Haartrend 2020 // Ist der „Shag“ der „Ugly Sneaker“ für den Kopf?

10.02.2020 Beauty

Ich habe irgendwann einmal gelesen, dass Schauspielerin Jane Fonda beim Anblick ihres frisch geschnittenen Shags Ende der 60er Jahre fast in Ohnmacht gefallen sei. Anscheinend hatte ihr hipper New Yorker Friseur nicht genau mit ihr abgesprochen, was er mit ihren Haaren vorhatte, und schnibbelte einfach drauf los. Irgendwann habe sich Fonda schließlich an ihre neuen Fransen gewöhnt – und kam, der Legende nach, auch nicht mehr davon los. So sehr liebte sie also irgendwann ihren Stufenschnitten, der heutzutage besser bekannt als „Shag“ ist. Und genau der verdreht jetzt wieder allen die Köpfe: Egal ob auf Social Media, in sämtlichen Magazinen oder in unseren liebsten Serien: Kaum eine Frisur ist dieser Tage beliebter als der Shag – und das wurde auch langsam Zeit!

Immerhin haben wir wirklich lange genug feil gerade geschnittenen Haaren in den unterschiedlichsten Längen und Farben gesehen: Als kurzer Bob oder bis zu den Hüften gezüchtet. – Hauptsache, die Spitzen endeten auf einer Höhe. Damit aber ist jetzt Schluss, denn so allmählich darf es wieder diverser zugehen. Und dass, obwohl Stufenschnitte, ähnlich wie Blocksträhnchen, noch bis vor kurzem höchst verpönt waren und fast schon als uncool betitelt wurden.

Dabei macht es überhaupt keinen Sinn, dass eine ganze Blubberblase einen einzigen Haarschnitt trägt, schließlich funktionieren gerade abgeschnittene Haare ganz und gar nicht bei allen Haartypen. Vor allem bei dünnem Haar kann es schnell passieren, dass die Haare einfach nur flach am Kopf runterhängen und schnell fettig aussehen. Oder das Gegenteil ist der Fall: Es muss viel Zeit im Badezimmer verbracht werden, um die Mähne überhaupt zu bändigen! 

Der Shag hat also gleich mehrere Vorteile: Er steht nahezu jeder und jedem und sieht je nach Haarstruktur und Länge komplett anders aus. Das Beste aber? Er braucht nicht mal viel Stylingzeit, ha! 

 

 
 
 
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Das Charakteristische:

Der Pony gilt zugleich als erste Stufe und als wichtigstes Element des Shags. Die Länge kann hierbei allerdings wunderbar variiert und je nach Gesichtsform ausgerichtet werden. Wer sich außerdem erst einmal vorsichtig an den Shag herantrauen möchte, der setzt auf einen langen Pony, ungefähr auf Höhe der Wangenknochen. Der Shag dürfte somit etwas weicher fallen.

Wichtig: Für einen Shag solltet ihr mindestens auf drei Stufen setzen!

Das Beste:

Ihr erinnert euch an die 80er? Dann wisst ihr es selbst am besten: Der Shag ist nämlich für alle da! Keineswegs möchte ich hier in diesem Artikel nämlich nur Frauen ansprechen, schließlich zeigt uns die Vergangenheit, dass vor allem Rockstars wie David Bowie und Mick Jagger, den Shag nicht nur trugen – sie machten ihn auch bekannt und sorgten dafür, dass die Frisur etwas verruchtes und rebellisches bekam. Und diesen Rock’n’Roll Einschlag hat der Shag seit den 70er Jahren bis heute. Schaut mal in den Fotoalben eurer Eltern nach: Sie trugen ihn wahrlich alle!

 
 
 
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Was solltet ihr beachten? 

Wenn ihr euch einen Shag schneiden lassen wollt oder kurzerhand die Schere selbst in die Hand nehmt (in den meisten Fällen würde ich euch von letzterem abraten), gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit die Frisur auch so lässig aussieht, wie ihr Ruf ist:

  • Lasst euch die Spitzen richtig schön ausfransen.
  • Lasst eure Stufen eurer Kopfform und der Haarstruktur anpassen
  • Beachtet die Textur: Ihr solltet euren Haaren so viel Textur wie möglich geben – zum Beispiel mit Stylingmousse, Texturspray, Beachwave-Spray oder Wachs

Haben eure Haare erst mal viel Struktur durch das Produkt bekommen, lassen sie sich schön in Form bringen. Oder besser gesagt: in eine „unordentliche“ Form, um sie „undone“ oder „messy“ aussehen zu lassen. Ich würde außerdem versuchen, die Haare kopfüber mit Trockenshampoo einzusprühen. Dadurch werden sie nämlich schön griffig. Bloß nicht zu viel Zeit und Mühe investieren, denn die Frisur lebt von ihrem unordentlichen Look. Und genau dieser Umstand kann morgens im Bad für eine ganz besondere Erleichterung sorgen, denn Föhn und Rundbürste könnt ihr erst einmal getrost beiseite legen. Stattdessen werden Gele und Trockenshampoos eure neuen Freunde, die das natürliche Ergebnis unterstreichen. 

Warum jetzt genau die richtige Zeit für ein Shag ist?

  • Weil wir uns an gerade geschnittenen Haaren nun wirklich satt gesehen haben und schon unsere Eltern in den 30ern wussten, welche Frisur unser verrücktes Inneres am besten nach außen kehrt. 
  • Weil wir unisex Haarschnitte sowieso immer feiern
  • Weil Schauspieler Dacre Montgomer aka Billy aus Stranger Things uns zuletzt vormachte, wie gut der Schnitt bei Männern aussieht, während wir noch von Nena wissen, dass keine Frisur wilder ist und wir gleich die Musik der 80er mit zum Schnitt geliefert bekommen
  • Weil die 80er modisch sowieso wieder vollends zurück sind (ach, waren sie je weg?) und wir das Mützenwetter mit einer frischen Friese für den Frühling getrost beenden wollen
  • Weil keine Frisur dieser Tage wilder, frischer, verrückter und exzentrischer aussieht

Also traut euch. Los, los!

 
 
 
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Ein paar Produkte für den perfekten Shag
habe ich euch ebenfalls herausgesucht:

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