And again // Die nächste Folge aus: „Zara und seine schlechten Arbeitsbedingungen“

05.04.2013 Allgemein, Mode

Eigentlich wundert uns diese Nachricht nicht, denn bereits seit Jahren kämpft die spanische Inditex-Kette mit Vorwürfen rund um schlechten Arbeitsbedingungen und sogar Sklavenarbeit: Nun entdeckte wieder einmal eine Razzia in Buenos Aires Arbeiter, die unter menschenunwürdigen Bedingungen in versteckten Nähwerkstätten Stunden über Stunden nähten. Warum sollte das Unternehmen auch damit aufhören, wenn steigende Umsätze monatlich für Profit in Milliardenhöhe sorgen und die Kaufbereitschaft trotz mieser Produktionsbedingungen nicht kleiner wird – ja, sogar  im Gegenteil.

Schuld sind wir alle: Wir Blogger, wir Käufer, wir Trendversierten, wir Fans der preislich günstigeren Kollektionen mit Runway-Charme. Wir könnten damit aufhören, bei Zara einzukaufen und die Umsätze in unendliche Höhen zu schrauben. Aber ist’s damit getan? Was boykottieren wir dann noch alles? Neueste Technologien, alle größeren Modeketten und das eingeflogene Essen aus Übersee?

Wer den Prozess von heute auf morgen stoppen kann, vor dem ziehe ich meinen Hut: Wer auf sein iPhone verzichtet, nur noch beim Bauern nebenan einkauft, einmal die Woche Duschen geht, ausschließlich mit dem Fahrrad die Welt erkundet und seinen Konsum aufs allernötigste herunterfährt.

Sicher ist das radikal gesagt, aber wie soll man in einer Welt leben und arbeiten, in der andere immer für das eigene Wohl verantwortlich sind? Wie soll man sich bewegen, handeln und konsumieren?

Es ist immer einfach gesagt, aber der Schritt in die richtige Richtung fängt eben bei dem Drang an, ständig Neues haben zu wollen – diesen gilt es einfach zu reduzieren. Lieber ein Designerstück einkaufen, statt mit hunderten Kopien der spanischen Modekette herumzulaufen. Lieber statt dreimal im Monat bei einer Kette vorbeizuschauen, vielleicht nur alle drei Monate dort vorbei zu gehen. Wir hatten es schon oft: Der Anfang ist schon bei kleinen Dingen gemacht, nämlich bei bewusstem Umgang. Und den können wir wohl alle leisten, oder?

Es ist und bleibt ein ewiges hin und her und wir wissen auch an den ein oder anderen Stellen nicht mehr weiter. Die perfekte Lösung ist und bleibt wohl eine Utopie, oder was meint ihr ?

27 Kommentare

  1. Ira

    Hey,
    ich hatte vor ein paar Wochen ein ganz schleches Erlebniss mit der Kundenfreundlichkeit bei Zara und das auch nicht zu ersten Mal. Deshalb geh ich da auch nicht mehr hin. Was du hier geschrieben hast betrifft ja nicht nur Zara allein, aber ich in meiner Meinung, nicht mehr hin zu gehen, fühle mich bestätigt.
    Klar es kann sein, dass es radikal ist und es auch nur die ein oder andere Verkäuferin betrifft, trotzdem habe ich meine Konsequenz daraus gezogen. Nie mehr Zara!

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  2. Amelie

    Hab eben auch einen Artikel für nächste Woche darüber geschrieben. Ich gebe dir Recht, es geht darum, dass wir etwas ändern und nicht immer die anderen! Wie die Umsetzung aussieht, das ist jedem selbst überlassen – aber ein bewussteres Handeln wäre zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung.

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  3. Anne Gorke

    Danke für den schönen Artikel und das Ansprechen eines Problem, das für viele unbequem ist. Man muss ja nicht gleich in eine Utopie fliehen. Aber man kann anfangen, sich Gedanken zu machen und Verantwortung zu übernehmen für das eigene Tun. Ein kleiner Schritt, aber ein Anfang. Das IPhone kann man ja erstmal behalten… ein guter Anfang wäre es, Preis und Produkt in Relation zu stellen. Da fällt einem nämlich schnell auf, dass so manches nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Sei es die Wurst für 80 Cent, der Lachs für einen Euro oder eben die Jeans für 15 Euro. Abgesehen davon macht insbesondere bei Zara weder die Paßform (nicht vorhanden) Spaß noch Geruch und Qualität der Stücke, unterm Strich: rausgeworfenes Geld. Und es ist wirklich uncool, unangemessene Löhne zu zahlen. Es gibt mittlerweile so viele gute Dokumentationen zu den Abgründen der Textilindustrie. Keiner kann sagen, er wüsste das nicht.. und jeder kann sich entscheiden: kaufen oder nicht. Fertig.

