Weekend Reads: Über die Stunde der Introvertierten, #LeaveNoOneBehind & warum Vergewaltigungen keine Poesie sind

Eine kleine Leseleiste zum Wochenende, die gerne im Kommentarfeld ergänzt werden darf. Damit uns weder Lehrreiches noch Wichtiges oder Schönes entgeht:

Die neue Seltsamkeit 

„Und erst jetzt komme man wohl nicht umhin / Sich einzugestehen, dass hier etwas spinnt“. 

„Dieser Tage höre ich den Song anders. Sicher, wir alle mussten uns zwischenzeitlich eingestehen, dass hier etwas gehörig spinnt. Der wirkliche Unterschied ist allerdings, dass man den Konjunktiv streichen kann. Nichts mehr hätte, wäre, sei. Hier ist sie, die neue Seltsamkeit. Wir leben mittendrin: „Und alles, was bis jetzt noch war / Sei dann auf einmal nicht mehr da“. Und niemand weiß, ob und wann sie wieder verschwindet.

Das Problem dabei ist, dass diese konjunktivbefreite Seltsamkeit nichts von dem revolutionären Hauch hat, der „Die neue Seltsamkeit“ umweht. Klar, Umbrüche wird es nach dieser Zeit geben. Aber allen Anzeichen nach nicht hin zu einer besseren, schöneren, solidarischeren Gesellschaft, auch wenn dieser Traum von den verschiedensten Menschen immer wieder öffentlich geträumt wird.

Die bittere Wahrheit, zumindest aus meinem Umfeld ist: Es geht allen schlecht.“

Ein Text von Dennis Pohl. Und: Warum wir über ein Abo nachdenken sollten.

 

Soko – Are You a Magician?

„Jeder Song ist eine kleine Selbsttherapie, wie die Französin auch mit dem Song “Are You A Magician?” zeigt, in dem es um die Projektion der perfekten Beziehung auf eine andere Person geht – und die Enttäuschung, wenn sich die Traumvorstellung irgendwann als bloße Illusion entpuppt.“

Mehr zum neuen Musikvideo in Gucci-Manier von Soko, für das Gia Coppola die Regie übernahm, lest ihr bei Vogue.

 

Wichtige Petitionen

Johanna Warda hat für Amazed die wichtigsten Petitionen der Stunde zusammengetragen:

Heimweh, das Arschloch

„(…) Später am Abend trank ich Bier mit meinen Kumpels in Taksim und das Militär versuchte zu putschen. Ich fuhr mit einem meiner guten Freund*innen in seine Wohnung. Wir wussten nicht, ob morgen die Polizei oder das Militär die Macht haben würde. Keine dieser Alternativen war optimal. Das Militär wurde verhindert. Sechs Tage später brach ich mein Praktikum ab und flog zurück nach Deutschland. Seitdem war ich nicht mehr zu Hause.

Jetzt bin ich in Deutschland. Nach der Arbeit laufe ich nach Hause und höre dabei meine Heimweh-Playlist. Wenn ich zu Hause ankomme, spielt die Playlist weiter, während ich koche. Die Musik verletzt wie so ein richtiges Arschloch. Ich weine beim Kochen. Ich mache die Herdplatte aus und setze mich hin. Und schreibe: Alle Menschen, die ich je geliebt habe, sind so weit weg. Alles, was ich je erlebt habe, liegt so weit zurück. Ich habe das Gefühl, hier ausgelöscht zu werden. Das macht das mit dir. Nicht nur deine Vergangenheit wird ausgelöscht. Auch deine Gegenwart wird dir genommen. Die Welt dreht sich weiter. Nur, ich verstehe nicht, wieso.“

Eine Kolumne von Sibel Schick.

