Outfits der Woche: Von Geburtstagen, Kunst & Aliens

27.10.2021 Mode, Outfit, box2

In unserer Serie „Outfits der Woche“ präsentieren wir euch nicht nur ein paar Looks, in denen wir die Woche bestritten haben, sondern erzählen euch auch, was uns in den vergangenen Tagen so durch den Kopf ging.

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Sarah

Zwei Wochen Herbstferien, die ersten Schulferien, um es genau zu sagen, liegen hinter uns und ich glaube, wir als Familie haben alles ohne großen Tamtam ganz ordentlich hingekriegt: Haben eine ganz gute Balance aus Kids-Action, Heimatbesuch, Wohnungsrenovierung und Arbeit geschaffen, uns selbst mal wieder ein klein wenig zu sehr verausgabt, aber ganz viel Dankbarkeit für so vieles gefühlt. Das Projekt „Kinderzimmer 1“ verschönern ist ganz gut geglückt, die Farbe leuchtet und die Augen des Kindes noch mehr. Der Staub, der durch die neue Kinderzimmerdecke in wirklich jeden Winkel unserer Wohnung kletterte, ist oberflächlich beseitigt und die Spielsachen wieder sorgsam verstaut. Zeit also, sich dem nächsten großen Ding zu widmen: Dem zweiten Geburtstag von Otto. Am Wochenende ist es soweit und ich kann gar nicht glauben, wie schnell die vergangenen zwei Jahre gerast sind. Sehr steht mir gerade der Sinn nach Zeit anhalten. Geht es euch ähnlich?

Was es für den zweijährigen zum Geburtstag geben wird? Ein ganz sicher sehnlichst erwarteter Dyson Staubsauger, ein IKEA-Tisch-Set via Ebay Kleinanzeigen, geliebte Wieso?-Weshalb?-Warum?-Bücher, neue bunte Knete – und natürlich das erste Halloween-Kostüm.

© Jules Villbrandt.

Kleid: Stine Goya, Jeans: Closed x Stop the Water, Schuhe: Arket

Blazer: & Other Stories (älter)
Rollkragen: Arket
Weste: Baum + Pferdgarten (älter)
Hose: FTC x Calida
Schuhe: New Balance (älter)
Mütze: Arket (älter)

Hemd: Closed x Leandra Medine
Kurzarmrolli: Filippa K
Jeans: Stine Goya
Schuhe: Gucci (Second Hand via Vestiaire Collective)

Schmuck: Gucci, Nina Kastens & Jukserei

Julia 

Am vergangenen Wochenende ging ich in den Schinkel Pavillon, um mir die HR Giger und Mire Lee Ausstellung anzuschauen (ich kann sie sehr empfehlen) — natürlich endete der Abend mit dem ersten Teil der „Alien“-Filmreihe, bei dem ich trotz eines starken Cappuccinos bei Bonanza irgendwann einschlief. Ansonsten verbrachte ich meine freie Zeit mit der Suche nach Möbeln, ärgerte mich darüber, eine Lampe auf Etsy nicht gekauft zu haben, bevor es eine andere Person tat und träumte von Stühlen aus den 70ern (mit utopisch hohen Preisen). Mein größter Erfolg war wohl meine Muße, mein Bücherregal mal wieder etwas auf- und umzuräumen, auch wenn das Endergebnis dank fehlender Boxen noch etwas auf sich warten lassen muss. 

Mein Musik-Tipp der Woche: „New Boys“ von Lust For Youth

Trenchcoat: Uniqlo (älter, nicht mehr erhältlich), Hose: Filippa K, Schuhe: Camperlab, Tasche: Balenciaga via Vestiaire Collective

Sonnenbrille: Courrèges (nicht mehr erhältlich)
Blazer: Acne Studios

Jacke: Maison Margiela (nicht mehr erhältlich), Kleid: Totême, Schuhe: Eytys (nicht mehr erhältlich), Tasche: Medea

Nike 

Ich habe derzeit wirklich überhaupt nichts zu furzen, denn möglicherweise, so ehrlich mag ich gern sein, habe ich zusammen mit meiner Familie gerade einen der schönsten Urlaube meines Lebens verbracht, zwischen Bergen, Bäumen und unheimlich viel Zeit zum Kopfausschalten und Zusammensein, beim Wandern, Lesen und Schlemmen, inklusive Zwischenstopp in München, auf dem Sofa lieber Freunde. Es mag mitunter am deprimierenden Berliner Herbst liegen, aber ich bin doch sehr überrascht davon, wie ich den Süden Deutschlands mit jedem Besuch etwas mehr anzuhimmeln beginne. Nicht, dass ich morgen meine Koffer packen würde, im Gegenteil, aber nach all der Zeit mit nur wenigen sozialen Kontakten und vielen Lockdowns, verspüre ich nun mehr Hunger nach Veränderung, neuen Impulsen und großen Ideen denn je. Ich will überhaupt gar nicht zurück ins Davor, sondern im Jetzt ankommen, mit all dem neuen Sinn für eigene Bedürfnisse und das, was mich und die Menschen, die mich umgeben, wirklich glücklich macht. Neulich habe ich übrigens ein Buch aus meinem Schrank gefischt, für das ich mich während der letzten Monate nicht bereit fühlte, jetzt aber umso mehr: „Was man säht“ von Marieke Lucas Rijneveld. Leute, es ist so unendlich gut. Lest es, wenn ihr könnt. Und danach gleich Daniel Schreibers „Allein“ – zwei Meisterwerke der besten Art.

Mantel: Closed, Tasche: Louis Vuitton via Vestiaire Collective, Handschuhe: Paloma Wool

Jacke: Rodebjer, Jeans: Arket, Hemd: Monki

Pullover und Rock von Studio 163, Loafer: Gucci

Mantel: Envii, Sneaker: New Balance, der Rest: Bobo Choses 

Mütze: Ganni (letzte Saison), Tasche: Esprit, Mantel: Esprit, Pullover: Esprit, Loafer: & other stories (dieses Foto ist im Rahmen einer Kooperation entstanden)

3 Kommentare

  1. Mina

    Ich hätte ein Ikea Kinder tischest namens Lätt zu verschenken. In Neukölln. Guter gebrauchter Zustand. Falls Interesse;-)

    Antworten
  2. Suzie

    „furzen“ – ganz ehrlich? Sagt man das jetzt so?
    Und gut, dass ich doch mal die Verlinkung vom Dyson Staubsauger angeklickt habe. 🙂

    Antworten

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