Luisa Via Roma – Mein „Style Lab“ mit Caterina Gatta, Casadei und Yves Saint Laurent

– 20.06.2013 um 17.12 – Outfit Travel Wir

30 internationale Blogger, eine hübsche Auswahl an Designerkreationen für den Winter 2013, gefühlt 20 Hair-Artists und nochmal rund fünf Make-Up Spezialisten von Sisley und vier Styling Sessions an zwei Tage à vier Stunden. Wer da so relaxt an die Sache geht wie ich, wird schnell eines Besseren belehrt, dass das keine so gute Idee zu sein scheint. Schnell nämlich sind die Stangen der Blogger mit ihrer Auswahl prall gefühlt, während ich leicht panisch durch die Reihen ziehe und vom Überbleibsel partout nichts nach meinem Geschmack finden will.

Stella McCartney und Jil Sander sind noch nicht eingetrudelt, also fix zu Dolce & Gabbana greifen und feststellen, dass das keine Mode für meinen Körper ist. Und weiter. Drei Kleider gefunden, zwei fix wieder entrissen und nur die Assistentin bleibt noch cool. Ja, mit entspanntem Styling hat die ganze Session nicht viel zu tun. Eher mit leicht aggressivem Grabschen, leichter Verzweiflung, Schweißtropen und Resignation. Tja, selbst Schuld, Sarilein. 

Aber keine Sorge, dank meiner zauberhaften Helferin habe ich doch dennoch ein Ensemble gefunden, zu dem ich anfangs vielleicht nicht unbedingt gegriffen hätte:

Caterina Gatta heißt die Jungdesignerin mit dem Faible für längst vergessene Prints aus vergangenen Zeiten: Zu ihren Glücksfunden zählt sie zum Beispiel Versace-Stoffe, die sie irgendwo in den Archiven gefunden hat. Mit ihren silhouttenfernen Kreationen zaubert sie außerdem Stücke, die sowohl casual als auch très chic kombiniert werden dürfen und doch immer besonders ausschauen.

Meine Schuhwahl ist on top ziemlich ungewöhnlich: Casadei heißt das Label und zaubert ziemlich hochwertige Pumps, die garniert mit feinden Details äußerst verspielt und feminin daher kommen.

Bei der Taschenwahl musste ich nicht lange suchen: Die kleine Yves Saint Laurent Tasche mit goldener Troddel stand so ziemlich als erstes fest.

Wie oben angedeutet, hatte ich zwar auch vor, wie üblich zwei Stylings zu shooten, da wurde mir allerdings ein Strich durch die Rechnung gemacht. Egal, egal – Dank tollster Freundinnen-Fotografin, Assistentin und meiner Kamera ist das Shooting über den Dächern von Florenz trotzdem sehr lustig geworden und ich hoffe, euch gefällt das improvisierte Ergebnis.

Sollte es eine zweite Einladung geben, bin ich vorbereitet, liebe Kollegen. Macht euch gefasst!

 

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