Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

22.06.2021 Shopping, Travel

… so wenig, wie nur möglich! Denn, wenn ich eines über die vergangenen Jahre festgestellt habe, dann ist es 1. dass ich im Urlaub sowieso nur ganz wenig aus meinem Köfferchen auch wirklich trage und somit nicht viel brauche und dass ich es 2. unendlich liebe, mit so wenig Ballast und Schlepperei irgendwo anzukommen. Also überlege ich mittlerweile 50mal, was denn nun wirklich gebraucht werden könnte und was wahrlich unverzichtbar ist.

Sieben Tage sind wir unterwegs und ich kann es noch immer nicht glauben. Es wird ein ganz schöner Ritt mit dem Auto, so ehrlich will ich sein, aber so fühlte es sich für uns noch vor ein paar Wochen während der Buchung am besten an. Weil wir die Nähe zu so vielen Menschen und das Fliegen gerade noch nicht fühle, weil es für uns am praktischsten erschien. Also will vollends positiv bleiben und mich in erster Linie auf den fantastischer Tapetenwechsel freuen, der nach zwei Jahren ohne Urlaub in der Ferne ganz sicher ganz schön gut tut. Für die Ferien in den heimischen Gefilden waren wir natürlich auch in diesem Jahr mal wieder zu spät, also geht es ab in ein bezauberndes Häuschen in die Toskana. Und ich könnte so kurz vor dem Urlaubsstart nicht glücklicher sein!

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Huch, wie geht das noch gleich? Ach richtig: Bloß nichts für die Minis vergessen! Pflaster, Pinzette (für Splitter & Co), Schere – Check! Aber auch Mosquito-Präventionen in Form von Anti-Mückenpflaster und Insektenschutz fehlt nach unzähligen Attacken diesmal garantiert nicht. Mein aktuelles Lieblings-Gadget? Die Zecken-Karte, die in jedes Portemonnaie passt, und die ich mittlerweile immer dabei habe, da ich selbst in Brandenburg schon zig von diesen frechen Biestern herumkrabbeln sah und ich mich mit dieser einfachen Karte einfach wunderbar vorbereitet fühle. Natürlich außerdem dabei: Ein paar Arzneimittel und Verbandszeug.

Außerdem: Weleda Kindershampoo und i+m für uns, mein geliebtes Santaverde After Sun, das köstlich nach Kokosnuss duftet. Die Sonnencreme von Annemarie Börlind für uns und Ladival für die Kids muss noch besorgt werden. Herrje, habe ich noch etwas vergessen?

Für die Kids

Wenn es um Kinderkleidung geht, dann lautet bei mir auch nach fast sechs Jahren die Devise: Hochwertige Kinderkleidung kaufen, lohnt sich! Im Sale ergattere ich am liebsten die buntesten Kleidungsstücke und wähle meist eine größere Größe, damit die Sachen auch möglichst lange ausgeführt werden können. Für Kind Nummer 2 bedeutet das: Die Kleidung der großen Schwester wird einfach weitergetragen. Um hier nicht unendlich viel Platz zu verschwenden und vor allem Wollkleidung zu schützen, wird alles gewaschen einvakuumiert und im Schrank verstaut. Klappte bisher prima! Ein paar Stücke aus dem Handgepäck stehen bereits, aufgelistet bedeutet das:

  • Langärmelige Leinenkleidung, am liebsten von Numero 74
  • luftige Kleider 
  • Badehandtücher zum Überweifen von Arket oder Mini Rodini
  • Hüte & Caps
  • Schühchen für steinige Gewässer und heißen Sand
  • Schwimmshirts & Badeanzug
  • Gummitierchen zum Spielen
  • Kartenspiele wie UNO, Memories oder verschiedenste Quartette, Malsachen
  • Lange Sachen für kühlere Abende