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  4. Lea

    Ja, das bleibt wohl Utopie. Ich versuche mich in einigen Dingen zurückzunehmen und zu ändern. Öfter mal auf den Markt gehen, nur selten Fleisch/Fisch/Eier essen, auch mal fair produzierte Mode kaufen, mich innerhalb der Stadt hauptsächlich mit dem Fahrrad fortzubewegen… Aber der Wunsch nach mehr, der „Beschaffungszwang“ bleibt. Kein Wunder, man wird ja auch tagtäglich damit zugeballert. Und, es macht ja auch Spaß und es ist so einfach dem nachzugeben. Aber ich denke wenn wirklich alle es ersthaft durchziehen würden, sich etwas mehr zurücknehmen würden, dann wär schon ein großer Schritt getan. Wir Leben hier im Luxus (nicht dem Gold und Silber, bling-bling, Mamorbadezimmer, Champagnerbad-Luxus, sondern dem Lebensstandard-Luxus), wirklich, wir können fast alles an Essen und Konsumgütern und Erlebnissen immer und überall bekommen, das ist so geil und so furchtbar zugleich. Und je mehr ich darüber nachdenke und darüber lese, desto mehr wächst der Wunsch nach einem „einfachen“ Leben.

    Und trotzdem mag ich mein iPhone.

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  5. Katharina

    Hab ich natürlich auch gehört und solche Berichte sind ja leider auch nichts mehr Neues und auch nicht überraschend. Diese Woche läuft bei Punkt 12 (;-)) eine Serie über genau dieses Thema und da ist nicht nur ZARA unter Beschuss. Das Schlimme ist ja, dass es alle wissen, aber man sich trotzdem davon nicht abschrecken lässt bei den Ketten zu kaufen. Da findet man ein schönes Teil und schwupps ist es im Körbchen…ist ja nur eins und das ändert ja nichts….?! Ihr habt völlig Recht…das fängt bei uns an und ist ne lange Kette, die dringend verändert gehört. Es wird nur noch ne Weile dauern bis das in allen Köpfen angekommen ist. Manchmal ist der „Muss ich haben“-Gedanke eben doch stärker.
    LG

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  6. Ola

    Ich abe keen iphone und shoppe wenn es hochkommt 2 -3 im Jahr. Es geht! Ohne Verlust des Social Status oder Lebens. Wobei duschen tu ich doch gern mehr als 1x die Woche muss ich zugeben..

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  7. Laura

    Eure Gewissenskonflikte was das Thema „Herrkunft von Klamotten“ angeht, die ihr hier nun schon das Öfteren auf eurem Blog eingebracht habt, will ich nicht so ganz verstehen. Auf der einen Seite kritisiert ihr es, dass Zara und Co. Klamotten unter unmenschlichen Bedingungen herrstellen und anscheinend habt ihr ja auch ein Problem damit, sonst würdet ihr ja nicht regelmäßig darüber bloggen, aber auf der anderen Seite hört ihr auch nicht auf solche Firmen mit Hilfe eurer Blogeinträge zu promoten. Wenn man allein den Begriff „Zara“ oben in eurer Suchleiste eingibt, dann erscheinen da wirklich viele Einträge, die die Klamotten der Marke gutheißen, sei es auch nur, weil euch das Lookbook oder vielleicht das Design gefällt.
    Es sollte nicht darum gehen, dass wir versuchen andere zu ändern, sondern darum, dass wir selber erkennen, und das habt ihr ja auch schon getan, dass man ein gewisses Konsumverhalten reduzieren sollte und vielleicht einfach bewusster einkaufen.
    Wäre in diesem Zug dann nicht auch ein richtiger und eigentlich recht einfacher Schritt, das Werben für solche Seiten auf dem eigenen Blog zu reduzieren? Schließlich sagt ihr ja auch ganz richtig: „Schuld sind wir alle: Wir Blogger,[…]“. Klar es ist schwer zu sagen, welche Marken da „besonders“ unmenschlich sind und über welche man vielleicht lieber nicht berichten sollte, denn ein bisschen Kinderhand steckt vermutlich überall drinne, und über richtige billig Marken wie Primark o. A. berichtet ihr ja glücklicherweise auch nicht oder kaum, aber wenn es eben solche erschreckende Berichte über Zara und Co. gibt, die regelmäßig ans Tageslicht kommen, dann könnte man doch gezielt bei diesen einen Anfang machen.

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  8. Álvaro Mnth via Facebook

    Bestseller (Jack & Dany, Vero Moda usw.) sind auch dabei :-/

    Ich finde wirklich schwer, Faire Kleidung statt Billig-Klamotten von Betreiberfirma zu kaufen. Habt Ihr noch Vorschläge dafür?