 

Ungewollt schwanger in der Corona-Krise: „Ein Abbruch könnte als Lifestyle-Entscheidung klassifiziert werden“

„Wer schwanger ist und sich für einen Abbruch entscheidet, muss mehrmals das Haus verlassen: Um zur Pflichtberatung zu gehen, um sich gynäkologisch untersuchen zu lassen, einen Ultraschall machen zu lassen, für den eigentlichen Abbruch und für die Nachsorge. Damit stehen Betroffene in der Corona-Pandemie gleich vor mehreren Herausforderungen. (…)

In einem offenen Brief haben Gynäkolog*innen und Fachverbände ihre Befürchtungen in dieser Woche deshalb öffentlich gemacht: Die Frist, bis zu der ein Abbruch in Deutschland straffrei ist, könnte unter diesen Bedingungen womöglich nicht eingehalten werden. Und: Frauen könnten stattdessen zu unsicheren Methoden greifen, um ihre Schwangerschaft zu beenden – mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen.“

Ein Beitrag von Nina Monecke.

 

Andere herabsetzen ist nicht die Lösung

„Es gibt da diese Geschichte von Molly Lensing, die am Flughafen fotografiert wurde (ohne ihr Einverständnis): Sie sitzt auf einer Bank, schaut auf ihr Handy, vor ihr auf dem Boden liegt ihr wenige Monate altes Baby. Das Foto wurde 2016 aufgenommen. Es kursiert bis heute auf Facebook – mit verschiedenen Begleittexten, die aber immer auf das Gleiche hinauslaufen: Rabenmutter! Handy wichtiger als Baby! Die Geschichte hinter dem Foto ist allerdings eine andere: Lensing wollte nach Hause fliegen. Doch bei Delta Airlines fiel das Computersystem aus. 20 Stunden verbrachte sie insgesamt am Flughafen. Sie musste ihre Tochter einfach mal ablegen, um ihre Familie zu informieren. Mit dem Handy. So hat sie es Today erzählt.

Dieses Alle-anderen-sind-Idioten-Narrativ (Lehrer*innen, Spaziergänger*innen, Eltern, der Typ mit dem Klopapier unterm Arm, und so weiter) geht mir gerade wahnsinnig auf die Nerven.“

Eine Kolumne von Jürn Kruse.

Edition F startet Abo Modell „Edition F Plus“ 

Unsere lieben und klugen Kolleginnen von Edition F wagten dieser Tage einen riesengroßen Schritt in Richtung paid content. Wir sagen deshalb: Hurra, willkommen, hallihallo EDITION F PLUS wie schön, dass es dich gibt. Ab sofort werden wir als Leser*innen nämlich noch tiefer in die ganz großen Themen eintauchen können. In Zukunft lautet die Devise: Neuer Monat, neues Themendossier!

„EDITION F PLUS ist unser Weg, unseren Journalismus und EDITION F weiterhin möglich zu machen, zu stärken und in die Zukunft zu führen. Wir sind fest überzeugt, dass zahlende Nutzer*innen langfristig Teil unserer Zukunft sein müssen, um zu bestehen. Noch ist das eine Wette, aber wir sind sicher, dass nur die Medien bestehen können, die sich vom Kampf um Klicks lösen und auf Leser*innenbindung setzen”, sagt Co-Gründerin Nora-Vanessa Wohlert.

Mit EDITION F Plus ergänzt das Medienunternehmen die kostenlosen Magazin-Inhalte rund um Feminismus, Arbeit, Familie und Selbstliebe. Jeden Monat setzen sich die Gründerinnen sowie das Redaktions-Team mit einem neuen, großen Thema aus der Welt der Arbeit und des Lebens auseinander. So wird beispielsweise dem inneren und äußeren Druck, dem Selbst- und Fremdbild, der Konfliktbewältigung oder dem Schlussmachen mit toxischen Gedanken, Menschen und Lebenssituationen auf die Spur gegangen.

