Tipps für unser Portemonnaie: So erobern wir die Finanzwelt!

04.02.2020 Gesellschaft, box3, Finanzen

Sind wir mal ehrlich: Ein selbstbestimmteres Leben zu führen und Entscheidungen fernab von Abhängigkeiten oder Grenzen zu treffen, geht meistens nur mit finanzieller Unabhängigkeit einher. Gerade wir Frauen verdienen nach wie vor weniger als Männer, fordern im Schnitt weniger ein, wissen längst nicht so viel über Finanzen, sind öfter von Altersarmut betroffen und trennen uns seltener von unseren einkommensstärkeren Partner, weil ein Alleingang vor allem mit Existenzängsten einhergehen würde. Vielleicht können wir den Gender Pay Gap hier auf Jane Wayne nicht einfach so schließen, noch können wir euch einen Lottogewinn klar machen, vielleicht aber können wir in den kommenden Wochen so einiges voneinander lernen, finanzielle Schwachstellen ausmerzen und einen Durchblick in Sachen Geldanlage haben. 

Versteht mich nicht falsch: Ich bin bislang alles andere als ein wahrer Profi in Sachen Finanzen, aber ich würde gerne einer werden – und zwar am liebsten mit euch! Es ist mir eine Herzensangelegenheit, endlich den Durchblick zu bekommen, zu wissen, wie ich richtig spare, um mit meinem angehäuften Moneten meine Zukunft zu gestalten. Dabei ist mir natürlich völlig klar, dass wir alle verschieden sind, unterschiedlich viel verdienen (wollen und können) und uns andere Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Dennoch: Ich bin mir sicher, dass die Botschaft uns alle betrifft: Lasst uns herausfinden, wo wir stehen und was wir besser machen können, um auch auf dieser Ebene die finanzielle Unabhängigkeit anzustreben und der Gleichberechtigung wirklich zu begegnen.

 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von BIANCA JANKOVSKA | est. 2014 (@groschenphilosophin) am

Man munkelt, es sei so wahnsinnig deutsch, sich nicht permanent über seine eigenen Finanzen, sein Einkommen und sein Erspartes zu unterhalten, schließlich üben wir uns hierzulande nur zu gern in Zurückhaltung. Was könnten Dritte auch von uns denken, wenn wir ausplaudern würden, dass wieder eine Gehaltserhöhung ansteht (für die ganz wahrscheinlich hart gekämpft wurde). Oder: Dass wir von unseren Ersparnissen dieses Jahr sogar zwei Wochen am Stück in den Urlaub fahren könnten, statt wieder low budget mit dem Zelt zu verreisen. Reflexartig unterstellen wir unserem Gegenüber Neid und schweigen lieber, statt uns auszutauschen und die Karten auf den Tisch zu legen. Nicht über Geld zu sprechen, ist verschwendete Zeit, so sieht es nämlich aus. Es ist nämlich sehr wohl sehr wichtig, zu erfahren, waswerwieso verdient: Um seine eigene Arbeit zu reflektieren und um sich besser vergleichen zu können. Natürlich kann das manchmal hart sein und weh tun, aber nur so können wir vielleicht lernen, endlich aufzustehen und den Mund zu öffnen. 

 

 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Global Digital Women (@global_digital_women) am

Vielleicht fühlen wir aber auch mal wieder Dankbarkeit (ob der eigenen Einnahmen) oder motivieren im besten Fall andere, die nächste Verhandlung endlich anzugehen. Verdienen wir wesentlich weniger als unser*e Kolleg*in, fühlen wir uns ungerecht behandelt. Wut macht sich breit und hoffentlich führt es zu folgender Konsequenz: Zur Gehaltsverhandlung. Natürlich ist es unfair, wenn die andere Person mehr Geld bekommt, aber vielleicht wurde hier einfach besser verhandelt? Das Gehalt ist nämlich nicht immer unbedingt an das Können gekoppelt. Darüber hinaus gilt es herauszufinden, ob hier zum Beispiel: Diskriminiert wird oder die eigene Arbeit bislang nicht wertgeschätzt wurde? Wenn ja, wieso? Nur, indem wir über Geld mit anderen sprechen, über Einnahmen und Ausgaben, kommt es zu einer Auseinandersetzung mit Dritten. Und das ist gut.

Es passiert aber noch mehr, denn es führt auch zu einer Auseinandersetzung mit uns selbst: Was brauche ich eigentlich wirklich? Will ich mehr Geld verdienen oder ist mir Freizeit vielleicht sogar wichtiger? Wo könnte ich Geld abzwacken? Wie komme ich im Ernstfall auch alleine zurecht? Wo liegen meine Schwachstellen und wie kann ich meine Fixkosten überhaupt minimieren? 