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  9. fafa

    Ich fühle mich nicht wohl dabei, euch zu kritisieren, da ich dieses Blog ja täglich lese und mein Konsumverhalten, trotz gelegentlicher Anstrengungen, nicht immer zufriedenstellend ist, aber nun muss ich doch auf eine merkwürdige Schieflage hinweisen: Wie geht ihr damit um, wenn ihr auf der einen Seite zara meidet, um auf der andern Seite für (die Marke) Nike zu werben und schließlich sogar einen Business-Kurztrip nach Barcelona für sie zu unternehmen? Diskutiert ihr das, bevor ihr einen Post wie diesen veröffentlicht?

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  10. Bea

    Mir gehen die gefühlt wöchentlichen Lookbook-Posts der großen Ketten in den Blogs eh auf den Keks.

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  11. Sarah Jane Artikelautor

    Liebe Laura,
    du hast vollkommen Recht, das will ich gar nicht abstreiten. Und wir werden in der Zukunft mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit auch wieder über „Fast Fashion“-Mode berichten. Der völlige Boykott kann ja auch eben nicht die Lösung sein, oder? Aber, und da gebe ich dir auch völlig Recht, es muss reduziert werden. Wir wollen allerdings den aufgeklärten Leser, weißt du – wollen Nachrichtenportal und Blog sein, wollen unterhalten UND informieren – und dazu gehören eben auch regelmäßige Updates bei den „Fast Fashion“-Konzernen.
    Wir sind auch inkonsequent und handeln mal daneben, wir versuchen zu mahnen, knicken aber ehrlicherweise natürlich auch ein. Und wenn wir ein Zara-Lookbook in der Vergangenheit thematisiert haben, dann ging es meist um Design-Klau und um den Gewissenskonflikt.

    Weißt du, wenn ich nicht darüber schreibe und es einfach unter den Boden kehre, dann schaffe ich ja auch keine Diskussion, oder?

    Liebe fafa,
    kritisiere bitte immer, wenn du das für konstruktiv hälst! Und in diesem Fall ist das natürlich ein berechtigter Einwand. Sicher haben Nike und ich darüber im Vorfeld gesprochen und manchmal weiß man in der Modebranche auch einfach nicht mehr weiter. Arbeitet der korrekt, ist das Label nachhaltig, wie lässt der produzieren und wie der? Nike hatte in der Vergangenheit auch ordentlich Probleme mit seinen Produktionsbedingungen und ich hoffe, dass das in Barcelona auch Thema war.

    Wir hauen uns hier ja auch ganz ehrlich auf die Finger und müssen uns ermahnen. Wir sind sicher alles andere als unfehlbar.

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  12. carolin

    wenns mans denn bezahlen kann.
    ich kauf mir inzwischen lieber ein zara teil im monat als 10 h&m teile. designer stücke kann ich mir beim besten willen nicht leisten. und auch dort kommen solche arbeitsbedingungen vor.
    und zara hat seine preise auch drastisch erhöht. wenn ich sehe, was die für ein polyesterteilchen wollen. aber das liegt wohl an den steigenden stoffpreisen

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  13. Annemarie

    Seh ich anders. Meiner Meinung nach liegt die Verantwortung in den Wirtschaftsunternehmen und auch in der Politik. Letztere weil sie der Ausbeutung einen Riegel vorschieben könnten, wenn sie nur wollten, was sie aber nicht tun. Und erstere weil sie gewissenlos die Leute ausbeuten und die Gehälter drücken wo sie nur können. Es mag hier in Deutschland noch nicht ganz so krass zugehen, aber der Trend ist auch hier zu spüren (ich sage nur: Zeitarbeiter, Zalando Bericht im ZDF, von mir aus auch Amazon etc., es ist doch überall dasselbe!).

    Denn: Woran spart die Wirtschaft am liebsten? Na an Arbeitskräften! bzw. Gehältern. Und zwar nicht deshalb, damit wir Endverbraucher billiger einkaufen können, sondern um den eigenen Gewinn zu maximieren. Falls es zu den Preisen, die aktuell üblich sind, nicht möglich ist, bessere Löhne zu zahlen, dann sollen sie die Preise für Kleidung halt anheben.

    Aber – ich wette, dass was dann mehr an Geld reinkäme, das würde trotzdem nicht bei den armen Angestellten landen – sondern im Portemonnaie der reichen Wirtschaftsbosse. Jede Wette!