Vier feste Formate und zusätzlicher redaktioneller Content gehören zu EDITION PLUS: Im Gründerinnen-Podcast „ACHTERBAHN“ sprechen Hoffmann und Wohlert persönlich über das Monatsthema. Der Interview-Podcast „AHA” mit Expert*innen soll genügend Aha-Momente liefern. Auch Übungen oder Worksheets sollen die Abonnent*innen ins Machen bringen und die Wunderliste „OH WOW“ bietet zudem Bücher, Artikel, Persönlichkeiten, Social Media Accounts, Serien, Filme und vieles mehr, das den Horizont zum Thema erweitern soll.

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rund ums Abo.

Nennt sie nicht Helden

„Plötzlich kann sich Deutschland vor Helden kaum noch retten. Wer vor ein paar Wochen der überarbeitete Assistenzarzt im Krankenhaus war, der nach der Nachtschicht weiterschuftete, ist nun ein Held. Die Kassiererin, die lieber kein Wasser trinkt während der Arbeit, weil sie Ärger bekommen könnte, wenn sie aufs Klo muss: auch sie eine Heldin. Der Lkw-Fahrer, der sonst beschimpft wird für seinen Laster auf der Autobahn: ein Held, der uns mit Gütern versorgt. Oder der Pfleger, der seit 15 Tagen durcharbeitet, weil eine Kollegin einen Bandscheibenvorfall hat und die andere ein Burn-out: noch so ein Held, der nichts davon wusste, dass er einer ist. Das Merkwürdige ist, dass diese neuen Helden selbst nicht viel davon zu halten scheinen, sich von der Nation dafür feiern zu lassen, ihre Arbeit zu erledigen – vor der Krise, nach der Krise und nun eben während der Krise.“

Eine Kolumne von Alice Bota.

 

Warum Frauen gerade nicht gefragt sind

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von EDITION F (@editionf_com) am

„Döpfner, Rabe, Knop, Thomsen, Wegner, Lindner, Gösmann, Kalka, Hogenkamp, Yogeshwar. Nein, das sind nicht die Namen auf einem neuen coolen T-Shirt. Laut kress.de sind das „Die 10 Köpfe, die in der Corona-Krise gefragt sind“. Frauen sind offenbar nicht gefragt. Warum auch? Sie sind es ja bloß, die das Land am Laufen halten.“

Zum Kommentar von Mareice Kaiser geht es hier entlang.

 

Beziehung mit Kind – wieso streiten wir plötzlich so viel?

„„Das erste Jahr wird hart!“, haben sie gesagt. „Passt auf euch auf!“, haben sie gesagt. „Pfff… das passiert uns doch nicht!“ Gott waren wir arrogant. Natürlich sind wir volle Kanone reingetappt, in die klassische Beziehung-mit-Kind-Falle. Kopfüber reingestolpert sozusagen. Aber warum eigentlich? Wieso kommt man als Paar mit Kind im Alltag so schnell an seine Grenzen? Und wie schafft man es, mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen? Die meisten Antworten fehlen mir noch, dafür habe ich jede Menge Fragen.“

Ein Beitrag von Little Years.

Gefährlicher als das Virus ist unsere Entsolidarisierung

„Schon jetzt zeigt sich, dass die Corona-Krise nicht nur unsere Gesundheit aufs Spiel setzt, sondern auch unseren Zusammenhalt. Junge, Alte, hoch qualifizierte Fachkräfte, Niedriglöhner, Migrantinnen, Studenten – für alle ändern sich gerade die Umstände, doch die Krise trifft eben nicht alle gleich. 

Die schlimmste Phase der Pandemie steht uns in Deutschland vermutlich erst noch bevor. Berichte aus Frankreich, Italien und Spanien zeigen eine Realität, die vor kurzem in unserem Leben kaum vorstellbar schien. Doch schon jetzt gibt es Diskussionen, wie weit die Solidarität gehen soll. Es klingt wie eine einfache Frage: Was sind wir bereit, für die Krise zu opfern?“ 

Hier entlang zum gesamten Beitrag von Jan Petter.