Wer Geld nicht zu seinem Thema macht, der stellt sich diese Fragen wohlmöglich gar nicht. Und das wäre schade. Vielleicht sogar fatal? Es wäre zumindest einen Versuch wert, das Thema „Kohle“ ebenso zu priorisieren, wie die meisten Männer es tun. Los jetzt. Looohooos!

Über Geld sprechen:

  • kann frustrieren und anspornen zugleich
  • kann dafür sorgen, dass ein Gefühl für Ungerechtigkeit hervorgerufen wird und die eigene Realität schärfen
  • macht ggf Missstände sichtbar
  • sorgt dafür, dass wir bewusster mit unserem Geld umgehen

OK, wir wissen jetzt, was andere verdienen, und lassen das an dieser Stelle erst einmal so stehen. Kümmert uns nämlich in Punkt 2 vorerst nicht, schließlich sind wir den Punkt mit der möglichen Gehaltsverhandlung bereits bei Punkt 1 angegangen. Aber Momentchen mal: Was steht denn da auf dem eigenen Kontoauszug – und: Wurde ganz vielleicht wieder unnötig viel Geld verbrannt? Ha! 

Das Zauberwort an dieser Stelle lautet: Haushaltsbuch. Los jetzt, wir fangen jetzt damit an, akribisch aufzuschreiben, was wir ausgegeben haben: 2,50 Euro für den Cappuccino. 6 Euro für die Zigaretten, 2,40 Euro für die Bahnfahrt, 3,50 Euro für das Wasser am Kiosk, 600 Euro Miete – der erste Tag des Monats ist hart. Wo aber liegen die Fixkosten? Und wie können wir die variablen Kosten eindämmen? Warum ist das Geld der Mitbewohnerin noch nicht auf meinem Konto und wieso hat der beste Freund seine Schulden noch nicht beglichen? Wenn wir die Dinge nicht aufschreiben und uns einen Überblick verschaffen, dann werden wir es nicht erfahren. Wie gesagt: Wir müssen nicht nur mit anderen über unser Geld sprechen, sondern sehr wohl auch mit uns selbst. Ein Blick auf das Konto kann Wunder wirken und ein Abgleich der Einnahmen und Ausgaben am Abend macht die verteufelte Ungerechtigkeit sichtbar. Über seine Finanzen Bescheid zu wissen, kann Gold wert sein und Sichtbarkeit schaffen: Über Schwachstellen und Potentiale!

Zu wissen, was wir haben, gilt zweifelsohne als Grundlage, um sich mit den eigenen Finanzen auseinandersetzen zu können, um zu erfahren, wo wir Kröten einsparen können und zu identifizieren, was uns wirklich monatlich vom Sparen abhält.

Um den Überblick nicht zu verlieren und am Ball zu bleiben, empfiehlt es sich also, vor allem am Anfang, sehr strikt mit sich umzugehen: JEDEN TAG wird notiert, was ausgegeben und was eingenommen wurde – und ich fürchte, das müssen wir wirklich knallhart durchziehen. Schludern ist nicht, das ergibt nämlich keinen Sinn. 

Was außerdem hilft? Mindestens zwei Konten zu führen:

Konto A) verwaltet unsere täglichen, notwendigen Kosten und Einnahmen wie zum Beispiel die Miete, die Einkäufe, das tägliche Leben.

Konto B) ist euer digitales Tagesgeldkonto – oder auch: Euer Fuck Off Konto. Ich mache es jeden Monat so und überweise mir einen ziemlich selbstbewussten Anteil auf mein Tagesgeldkonto (für das es selbstverständlich keine EC Karte gibt), um eine gewisse Summe direkt aus meinem Blickwinkel zu schaffen. 

 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von THIS IS JANE WAYNE (@thisisjanewayne) am

Das Gute ist: Es ist gleich „in Sicherheit gebracht“ und kann erst einmal nicht von mir ausgegeben werden. Würde ich meinen „Überschuss“ am Ende des Monats überweisen, würde der Anteil weitaus kleiner ausfallen. Fun Fact: Meist muss ich keine Rücküberweisung auf mein Konto A) tätigen, sondern schaffe es, mit dem mir zur Verfügung stehenden Rest wunderbar auszukommen. Manchmal gibt es aber auch eine Rücküberweisung, klar!