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  14. Debbie

    Ich muss Annemarie da irgendwo recht geben. Klar, jeder kann sich entscheiden, wo er einkauft und was er selbst zum Weltfrieden beisteuern will, aber in wie weit kann man das wirklich?! Bio zu leben und nur Designer-Teile, am besten noch von unbekannteren Deutschen die am Besten auch noch in Deutschland produzieren, zu kaufen, ist wirklich den Wenigsten möglich. Niemand von uns und gerade in unserem Alter, der Zielgruppe von Zara, H&M und Co, ist so reich, dass er es sich leisten kann, teurere No-Name-Produkte zu kaufen. Oder auf den Bio-Markt zu gehen. Wo darf man dann überhaupt noch einkaufen? Ich sehe da ebenfalls die WWO und die Staaten in der Verantwortung, den Großkonzernen auf die Finger zu hauen und bestimmte Arbeitsbedingungen zu erzwingen. Zara würde dann immernoch riesige Umsätze machen und wir müssten ebenfalls nicht NOCH mehr Geld für billige Viskose und schlechte Verarbeitung zahlen. Schwieriges Thema, aber dadurch, dass es jetzt überall in den Medien ist und jeder sich über Zara aufregt, werden die sich hoffentlich auch ein paar Gedanken machen, wie es weitergeht. Oder sich die nächste gute PR-Strategie überlegen…

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  15. Conny

    Ich gebe Annemarie recht: Wenn wir es alle zusammen wirklich schaffen würden, den Umsatz vieler Ketten durch Nicht-Konsum deutlich einzuschränken, verbessern die doch nicht plötzlich ihre Produktionsbedingungen. Im gegenteil, um dann den geringeren Gewinn auszugleichen würden sie wohl weniger Gehälter zahlen oder Personal entlassen… Sicher, ich denke man muss das Bewusstsein dafür stärken – ich kaufe viel viel weniger ein als vor ein paar Jahren, bzw. konsumiere bewusster, frage mich ob ich das wirklich kaufen möchte. Ich fahre mit dem Rad und habe kein Auto, und mein iPhone hab ich auch schon seit 4 Jahren (wozu ersetzen wenn es noch prima funktioniert?!) – aber alles radikal ändern zu können ist meiner Meinung nach Utopie, vor allem wenn die Unternehmen nicht mitspielen wollen…

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  16. anna

    ich denke, die verantwortung liegt bei konsumenten, wirtschaft, politik und medien.
    und dann gibts beispielsweise ngo’s die sich in diesen bereichen engagieren. in der schweiz z.b. die erklärung von bern, die auch einkaufsleitfäden veröffentlicht http://www.cleanclothes.ch/p13940.html

    das internationale bzw. deutsche pendant (kritisieren z.b. aktuell die conscious linie von h&m)
    http://www.cleanclothes.org/
    http://www.sauberekleidung.de/index.php

    als blog könntet ihr über solche bestrebungen z.b. mal berichten.
    und ja, ich bin selber alles andere als konsequent beim konsumieren, aber def. bewusster als noch vor einigen jahren

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  17. rosie

    Was haben menschenunwürdige Arbeitsbedingungen mit Duschverzicht zu tun? „Da ich täglich dusche, kann ich auch gleich Billiglohn-Kleidung tragen“? „Es wird sowieso nie alles perfekt, also versuche ich erst gar nichts zu verbessern“? Soll dieses schwarz-weiss denken die Lösung sein? Mich erstaunt, wie willensschwach ihr euch selber präsentiert. „Wir knicken ein, wir lassen uns den Kopf verdrehen“, so lenkbar und gefügig seid ihr doch nicht wirklich, oder doch? Schon dass ihr euch als so hilflos verführbar darstellt, ist fast ein Fall für #aufschrei.

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  18. Jessica

    Ein interessanter Artikel und bestimmt nicht 100% unwahr. Dennoch frage ich mich, warum ihr es so sehr und spezifisch auf (und das darf ich erwähnen) meinen Arbeitgeber abgesehen habt? Wer von ZARA/ Inditex spricht, sollte die Mitbewerber der H&M Group, Bestseller, Primark etc. nicht vergessen. Gern würde ich auch erfahren, aus welchen Quellen ihr euer „Wissen“ zieht, denn andere Pressestimmen zu zitieren, steigert nicht unbedingt die Glaubwürdigkeit. Als Interner werde ich natürlich ganz anders aufgeklärt, als die Öffentlichkeit. Doch auch diese Informationen sind für euch zugänglich, warum also nicht hinterfragen? Schlechte Presse verbreitet sich wie ein Lauffeuer, dafür seid ihr das beste Beispiel und ich finde es schade, dass ihr euren Lesern hier (explizit) vom ZARA Kauf abratet. Gespannt bin ich dagegen auf eure nächsten Outfitposts. Kein Billigshoppen mehr, ja? Anstatt der 4,95€ Basics aus Bangladesch, tragt ihr dann in Zukunft weiße Designer Shirts für 70€-100€?

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