 

Vergewaltigungen sind keine Poesie

„Aktuell wird in sozialen Netzwerken in Deutschland wieder über ein sexistisches Gedicht diskutiert, doch dieses Mal braucht es keine tiefgreifende Interpretation. Statt um Blumen, Frauen und Fassaden, geht es hier nämlich um Vergewaltigungsfantasie. Unter dem Titel „Wenn du schläfst“ schildert Till Lindemann, der Sänger von Rammstein, explizit sexualisierte Gewalt, die unter Einfluss von Drogen vollzogen wird. Die Vergewaltigung wird jedoch nicht nur beschrieben, sondern auch verherrlicht: „Und genau so soll das sein (so soll das sein so macht das Spaß)“ und weiter „Es ist ein Segen“, schreibt er. 

(…) Um das Verherrlichen von Vergewaltigungen als reine Provokation hinzunehmen, dafür ist die Problematik zu real. Allein in Deutschland erfährt jede siebte Frau im Laufe ihres Lebens strafrechtlich relevante sexualisierte Gewalt. Und laut der Eurobarometer-Umfrage von 2016 fanden 27 Prozent der befragten Europäer*innen, dass „nicht einvernehmlicher Geschlechtsverkehr in bestimmten Situationen vertretbar ist“. 

Während viele Nutzer*innen bei Twitter Lindemann sowie den Verlag für ihre Entscheidung kritisieren, bügeln andere die Kritik an dem Gedicht als Zensur ab.“ 

Hier entlang geht’s zum Kommentar von Carolina Schwarz.


Von @mirnafunk via fema-hamburg.

#AntiOptimierungsCoronaClub:

 
 
 
 
 
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Ich poste oder re-poste ja normalerweise keine Zitate von mir selber, weil das super peinlo ist. Aber ich hab jetzt eine Nacht drüber geschlafen und bin immer noch der Meinung, dass dieser Reminder gerade JETZT wichtig ist. Auch für mich. Und dass ich die Aussage auch, wenn sie jemand anderes gesagt hätte, exakt so unterstütze. Ich hoffe, ihr kommt alle gut klar und dass die, die es nicht können gerade, wissen, dass sie nicht alleine damit sind. Ich bin schon froh, wenn ich es geschafft habe, mich anzuziehen. Ich habe einen neuen Job und arbeite seit zwei Wochen jeden Tag von morgens bis abends – dafür und deshalb sieht die Wohnung wie Sau aus, ich esse quasi jeden Abend Pizza und schlafe mit Kopfschmerzen ein. Homeoffice ist für sehr viele von uns doppelt anstrengend, auch für die ohne psychische Probleme. Redet darüber. Zeigt es der Welt. Wir kriegen wirklich genug Corona-Selbstoptimierungsscheiße reingeballert jeden Tag. Zeigt der Welt, dass nicht jede*r perfekt ist. Immer und immer wieder. Ihr seid nicht allein. Wir sind viele, wir sind zusammen nicht allein. Wenn ihr wollt, benutzt das Hashtag oder verlinkt mich, ich teile eure Bilder und Gedanken dazu gerne. Schluss mit Perfektion. Schluss mit alles super. Her mit der Realität im Schlafanzug und Pizza und zu viel Kaffee und Unordnung und Angst und Verzweiflung und drüber lachen und weitermachen. #AntiOptimierungsCoronaClub

Ein Beitrag geteilt von Kathrin Weßling (@ohkathrina) am

Bedroht durch Gewalt, gefährdet durch Depressionen: Für etliche Menschen ist während der Corona-Pandemie das Virus nur eine Gefahr von vielen

„Es gibt einige Gruppen von Menschen, die durch die Pandemie doppelt bedroht sind: zum einen durch das Virus selbst, zum anderen durch Gewalt. Diese Gewalt kann direkt erfolgen – Gewalt von Menschen gegen ihre Partner oder Kinder, Gewalt von Rassisten gegen Menschen, die als „asiatisch“ gesehen werden – oder indirekt in Form von Missachtung, etwa gegen Obdachlose oder Geflüchtete, die sich selbst überlassen werden. Oder es kann Gewalt sein, die Menschen gegen sich selbst ausüben, weil sie ihrem Leben ein Ende setzen wollen.“

Eine Kolumne von Margarete Stokowski.

