Weekend Reads // Über junge Rebellen, neue Statuen & das Märchen von Cellulite

Eine kleine Leseleiste zum Wochenende, die gerne im Kommentarfeld ergänzt werden darf. Damit uns weder Lehrreiches noch Wichtiges oder Schönes entgeht:

Doku-Tipp: 
*editiert: Happy Birthday, Marsha

Derzeit wird eifrig die Doku „The Death and Life of Marsha P.“ geteilt, allerdings wurden nun Vorwürfe gegen die beteiligten Filmemachenden laut, weshalb wir an dieser Stelle zunächst auf „Happy Birthday, Marsha“ (Amazon Prime) verweisen möchten:

„Reina Gossett schreibt auf Instagram voller Wut: Während sie ihre Miete nicht bezahlen könne, bediene sich der Regisseur David France für eine millionendollarschwere Netflix-Doku ihrer Recherche. Vergangene Woche erschien Frances Film „The Death and Live of Marsha P. Johnson“ weltweit auf Net­flix. Er handelt von der afroamerikanischen trans Ikone und Aktivistin Marsha P. Johnson. Die Künstlerin und Aktivistin Reina Gossett arbeitet derzeit ebenfalls an einer Dokumentation über Johnson. Sie sagt: Der Netflix-Film sei ein Plagiat ihrer eigenen Arbeit.“

Hier entlang geht es zum entsprechenden Beitrag.

Lese-Tipp: 

Marsha P. Johnson’s Activism Matters Now More Than Ever

„A monument dedicated to Marsha P. Johnson, the late African-American transgender activist and pioneer, will be unveiled in New York in 2021. But Johnson spent much of her life being ostracised by society. Almost 30 years on from her death, Johnson is getting the attention she was denied when she was alive, with tales of her activism circulating on Instagram like never before, bringing her legacy to the attention of a new generation of admirers in Pride month.“ Hier entlang!

 

Kolonialisten-Statue in Bristol:
Höflichkeit hilft nicht mehr

„Die Bewegung Black Lives Matter wurde ins Leben gerufen, um der offenkundigen Tatsache etwas entgegenzusetzen, dass das Leben Schwarzer Menschen nicht zählt. Dabei geht es nicht nur um eine wirtschaftliche oder rein materielle Frage, es geht auch um scheinbar „flüchtige Dinge“ wie die Folgen für unsere Psyche und damit verbunden die Frage nach der gesellschaftlichen Repräsentanz.

Es war interessant zu sehen, wie besorgt einige Weiße jetzt um Recht und Ordnung und Regierungsfähigkeit und Eigentum sind, weil die Statue von Edward Colston in Bristol, Großbritannien, von Demonstrierenden niedergerissen wurde.“ Ein Beitrag von Anthony G. Reddie.

 
 
 
 
 
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20 Empfehlungen, um weniger rassistisch zu sein

War nur ein Witz? Vielleicht. Aber man kann sich rassistisch verhalten, ohne dass man es will. Und dann? Ein paar Punkte zum Weiterdenken hat ZEIT Campus zusammengetragen:

1. Wenn du Menschen beim Smalltalk fragst, woher sie kommen, und sie antworten München – dann ist das vermutlich einfach so. Frag bitte nicht (sofort) nach ihren Eltern, Großeltern und Urgroßeltern. Frag lieber dich: Warum ist dir das so wichtig? Kann das weg?

2. War nur’n Witz und nicht böse gemeint? Vielleicht für dich. Bei Betroffenen kommt das oft nicht so rüber. Viele verbinden rassistische Witze mit gewaltvollen Erfahrungen. Und ganz ehrlich: Wer Witze auf Kosten ohnehin benachteiligter Menschen macht, ist einfach nicht lustig.

3. Wenn du miterlebst, dass Menschen rassistisch behandelt werden: Frag die Betroffenen diskret, was du für sie tun kannst. Tu nichts, was Betroffene nicht wollen.

4. Ein kluger Mensch namens Vernā Myers sagte in einem TED-Talk: „Diversität ist, zu einer Party eingeladen zu werden. Inklusion ist, wenn man gefragt wird, ob man tanzen will.“ Gemeinsames Essen geht auch.

Hier geht es weiter!

