The Edit Swimwear Edition / Von Badeanzügen, Bikinis & passender Lektüre

29.06.2020 Mode, Shopping

Pünktlich zum Einbruch der 30 Grad merkte auch ich, dass sich da draußen ganz plötzlich der Sommer einzuschleichen schien — obwohl dieses „plötzlich“ eigentlich natürlich ganz und gar nicht überraschend passierte, immerhin haben wir schon Ende Juni und sind damit schon längst am kalendarischen Sommeranfang vorbeigeschlittert. Jedenfalls fragte ich mich angesichts der steigenden Temperaturen, ob ich mir in diesem Jahr vielleicht nicht doch endlich mal einen neuen Badeanzug zulege, statt mich noch immer an dem alten Ding, das an sämtlichen Stellen ausgeblichen, ja gar ausgeleiert ist, festzuklammern. Und weil die normale Swimwear-Suche nicht bloß nervig, sondern auch noch schrecklich langweilig ist, brachte Nike mich auf die Idee, die Badeanzüge und Bikinis doch einfach mal auf die Strand-/See-/Wiesen-/Balkon-Lektüre abzustimmen — gesagt, getan, hier kommen drei Bücher mit (zumindest in meiner Vorstellung) jeweils passender Bademode: 

– Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Mehr Infos dazu findet ihr hier –

Françoise Sagan − Bonjour Tristesse

Rüschen, Muschelsaum und florale Muster — das Buch um Bonjour Tristesse, das von Cécile, die ihren Sommer gemeinsam mit ihrem Vater an der Côte d’Azur verbringt, ruft nach romantischen Badeanzügen und verspielten Bikinis, einem dramatischen Strohhut und einer Sonnenbrille in Cateye-Form.

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Accessoires:

Zadie Smith − Swing Time

Würden die Protagonistinnen aus Zadie Smiths Swing Time Zeit am See verbringen, dann vielleicht in sportiven Badeanzügen und Bikinis, ganz ohne Firlefanz, dafür mit einer praktischen, klassischen Baseball Cap.

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Accessoires:

Sally Rooney − Conversations with Friends

In meiner Vorstellung zählt Frances ja zu den klassischen Millennials, trägt Fischerhüte und bunte Sonnenbrillen sowie simple Badeanzüge und Bikinis in Grasgrün und modernen Silhouetten, die durch bunte Muster oder Designelemente wie Schnürungen aufgebrochen werden.

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Accessoires:

3 Kommentare

  1. Lena

    Hi liebes Janes-Team,
    eine wunderschöne Auswahl an Swimwear, die ihr hier vorstellt. Nachdem ich jetzt ca. 7 verschiedene Links geklickt habe, muss ich – mal wieder – ernüchternd festellen: Unmöglich bezahlbar – das kann ich nicht und würde ich nicht leisten wollen. Einen Badeanzug für 250 Flocken, serious?

    Ich nehme diesen Artikel jetzt zum Anlass, ein immer wieder feststellendes Phänomen anzusprechen. Ich liebe eure Mode-Vorstellungen, habe aber mittlerweile die Lust verloren eure Links anzuklicken. Als begeisterte Leserin, die keine 400 Euro für einen Pullover, 500 Euro für ein Kleid oder 200 Euro für nen Badeanzug ausgeben will oder kann, bleibt der einzige Grund: Die Inspiration. Ich will mich nicht beklagen über diejenigen, die das Geld dafür ausgeben wollen, aber festhalten: Auch auf finanzieller Ebene könntet ihr eure Beiträge etwas diverser gestalten. Das bedeutet ja nicht, dass ihr Fast Fashion eine Bühne gebt. Es gibt gute und auch faire Mode, die keine Unmengen kostet. Sind dann eben nur keine Designer aus Berlin. Vielleicht bin ich auch schlichtweg nicht eure Zielgruppe und falle aus dem finanziellen Rahmen, aber ich wollte das einfach mal loswerden und hätte dies bei jedem anderen Artikel tun können. Der Fairness wegen muss ich sagen: Ich klicke nicht alles an, es kann gut sein, dass ich Artikel unter 100 Euro übersehe.

    Fest steht trotzdem: Ihr seid die Besten und verdient jeden Zuspruch 🙂

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    1. Lena

      Kleine ergänzende Anmerkung:
      Habe gerade den Text von Nike „Warum ich mich manchmal mit Unvernunft belohne“ gelesen, nachdem ich diesen Kommentar verfasst habe. Es erschließt sich mir jetzt etwas mehr, warum hier größtenteils sehr kostspielige Dinge vorgestellt werden. Es wäre dennoch einfach erfrischend, wenn ihr Mode häufiger auf „Augenhöhe“ vorstellt 🙂 Seid lieb gegrüßt!

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    2. Julia Carevic Artikelautor

      Hallo liebe Lena, erst einmal Dankeschön für deine lieben Worte und die konstruktive, respektvolle Kritik! Im ersten Moment habe ich mich ein bisschen darüber, ob ich mich bei der Auswahl in den Tiefen der Net-A-Porters & Mytheresas so sehr verrannt habe, erschrocken und musste nochmal schnell die Links anklicken und preislich ist es da zumindest recht ausgeglichen. Ich kann mich in deinem Kommentar aber dennoch wiederfinden, ich klicke in Shopping-Artikeln nämlich auch stets (unabsichtlich) die teuersten Stücke an (leider zählt auch der Isa Boulder Badeanzug zu meinen Favoriten.. 😀 ) – wir versuchen immer, sehr ausgeglichene Preissegmente abzubilden, deine Worte sind aber natürlich trotzdem nochmal ein sehr guter und wichtiger Reminder. Liebe Grüße an dich 🙂

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