 

 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von INNER ISLAND (@inner.island) am

 

 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von No one saves you (@noone.su) am

Wie sollen wir mit dem Sparen starten, wenn wir nicht wissen, was wir genau zur Verfügung haben, ha! Richtig, genau aus diesem Grund ist es eben so wichtig, ein Haushaltsbuch zu führen. Schon klar: Es wirkt wahnsinnig spießig, unendlich dröge und ziemlich spaßbefreit – aber das ist zu kurz gedacht:

Ein Haushaltsbuch ist so verdammt smart, weil es uns ermöglicht, zu sparen – und wir uns mit besagten Ersparnissen dem wirklich Wichtigen zuwenden können: Unserer glorreichen Zukunft, zum Beispiel. Ha! Na, wie klingt das?

Nur ihr wisst also, wo eure finanziellen Ausreißer liegen, was wirklich nötig ist und an welchen Stellen und Ecken Geld eingespart werden kann. Natürlich geht auch ein nachhaltiger Lebensstil mit Ersparnissen einher – Stichwort: Konsumverzicht, zum Beispiel. Aber auch der Verzicht auf tierische Produkte, die eigentlich ihren hohen Preis haben sollten, kann für Ersparnisse sorgen (es gibt natürlich noch zig andere, nicht minder wichtige Gründe, auf tierische Produkte zu verzichten, klaro!).

Wer auf nachhaltige Produkte setzt, gibt zwar pro Produkt meist mehr aus, aber auch in diesem Fall hilft eines sehr: Nur einmal pro Woche einkaufen gehen und vorab genauestens in den Kühlschrank schauen, was wirklich fehlt. Wer Nahrung wegwirft, wirft auch bares Geld weg – macht Sinn, oder? 

Und wie sieht es mit euren Abos aus und nutzt ihr das Fitnessstudio wirklich? Braucht ihr wirklich neue Kleidung oder könnte ein auferlegtes Shopping-Verbot sogar etwas für euch sein? Wie sieht es mit eurem Telefonvertrag aus? Zahlt ihr immer noch zu viel und sogar noch das einst neue Handy ab, obwohl es längst abbezahlt sein dürfte? Prüft eure Versicherung und holt euch Angebote ein: Wechseln ist oft günstiger.

Kurzum: Macht es wie Marie Kondo – aber diesmal mit euren Ausgaben! Schaut euch genau an, ob ihr Fixkosten einsparen könnt und warum die variablen Kosten so sehr am Puffer knabbern.

 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Geldfrau | Ran ans Geld! (@geldfrau) am

Jetzt mal ganz ehrlich: Wann genau habt ihr euch das letzte Mal für euer Einkommen eingesetzt und stark gemacht? Achso, ihr wartet darauf, dass sich eure Chefin oder euer Chef zu euch setzt, eure Arbeit statt mit Lobeshymnen zu überschütten, mit einer dicken Gehaltserhöhung belohnt? Mist, ihr wartet schon lange, ja? Ganz ehrlich: Ihr werdet höchstwahrscheinlich noch sehr lange mit Däumchendrehen beschäftigt sein. Warum um alles in der Welt sollte jemand auf euch zukommen, um mehr Geld aus seiner/ihrer Tasche in eure Tasche zu wuppen? Kurzum: Wartet nicht zu lange, denn euch geht bares Geld flöten. 

Und zwar nicht nur jetzt: Wer mehr Geld einnimmt, legt eben auch mehr Geld für die Rente beiseite. Wer also mehr arbeitet, wird häufiger eben auch belohnt. Klingt logisch, oder?

Neben günstigeren und optimierteren Einkäufen könntet ihr eure eigenen vier Wände außerdem mal wieder ordentlich nach Barem durchforsten – und Altes oder Ungeliebtes verkaufen: Auf Ebay (Kleinanzeigen), auf gängigen Mode 2nd Hand Seiten oder natürlich auf dem guten, alten Flohmarkt. Macht Geld aus Liegengebliebenem und räumt nicht nur eure Finanzen, sondern auch euer Chaos daheim auf.

Noch ein Punkt ist ganz und gar nicht unwesentlich – und zwar der oder die Partner*in an eurer Seite. Keineswegs, damit ihr finanziell abgesichert seid und auf eine finanziell abhängige Zukunft setzen dürft, sondern, um eine gleichberechtigte Gemeinschaft aufzubauen und auch als Team die Dinge anzugehen. An dieser Stelle spreche ich zum Beispiel von der gemeinsamen Kindererziehung oder der gleichen Aufteilung der Kinderbetreuung. Von Ausgleichszahlungen, falls eine Person eben doch nur Teilzeit arbeitet, von sämtlichen Bereichen des Zusammenlebens, im Haushalt und natürlich von finanziellen Geschichten. Kurzum: Ich wünsche euch eine*n Partner*in, der oder die euch in allem unterstützt. Um gemeinsam stark, aber eben auch allein ziemlich tough und finanziell gut aufgestellt zu sein.