Neuer moralischer Tiefpunkt

Mit zwei Rechtsreformen versuche die Bundesregierung, die private Seenotrettung im Mittelmeer auszuhebeln

„Der Kern der Reform: Sportboote, die für Freizeitzwecke gebaut und als solche im Schiffsregister registriert sind, dürfen nicht für andere Zwecke eingesetzt werden. Missionen zur Seenotrettung oder zur Beobachtung der humanitären Lage auf See wären damit tabu. Für solche müssten die gleichen Sicherheitsanforderungen erfüllt sein wie für kommerzielle Schiffe. Für die NGOs sei das nicht zu leisten, sagen diese.“ Ein Beitrag von Christian Jakob.

 
 
 
 
 
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(EN in comments) Das deutsche Verkehrsministerium hat mehrere Verordnungen so geändert, dass Schiffe, die für humanitäre Zwecke eingesetzt werden, mit derart strengen Auflagen überzogen werden, dass sie ihre Arbeit praktisch nicht fortsetzen können. Das CSU geführte Ministerium änderte die Verordnung, nachdem es ein Gerichtsverfahren gegen die Hilfsorganisation Mare Liberum verloren hatte. Ganz praktisch führen die Änderungen dazu, dass 3 Rettungsschiffe nicht mehr auslaufen dürfen. Betroffen sind die Schiffe von Mare Liberum, Mission Lifeline und Resqship. Nun reiht sich auch Deutschland in die Reihe der Staaten ein, die aktiv per Gesetzesänderungen die zivile #Seenotrettung verhindern will. Es wirkt so, als wollte Minister #Scheuer #Salvini nacheifern und so viele #Seenotrettungsschiffe wie möglich von ihrer wichtigen Arbeit abhalten. Wir verurteilen dieses offensichtlich politische Manöver und fordern, dass Minister Scheuer sofort dafür sorgt, dass diese Verordnungen zurückgenommen werden und die Hilfsorganisationen ohne Verfolgung und Schikane ihrer lebensrettenden Arbeit nachgehen können. Foto: Sina Schuldt/dpa ______________ The German Ministry of Transport has modified several regulations in such a way that ships used for humanitarian purposes are subject to regulations so strict that they are practically unable to continue their work. The CSU-led ministry modified the regulation after losing a court case against the aid organisation Mare Liberum. In practical terms, the changes mean that 3 rescue ships are no longer allowed to leave port. Affected are the ships of Mare Liberum, Mission Lifeline and Resqship. Now Germany joins the ranks of the states that want to actively prevent civil sea rescue by changing their laws. It looks as if Minister Scheuer wants to act like Salvini and stop as many sea rescue ships as possible from doing their important work. We condemn this obviously political manoeuvre and demand that Minister Scheuer immediately ensures that these regulations are withdrawn and that the aid organisations can carry out their life-saving work without persecution and harassment. Photo: Sina Schuldt/dpa

Ein Beitrag geteilt von SEEBRÜCKE (@seebrueckeoffiziell) am

Einfach ansehen, dieses Bullshit-Bingo: 

Jordan Klepper vs. Trump Supporters

 

 
 
 
 
 
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Es reicht nicht, nicht erschossen zu werden

„Die Ermordung von George Floyd, die Polizeigewalt gegenüber Schwarzen Menschen und der anhaltende Rassismus in den USA sorgen auch für Debatten in Deutschland.

Eine oft gestellte Frage ist dabei: „Kann man das überhaupt vergleichen?“ Manchmal wird auch einfach von Weißen postuliert: „Der Kampf Schwarzer Menschen hier ist doch nicht einmal ansatzweise vergleichbar mit dem derer in den USA!““

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Aminata Touré (@aminajmina) am

Ein Text von Aminata Touré.

Ich will euer Mitleid nicht

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Ciani (@ciani_sophia) am

Der gewaltsame Tod von George Floyd bestürzt die Welt. Doch wie nachhaltig ist diese Anteilnahme? In der ersten Folge ihrer neuen Kolumne für das Süddeutsche Zeitung Magazin erklärt Ciani-Sophia Hoeder (Gründerin Rosa Mag), warum die Hoffnung auf Besserung sie allmählich müde macht.

Junge Eltern – die neuen Rebellen?

Mit Anfang oder Mitte 20 das erste Kind zu bekommen, gilt oft als viel zu früh – trotzdem entscheiden sich einige dafür.

