„Committed to Responsibility“: 35 deutsche Design-Labels im Berliner Salon

08.09.2021 Mode, Event, Berlin

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Erst im vergangenen Januar kehrte der Berliner Salon nach knapp zweijähriger Pause zurück zur Berliner Modewoche und kredenzte uns Pandemie-bedingt ein rein digitales Konzept, das wir für euch ganz exklusiv besuchen und vorstellen durften. Jetzt, pünktlich zum neuen Termin im September, fand die Veranstaltung mit 35 deutschen Design-Labels aber fast wieder unter „normaleren“ Umständen statt und präsentierte uns unter dem Titel „Committed to Responsibility“ Mode, Schmuck und Accessoires, die neben ihrem lokalen Bezug noch viel mehr gemeinsam haben: Regionale Produktionen, Handwerkskunst und nachhaltige Materialien. Und damit setzt der Berliner Salon ein richtiges Zeichen in Zeiten wie diesen, in denen Umdenken und Verantwortung wichtiger denn je ist: Denn schon lange produzieren die hiesigen Mode- und Accessoires nachhaltiger, gar zeitloser und in kleineren Stückzahlen, bloß gilt es in diesem Jahr, genau dieses Ass im Ärmel auch hervorzuheben.

Wer uns auf Instagram folgt, der wird längst mitbekommen haben, dass wir uns für euch in den rohen Hallen des Kraftwerks Berlin anlässlich des Berliner Salons herumgetrieben haben. Um bei all der Schnelllebigkeit aber nicht schwindelig zu werden, haben wir euch an dieser Stelle noch einmal alles sorgsam zusammengetragen, um auch ja nicht den Überblick zu verlieren:

Der Berliner Salon mit seinen ausgestellten Kreationen von ausgewählten Designer*innen verdient längst große Aufmerksamkeit, um weiter zu wachsen und um eine Plattform für diejenigen zu liefern, die mitgestalten wollen, um den Standort Berlin noch weiter wachsen zu lassen.

„Committed to Responsibility“ wurde auch in diesem Jahr dank des unermüdlichen Engagement der Initiatorin Christiane Arp und des Initiators Nowadays-Geschäftsführers Marcus Kurz umgesetzt. Nicht unerwähnt soll die große Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe bleiben, die diese erneute Realisierung des Berliner Salons erst möglich gemacht hat.

Aber machen wir uns nichts vor: Die Berliner Modewoche hat es nicht ganz leicht. Seit Jahren schielen auch wir ständig nach Kopenhagen, nach London, nach Paris, Mailand – und nach New York sowieso. Eben immer dann, wenn es um Berliner Mode geht. Dass die Fashion Week Berlin allerdings ihr ganz eigenes Tempo hat, auch noch 15 Jahre nach der ersten Veranstaltung, dass mussten auch wir erst verstehen. Und trotzdem gibt es hier eine Sache, die viele andere Austragungsorte der Modewochen eben nicht haben: Die Ruhe und die Muße, Zeitloses zu kreieren, Trends links liegen zu lassen und sich mit zeitlosen Kreationen voll und ganz auf sich und die Kundinnen*schaft zu fokussieren. Und das wurde auch während dieses Berliner Salons einmal mehr klar: 

Es geht um wahnsinnig hochwertige Mantel-Kreationen, um Kimonos, die mit der Hand gemacht wurden, um selbstgeknüpfte Einzelteile oder um Taschen und Accessoires, die im ersten Moment vielleicht einfach nur irre klassisch aussehen, die aber so fein gefertigt wurden, dass man fast schon hochachtungsvoll vor ihnen steht. 

Rianna + Nina

All das haben auch wir ganz lange nicht verstanden, wollten zerren und ziehen und müssen langsam aber sicher doch sehr wohl feststellen, dass vielleicht gerade in dieser liebevollen Herangehensweise die Zukunft steckt:  

Und so schlenderten wir in diesem Jahr noch mal anders durch die kühlen Hallen des Kraftwerks Berlin, in dem Anziehpuppen zum ersten Mal nicht nur verschiedene Hautfarben repräsentieren wollten, sondern sehr wohl auch diversere Körperformen. Hier wurde mitgedacht und umgedacht – und das macht nicht zuletzt uns wahnsinnig glücklich. Selbstverständlich ist noch Luft nach oben, der Anfang aber zählt und macht einen enormen Unterschied. 

Vorbei also an lala Berlin, 70s Vibes und Nuller-Erinnerungen, weiter an den schönen Kreationen von Lara Krude vorbei, bei den kuschelweichen Kreationen von Studio 163 angehalten und rüber zur liebsten Horror Vacui gelinst. Bei Rianna + Nina Halt gemacht und etwas geträumt,  PB 0110 für ihre neuen Kreationen gefeiert und immer wieder Luca Gajdus, Philip Adomako, Ashley Marc Hovelle und Sebastian Lorenz, die Models der aktuellen Berliner Salon Kampagne, dabei beobachtet, wie sie in den verschiedensten Kreationen auf diesen riesigen Leinwänden verträumt bis unbeeindruckt durchs Bild schlendern.

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Zu den 35 ausgewählten Designer*innen
des Berliner Salons zählen:

Anna Auras, Aeyde, Alexander von Bronewski, Antonia Zander, Bergauer Handschuhe, Dawid Tomaszewski, Diehm Bespoke, Esther Perbandt, Golpira, Hannibal, Horizn Studios, Horror Vacui, Isabel Vollrath, Julia Leifert, Karen Jessen, Konrad, Lala Berlin, Lara Krude, Lutz Morris, LML studio, Mykita, Odeeh, Oftt, PB 0110, René Storck, Rianna + Nina, Société Angelique, Sminfinity, Stiebich & Rieth, Studio 163, Vickermann & Stoya, Vladimir Karaleev, Werkstatt:München, William Fan und Working Title Studios.

Rianna + Nina

Société Angelique

Esther Perbandt

Stiebich & Rieth

Studio 163

Vladimir Karaleev

William Fan

Karen Jessen

Julia Leifert

PB 0110

Hannibal

Golpira

Antonia Zander

Anna Auras

Odeeh

René Storck

Lara Krude

Odeeh

OFTT

Konrad

lala Berlin

Editorial Images „Der Berliner Salon“ Stills

Photography: Max von Gumppenberg
Creative Direction: Christiane Arp
Concept and Production: NOWADAYS, Marcus Kurz
Styling: Josepha Rodriguez
Talents: Luca Gajdus, Philip Adomako, Ashley Marc Hovelle, Sebastian Lorenz
Make-up: Loni Baur
Hair: Anna Dömling
Location: The Feuerle Collection

 

Still Images „Der Berliner Salon“:

Credit: PR/ Stefan Knauer/ Getty Images for Nowadays

– In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Berliner Salon –

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