Sprecht mit eurem Partner/eurer Partnerin offen über (eure) Pläne, (gemeinsame und eigene) Finanzen, über Ungerechtigkeiten und über Aufteilungen. Seid ehrlich mit euren Wünschen und sichert euch finanziell ab!

 

 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Madame Moneypenny (@madamemoneypenny) am

Wer sich schon länger mit seinen eigenen Finanzen auseinandersetzt, der weiß vermutlich schon mehr als ich, wie wir das Geld am besten anlegen können oder kennt einen Ort, an dem es zumindest keinen Wert verliert. Bevor wir uns hier diesem Punkt widmen, seid ihr von Herzen dazu aufgerufen, eure Tipps mit uns zu teilen oder eure liebsten Strategien in die Kommentarspalte zu tippen. In der Zwischenzeit verweisen wir außerdem auf die Tipps von den klügsten Finanz-Bloggerinnen, die wir bereits hier für euch zusammengetragen haben. Und die verfolgen fast alle einen Leitspruch: Einfach anfangen!

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7 Kommentare

  1. Anne

    Hey liebe Sarah, super wichtiges Thema. Da stecken so viele einzelne Themen drin, die mich mehr interessieren würden:

    – Tagesgeldkonto/ Fuck Off Konto schön und gut, aber wie lege ich das Geld gut an, damit es sich vermehrt und nicht weniger wird?
    – Punkto Partner_innen-Ausgleich: Was gibt es hier für Modelle? Wie rechnet man sowas um, vor allem wenn Kinder dazu kommen?
    – Gehaltserhöhung und -erfahrung: Hierzu wäre ein Artikel mit mehreren Meinungen spannend. Wie geht ihr in eurer Arbeit damit um, wenn Unternehmen euch zu wenig Geld anbieten? Was war da eure Lernkurve?

    Liebe Grüße!

    Antworten
    1. Jane

      Toll, dass ihr dieses super wichtige Thema ansprecht! Es ist wirklich ganz dringend notwendig, dass sich alle Frauen damit auseinandersetzen und sich auskennen. Zur Geldanlage allgemein kann ich wärmstens https://madamemoneypenny.de empfehlen. Zu Tages- und Festgeld ist finanztip (https://www.finanztip.de/tagesgeld/) immer hilfreich. Dort sind immer die besten Konditionen genannt.
      Ich persönlich finde es super unangenehm nach Gehaltserhöhungen zu fragen. Aber es gehört leider einfach dazu. Das Argument, dass sich das Unternehmen momentan nicht mehr leisten kann, kann man sich auch nicht ewig anhören und stimmt auch nicht immer. Falls man damit nur hingehalten wird, hilft es wohl nur, den Job zu wechseln und dort direkt bei den Gehaltsverhandlungen mehr auszuhandeln. So hab ich es jetzt auch gemacht und bin mit der Entscheidung sehr glücklich.

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  2. Fritzi

    Ich bin immer wieder überrascht, dass Ausgleichszahlungen in der Ehe/Partnerschaft nicht selbstverständlich sind. Ich wüsste gar nicht, wie das anders funktionieren soll. Fragt der schlechter verdienende den besser verdienenden ab der Monatsmitte ob er einkaufen geht? Oder kann sich der schlechter verdienende einfach generell weniger leisten? Finde ich merkwürdig, wenn man zusammenlebt und sogar Kinder hat.

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    1. Basti

      Hi Sarah! Heutzutage gibt es ja glücklicherweise viele Informationen frei zugänglich im Internet, sodass man sich informieren und austauschen kann. Ich musste bei deinem Post direkt an den Blog von Madame Moneypenny denken, die sich genau mit dem Thema Vermögensaufbau für Frauen beschäftigt. Zwar bin ich selbst keine Frau, aber ich kann ihren Blog sehr empfehlen. Ich hoffe es ist okay, wenn ich einen Link da lasse: https://madamemoneypenny.de/

      Antworten
  3. judith bondy

    Fand den Tipp von Madame MoneyPenny super sich am Monatsbeginn zu überlegen wie viel man für bestimmte Dinge ausgeben will wie z.B Essen gehen, Kleidung etc und den Betrag in Cash in einen Briefumschlag zu legen und diesen dann mitzunehmen. Besonders gut für Haushaltsbuchmuffel (;

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