„Im ersten Moment würde man junge Eltern nicht unbedingt als Rebellen bezeichnen. Früh Kinder zu bekommen und sich fest zu binden, wird eher als spießig angesehen. Es wird unterstellt, dass diese Personen ihre Jugend viel zu früh aufgeben, weil sie nicht mehr feiern gehen oder ihre Träume verwirklichen können. Aus diesem Grund wird es als wünschenswerter angesehen, später Kinder zu bekommen. Laut Eurostat, dem statistischen Amt der EU, sind deutsche Frauen bei ihrer ersten Geburt durchschnittlich 29,6 Jahre alt. Das Alter steigt jedes Jahr ungefähr um anderthalb Monate.“ Von Marie Steffens.

Warum wir Vergewaltigungsmythen entkräften müssen

*Triggerwarnung (Gewalt gegen Frauen)

Jede dritte Frau erlebt im Lauf ihres Lebens körperliche und sexualisierte Gewalt. Diese anzuzeigen oder darüber zu sprechen, ist weiterhin tabuisiert. Das liegt auch an Vergewaltigungsmythen.

Hast du Mitgefühl mit Samira? Oder denkst du gerade, wie dumm es war, einen männlichen Bekannten spätabends auf sein Zimmer zu begleiten?

„Diese oder ähnliche Fragen stellen sich viele Außenstehenden nach Vergewaltigungen. Die Fragen zeigen stereotype Einstellungen gegenüber Vergewaltigungen – sogenannte Vergewaltigungsmythen. Das sind „Überzeugungen, die sexualisierte Gewalt verharmlosen, die Täter entlasten und den Opfern eine Mitschuld zuschreiben“. Untersuchungen zeigen, dass die Akzeptanz von Vergewaltigungsmythen dazu beiträgt, dass man dem Opfer die Schuld für die Vergewaltigung gibt.“

Ein Beitrag von Anahita Sattarian.

Im Gespräch mit Extinction Rebellion – Sprecherin Rebecca 

Mit Kraft und Kunst im Kampf für Artenvielfalt, Ressourcenschutz und Klimaziele: Extinction Rebellion (XR) bringt zivilen Ungehorsam in die Mitte der Gesellschaft und motiviert jeden Tag neue Menschen zum Mitmachen.

„Wir dürfen nicht in moral licensing verfallen: Zu sagen, ich kaufe Bio, deshalb muss ich mich nicht mehr politisch engagieren. Das wäre Wohlfühl-Ökotum. Wir alle sind gefragt, auf die Politik Einfluss zu nehmen. Aber natürlich habe ich auch Verständnis: Ich bin auch so privilegiert aufgewachsen.“

Das gesamte Interview findet ihr bei Viertel/Vor.

 
 
 
 
 
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AfD – Falsche Entwarnung

Mag sein, dass Umfragewerte der AfD derzeit schlechter sind als zuvor. Wer aber glaubt, das Problem habe sich damit erledigt, irrt: Die Partei ist so erfolgreich wie nie.

„Mag sein, dass im Moment die AfD seltener gewählt werden würde, aber über das Verhältnis der Wähler gegenüber Flüchtlingen, Muslimen, Juden, Schwarzen oder anderen Minderheiten sagen diese Zahlen nichts aus. Weniger Mandate in Parlamenten bedeuten nicht weniger Menschenfeindlichkeit im Bürgertum. Die Zahl der rechtsradikalen Anschläge, Attentate und Beleidigungen nimmt nicht ab. Auch hat sich das Verhältnis der anderen Parteien in Bezug auf Rassismus nicht verbessert, sondern verschlechtert.“

 
Eine Kolumne von Mely Kiyak.
 

Ein offener Brief an alle Schulen – zum Teilen

Marieke Fischer hat einen offenen Brief an ihre ehemalige Schule geschrieben. den ihr nun als Dokument herunterladen und selbst verschicken könnt:

Hier entlang geht es zum gesamten Text.

 

Mit guten Freund*innen schlafen? Ja bitte!