 

#LeaveNoOneBehind:

 
 
 
 
 
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Diese Tage der Krise lösen die Verkleidung unserer Gesellschaft, machen sie nackiger, ihre Strukturen sichtbarer. Wen meinen wir, wenn wir sagen: „Wir bleiben Zuhause“? Wer ist „Wir“, fragt die Wissenschaftlerin Zeynep Gambetti richtig. Wer kann es sich leisten? Wer muss raus, trotzdem raus, um unsere Infrastruktur, unser Gesundheitssystem, unsere Lebensmittelversorgung am Laufen zu halten? So ist ein neuer Marker von Status entstanden, sagt Gambetti. Wer kann es sich leisten, sich zu isolieren? Und für wen ist „Zuhause“ ein Ort der Gewalt? Für wen ist Zuhause gegenwärtig ein Ort der Freiheitsberaubung? Gefahr? Wer hat ein Zuhause, der ihm Gesundheit, Sicherheit, Schutz und Obdach bietet, wer nicht? Ich schrieb dies schon vor ein paar Tagen, aber ich möchte es wiederholen: Dieser Tage tun sich so viele gesellschaftliche Abgründe einmal mehr offensichtlicher auf. Wo drückt es? Überall. Und jedem ist sein eigenes Leid groß und schmerzhaft. Und doch gibt es einen Unterschied: Jene, die die Möglichkeit haben, sich selbst Gehör für ihre Sorgen, ihr Leid, ihre Belange zu verschaffen. Druck auf Politik und Institutionen auszuüben. Und andere, die auf das Hinweisen, Sehen, Bemerken, Erkennen und Handeln anderer angewiesen sind. Dort, an den Rändern unserer Gesellschaft, bei den Menschen ohne Obdach, an der Armutsgrenze, an den Grenzen der Linien unserer Landkarten – dort, wo wir künstlich Grenzen des Mitgefühls, der Solidarität gezogen haben, genau dort misst sich das Maß unserer Solidarität, unserer Menschlichkeit. Geht auf leavenoonebehind2020.org. Spendet, wenn ihr könnt. Geld. Zeit. Aufmerksamkeit. Reichweite. Eine E-Mail an Abgeordnete. Leave no one behind. Please. #leavenoonebehind

Ein Beitrag geteilt von Kübra Gümüşay (@kuebrag) am

In sozialer Isolation schlägt die Stunde der Introvertierten

Wer eigentlich einst beschlossen hat, dass wir Introvertierten nicht so „schüchtern“ sein und leben sollen wie Extrovertierte, weiß ich nicht. Aber ich merke, dass sich die Logik nun umdreht: Fürs Erste müssen wir alle leben wie Introvertierte – zum Schutz derer, für die das Coronavirus weder soziale Herausforderung noch Lifestyle-Experiment ist, sondern eine lebensgefährliche Bedrohung.

Für uns Leisetreter, Mauerblümchen und Kellerkinder schlägt nun die Stunde: Denn mit diesem Leben kennen wir uns aus. Viele Extrovertierte empfinden die Vorsichtsmaßnahmen als Einschränkungen. Für uns sind dadurch eher Einschränkungen weggefallen – jetzt, da plötzlich immer weniger Meetings abgehalten werden, die man doch vorher schon längst durch Emails hätte ersetzen können. Denn das life in remote belohnt unsere Stärken, die Coronakrise zwingt uns alle, introvertierter zu denken.“

Ein Beitrag von Eva Steinlein.

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