Wilma: lilafarbene Cap | Erdbeer-Shorts | Kaftan mit Blumen | Wasserschuhe | wasserfeste Birkenstocks | gestreiftes Kleid 

Otto: Lange Hose von Numero 74 | Leinenhemd | Shirt von Numero 74 | Handtuchshirt | Leinenshirts mit Leoparden | Schwimmshirt von Arket

Für mich

Alles, was im Handgepäck Platz findet, darf mit! Und da ich schon lange Rollmeisterin bin (d.h. ich rolle alle Kleidungsstücke vom Schlüppi bis zur Jeans) passt sogar eine Menge in meinen Weekender von lala Berlin, den ich bereits seit einer gefühlten Ewigkeit besitze. Meistens greife ich mir ein zwei bis drei Unterteile und suche mir passende Oberteile dafür und bin fertig mit der Nummer. Was auf jeden Fall niemals fehlen darf: Lange Kleidungsstücke, die auf der Fahrt getragen werden, um auch in kühlen Nächten nicht zu frieren. 

Und da ich mit den Minis nicht vorhabe, lange Strecke durch die Hitze zurück zu legen, wurde das Schuhwerk dementsprechend gewählt: Schlapp, schlapp! Was niemals fehlen darf? Ein Hut, natürlich, und Kleidung, die im Sand nicht leidet. Mehr Regeln gibt es nicht. Und da wir uns höchstwahrscheinlich auch nur in unserer Ferienwohnung aufhalten werden, bleiben auch die Seidensachen und die Schuhe mit Absatz daheim. Pure Gemütlichkeit, olé!

Wickelrock (Material wie bei einem Badeanzug) von Ganni | gehäkelte Jacke von Wood Wood | Rock von Stine Goya | Vintage Bluse von Grus Grus | Kimono von Stine Goya (ähnlich hier) | Latzkleid von Ganni | Hängerchen von Edited | Hemd von meinem Papa | Hut von Baum & Pferdgarten | Tücher von Arket & Stine Goya 

Ganz sicher wird hier noch mal etwas am Inhalt herumgeschraubt, aber darin würde ich mich schon ganz wohl fühlen: Darunter? Ein paar Oldies und ganz viele Goldies!

Schuhe: Vans, La Veste, Stine Goya & Happy Socks | Sandspielzeug von Liewood (nicht zu empfehlen) und Spielebox | Handtücher von Arket & By Foutas| gestreifte Hose & Shorts von Closed | Bermudashorts von Blanche | Jeans: Levis | Crop Top: & Other Stories | Häkeltop: Edited |Bikini von & Other Stories & Inaska

Noch mal ein paar Stücke meines Handgepäcks auf einen Blick + ein paar Stücke, die in meiner Traumvorstellung durchaus auch ausgeführt werden könnten:

2 Kommentare

  1. Aglaja

    Das macht richtig Urlaubsstimmung! Werde dieses Jahr auch versuchen, etwas weniger zu packen, im Notfall kann man die Sachen ja auch mit etwas Shampoo waschen. 🙂 Aber wenn man mit dem Auto unterwegs ist, sagt das Teufelchen auf der Schulter halt gerne, ach dieses oder jenes Teil mehr, wieso nicht…? Dieses Jahr wird nein gesagt! 😀

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  2. Anna

    Dieser „Weekender“ von lala Berlin und überhaupt diese gesamten Kollektionen, in der das Kufiya-Muster verwendet wird, ist nichts anderes als Cultural Appropriation. Layla Piedayesh ist Iranisch-stämmig und auch wenn sie gerne behauptet, dass es „ihr“ cultural heritage ist (wobei sie dann gerne stereotype eurozentristische bzw. orientialistische Clichès bedient), hat die Kufiya nichts mit dem iranischen Raum oder Tradition zu tun. Außer Layla Piedayesh positioniert sich als Kurdin, was sie auch nicht tut. I am sorry, aber wie kann man so ein Label unterstützen?

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