(Auch wenn man als Teenager*in schon lernt, dass das ein großer Fehler sein könnte.)
Ein Beitrag von Samira Mousa:

„Warum schlafen wir mit Menschen? Tausende Gründe, also fange ich bei meinen an. Weil ich sie witzig finde. Weil ich sie intelligent finde. Weil ich finde, dass sie gut riechen, und weil ich ihnen (wenn auch nur für den Moment) nahe sein möchte. Und genau das trifft auf die meisten meiner Freunde zu – aber bei weitem nicht auf alle One-Night-Stands, die dann doch aus den Clubs an meinen Küchentisch (oder eher in mein Bett) gespült wurden. So gesehen kann also der Sex mit Freunden viel ehrlicher, viel unprätentiöser, viel harmonischer sein.“

Transgender sollen im neuen Ungarn keinen Platz mehr haben

„Stell dir vor, auf deinem Personalausweis, auf deiner Mitgliedskarte im Fitnessstudio und auf deinem Zeugnis ist das falsche Geschlecht eingetragen. Obwohl du eine Frau bist und dich als eine fühlst, steht auf allen offiziellen Dokumenten, dass du „männlich“ seist.

In Ungarn könnte es bald vielen so gehen: Ende März reichte die Regierung um Viktor Orbán einen Gesetzentwurf ein, der es verbieten soll, das biologische Geschlecht oder den Vornamen offiziell ändern zu lassen. Alle ungarischen Rechtsdokumente würden dann nur noch den Namen und das Geschlecht „bei Geburt“ ausweisen.“

Ein Beitrag von Steven Meyer.

Diese Lektionen lernen wir aus Krisenzeiten

Marina Berini (62) ist Coach für Glück und Resilienz. Céline Geneviève traf sie zum Interview und sprach mit ihr über Resilienz in Krisenzeiten, über den Versuch, aus dem Lockdown neue Kraft zu gewinnen, und über die Lektionen, die wir aus dieser Corona-Krise lernen können. 

„In der Auseinandersetzung geht es auch darum, gewohnte Muster und Einstellungen neu zu definieren und damit zu einer neuen Haltung zu kommen. Das heisst, aus der Opferrolle, also dem Erdulder, in die Gestalter- und damit in eine aktive und selbstverantwortende Rolle zu kommen. Wichtig dabei ist, den Fokus auf das zu richten, was möglich und veränderbar ist, entsprechend zu handeln und selbst den Lebenskurs zu bestimmen.“

Hier entlang zum Interview.

So schufen Magazine & das Patriarchat das Märchen von der Cellulite

Cellulite ist nicht echt! Schluss. Aus. Ende.

Oh, das war nicht klar genug? Dann lass mich noch etwas tiefer in die Materie eingehen: Wir alle haben Unterhautfettgewebe und Fasergewebe. Das ist real. Und tatsächlich gibt es bei den meisten menschlichen Körpern Bereiche, an denen die Haut Dellen oder Unebenheiten aufweist. DAS IST NORMAL. Aber bis vor einiger Zeit gab es kein Wort, um sie zu definieren, denn sie waren kein Problem. Vor einem halben Jahrhundert wusste kein Mensch, was Cellulite ist, denn es war einfach nichts, worüber man sich Gedanken gemacht hat. Heute geben wir Millionen, wenn nicht sogar Milliarden für Anti-Cellulite-Behandlungen aus und das, obwohl es kaum Beweise dafür gibt, dass sie wirken. Was natürlich durchaus sinnvoll ist, weil man eine Krankheit nicht behandeln kann, die eigentlich gar nicht existiert.“

Ein Beitrag von Kelsey Miller.
 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Emilia von Senger (@emilia__antonina) am

Wenn wir keine Bücher von Frauen und queeren Menschen lesen, bleibt unsere Vorstellung von der Welt sehr eng

Im Oktober eröffnet Emilia von Senger ihre Buchhandlung She said. Das Sortiment: ausschließlich Literatur von queeren und weiblichen Autor*innen. Ein Gespräch:

„Sagen wir es so: Wenn es ein weibliches Schreiben gibt, dann liegt das daran, dass wir uns in einigen Lebensbereichen in anderen Welten bewegen. Nicht weil wir das wollen, sondern weil wir uns mit anderen Dingen auseinandersetzen müssen.“

Ein Interview von Vanessa Vodermeyer.

 

Happy Birthday, Anne Frank

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Bildungsstätte Anne Frank (@bsannefrank) am

Band der Solidarität am Sonntag in Berlin:

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Unteilbar (@unteilbar) am

Und immer wieder – Verlernen und Lernen:

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Kate Tempest (@katetempest) am

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