„Queerverweise“ – 12 queere Projekte, denen man* jetzt folgen sollte

Auch in diesem Jahr finden viele Veranstaltungen im Pride-Monat nicht oder nur eingeschränkt statt – ob Christopher Street Days oder andere Orte des Zusammenkommens für LGBTQIA+. Wir stellen einzelne Projekte und Inhalte vor, die queere Sichtbarkeit und (Selbst-)Bildung fördern.

Queere Geschichte:

„Stonewall Forever – A Documentary about the Past, Present and Future of Pride“

Ohne Vergangenheit keine Zukunft: Die Geschichte von Pride ist in ihrem Ursprung eine des Aufstandes gegen Polizeigewalt. Die Doku „Stonewall Forever“ des LGBT Center New York veranschaulicht die Anfänge einer Befreiungsbewegung und ihre Bedeutung für die queere Community heute.

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„Queer Love in History“

Der Instagram-Account Queer Love in History dokumentiert queere Liebe seit Anbeginn der Fotografie und beweist: „We were always here“!

Queering the Map

Von der ersten Begegnung im Park bis hin zum Liebesgeständnis im Flugzeug – Queering the Map bringt LGBTQIA+-Erfahrungen in Zusammenhang mit physischem Raum und kartografiert queeres Leben auf einer gemeinschaftlich erstellten Weltkarte.

Treffpunkte

Dating-App Lex

Lex“ steht kurz für Lexikon, denn bei der queeren Social- und Dating-App steht Text im Mittelpunkt statt Bilderwelten. Die App richtet sich an Frauen, Transpersonen, genderqueere und nicht-binäre Menschen.

GLADT e.V.

GLADT ist eine Selbstorganisation von queeren Personen of Color in Berlin. Einige Veranstaltungen und Support-Gruppen, wie zum Beispiel „Breakout“, eine Gruppe für BIPOC-Queers, finden zurzeit jedoch auch online statt.

Riccardo Simonetti Initiative

Riccardo Simonetti ist einer von wenigen queeren Entertainern, die in der deutschen Medienlandschaft kommerziellen Erfolg feiern und bringt sich vom „Fernsehgarten“ bis zur Quiz-Show „unapologetically queer“ zum Ausdruck. Er ist LGBT-Sonderbotschafter des Europäischen Parlaments und hat dieses Jahr seine eigene Initiative gegründet, einen Verein zur Aufklärung und Sichtbarkeit von LGBTQIA+ in Deutschland. Gerade ist die erste Kampagne erschienen, die in deutschen Großstädten queere Personen und ihre Botschaft „You Can’t Cancel Pride“ abbildet.

 
 
 
 
 
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Queer Durchs Land

Der Schauspieler Brix Schaumburg ist noch bis zum 20. Juni mit dem Fahrrad auf Pride Tour que(e)r durch Deutschland unterwegs und trifft in verschiedenen Städten Aktivist:innen, Akteur:innen und Unterstützer:innen der deutschen queeren Community. Brix sammelt für Queer Durchs Land „Kilometergeld“ – Spenden für abgesagte Veranstaltungen und CSDs, die buchstäblich auf der Strecke bleiben.

Casa Kuà

Mit dem Ziel, eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung, die für marginalisierte Menschen oft erschwert ist, vor allem für Trans*, Inter* und nicht-binäre Menschen zugänglicher zu gestalten und einen Treffpunkt zu bieten, öffnet das Casa Kuà seine Räume in Berlin-Kreuzberg.

Medien

Contrapoints

Natalie Wynn alias Contrapoints setzt sich auf ihrem Youtube-Kanal kritisch und gleichzeitig humorvoll mit gesellschaftspolitischen und kulturellen Themen auseinander – von einer persönlichen Analyse des Gefühles „Cringe“ (Fremdscham) bis hin zur philosophischen Ergründung von Gerechtigkeit. Mit aufwendig gestalteten Sets und wechselnden Kostümen sind die Video-Essays nicht nur intellektuell auf hohem Niveau, sondern auch ästhetisch anspruchsvoll.

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Trans Girl Suicide Museum, Hannah Baer

„My pronouns are she/her/suicidality“ – in ihrem Buch Trans Girl Suicide Museum bewegt sich Hannah Baer nuanciert und spiralförmig durch die Gefühle und Paradoxe von Trans*-Weiblichkeit, Internetkultur und (physischer) Existenz.

The Trap, Devan Díaz

Repräsentation ist wichtig, aber lange nicht genug. In ihrem Essay The Trap schreibt Devan Díaz über die Abgründe von eindimensionalerer Trans*-Repräsentation und ihre Wünsche, wie es anders gehen könnte – komplexer, eckiger, glamouröser.

Let The Record Show: A Political History of ACT UP New York, 1987-1993

Dieses Buch dokumentiert die Geschichte der ACT UP!-Bewegung, die sich in den 1980er-Jahren in New York gründete und gegen den diskriminierenden Umgang von Betroffenen der HIV/AIDS-Pandemie von Gesellschaft und Politik auflehnte und damit den amerikanischen AIDS-Aktivismus begründete.

VOGUE COMMUNITY

– Dieser Text von Fabian Hart und Nelya Ahmia wurde zuerst bei Vogue Germany veröffentlicht. Dort könnt ihr den Beitrag weiterlesen  –

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