This Is Jane Wayne – Cooking #4 //
Brotzeit mit Liebe & ordentlich Butter

17.11.2014 box2, Cooking

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So sexy kann Brot – Ich, Anni Jane, gestehe heute der Brotzeit offiziell meine Liebe und feiere eine Brotzeitsause mit selbstgemachter Butter. Was kann es schöneres geben im Leben?! 

Aber mal im Ernst: Es ist nicht so, dass ich all die Food Trends nicht mag, ich esse oft und gerne mal vegan, ernähre mich gesund und fahre auch ein bisschen sehr auf die ganzen Detoxsäfte ab. Dank Scalamari Jane, weiß ich inzwischen auch was Chiasamen sind und was hinter dem mysteriösen Superfood steckt. Es gibt aber nun mal diese eine Sache auf die ich nie verzichten, also niemals verzichten kann und werde – meine heiß geliebte Brotzeit. Brot kann nämlich auch sexy – und ich trete heute für euch den Beweis an. Es wird gebacken, es wird belegt, es wird hübsch gemacht und vor allem es wird genossen! Und weil das Brot ohne die Butter nahe zu verloren wäre, wird diese auch noch schnell selbstgemacht. 

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Und schon wird Hand angelegt – nach dem ihr den Einkaufszettel abgehackt habt, kann es losgehen:

Einkaufsliste_Brotzeit_neuDas Beste am Brot ist doch eigentlich: Es unterwirft sich keiner Monogamie – ganz im Gegenteil. Das Brot teilt sein Dasein gerne mit Walnüssen oder Sonnenblumenkernen, und hat sogar mit fruchtigen Cranberries oder scharfen Chilischoten niemals ein Problem. Was ich euch damit eigentlich sagen möchte: Ihr könnt in euer Brot ganz einfach all die verschiedenste Zutaten „einbacken“ – oder es damit verzieren. Und zu guter Letzt natürlich auch mit all dem belegen, was euch am liebsten ist. Ist nämlich wie mit der Partnerwahl, alles Geschmacksache!

Auf die Plätze fertig, Brot:

#1 Den Hefewürfel zerbröseln und in eine Schüssel zusammen mit einen EL Zucker und einem EL Salz geben, dann ein bisschen von dem zuvor aufgewärmten 400ml Wasser dazu geben und so lange aufschlagen bis die Hefe sich aufgelöst hat. 

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Das restliche warme Wasser, 200g Weizenmehl und einen TL Natron dazu. Der Teig soll jetzt die Konsistenz von einem Pfannkuchenteig bekommen.

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Jetzt lassen wir die sogenannte Vorteigmasse zurück in einer Schüssel und gönnen ihr circa 15-30 Minuten Ruhe. Ganz nach dem Gönnermodus – das erste Gebot beim Brot backen.

#2 Der Teig will jetzt eindeutig mehr: Zumm gierigen Vorteig geben wir jetzt die restlichen Zutaten hinzu, gönnen dem Teig ein bisschen Liebe und kneten ihn ordentlich durch. Der Teig ist ein recht feuchter Freund, dazu sehr klebrig. Wenn das nicht der Fall ist, einfach einen kleinen Schluck Wasser oben drauf.

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Nach all den Anstrengungen und der Körpernähe will unser lovely Teig eigentlich nur noch Zeit für sich, eine Stunde soll er haben.

Danach den Teig aufwecken, mit all dem verzieren nach was euch ist (mir war es nach Walnüssen und Rosmarin) und liebevoll mit Mehl einreiben und noch einmal 15 Minuten gehen lassen. 

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Wenn das Brot in etwa so aussieht und ein paar Wachstumsrisse bekommen hat, ist er bereit. Für das nächste Abenteuer. 

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#3 Denn es geht auf einem Blech ab in den Ofen. Dem Teig wird endlich ein bisschen Feuer gemacht – bei 180 ° C Ober- und Unterhitze. Damit das Brot schön saftig bleibt unter das Blech eine Auflaufform mit Wasser geben. Eine kleine Dampfsauna für unser Babe, ehm Brot. Nach 50 Minuten darf das Schätzken aus dem Ofen geholt werden und am besten noch warm mit frischer Butter beschmiert werden ThisisJaneWayne_Cooking_DIYBrot-20 ThisisJaneWayne_Cooking_DIYBrot-22

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#4 Na und frische Butter geht übrigens so: 
Die Sahne in einen Rührbecher geben, so lange schlagen, bis die ersten Klümpchen entstehen, dann immer weiter schlagen, bis sich die Flüssigkeit von den Klümpchen (das ist unsere Butter) getrennt hat. Dann die Flüssigkeit abgießen, am besten mit einem Sieb und die Butter nach belieben verfeinern: Am liebsten mit groben Meersalz und getrocknetem Bio-Tee. Ich habe diesmal die Løv-Tee Zitronengras-Variante gewählt. 

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Wer es doch ein bisschen üppiger mag und der Beziehung zwischen dem Brot und euch ein bisschen Luxus einhauen will, der kann das mit feinem Ziegenkäse, Cranberries, Rucola, Haselnüssen und Mandeln tun.

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Um die Gaumenliebe nun endlos zu entfachen, könnt ihr noch ein zweites Butterbrot mit Kresse und Sprossen auf die Seite der ersten Brotvariation legen. Sexyness – here we go! 

Butterbrotbereit? <3

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14 Kommentare

  1. n.

    Bester Post aller Zeiten 😉
    Brot ist aber auch wirklich eine großartige Erfindung – vor allem mit ordentlich Butter drauf <3

    Antworten
  2. Caro

    öffentlich rechtschreibfehler anprangern ist doch sehr unsexy.

    Ich finde es ganz toll und werde das Rezept sicher mal ausprobieren! Danke!

    Antworten
  3. Chael

    Hach, es geht es nix über frisches, noch ein bisschen warmes Brot mit Butter drauf. Da können mich alle Low-Car-AnhängerInnen so was von gerne haben 🙂

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  4. mari

    huhu liebe anni,

    sieht sehr toll aus dein Brot!! bin selbst begeisterte freizeit brotbäckerin.

    nur eins: das wasser im ofen soll verdampfen um die kruste richtig nice und schön knusprig zu machen…mit der saftigkeit des brotes hat das nix zu tun.
    der next level shit wäre eine sprühflasche mit der man alle 10, 20 minuten das brot im ofen „einnebelt“. geht auch gut mit so ner flasche für blumen, die gibt’s im bauhaus 🙂

    lg

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    1. Anni Jane Artikelautor

      Liebe Mari,
      wirklich? Das sag ich gleich mal meiner Oma, da hat sie wohl geflunkert. Aber gut zu wissen, denn wichtiger als saftiges Brot ist natürlich eine knusprige Kruste! In dem Sinne, alles richtig gemacht und danke für den Superprofi-Tipp!
      Liebe Grüße,
      Anni

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      1. Anvic

        Grad gestern auch ein Roggen-Brot gebacken, nur mit Homemade-Sauerteig Ansatz (4 Tage warten -_- ). Tipp: Das Brot die ersten 15 Minuten im Ofen auf 250 Grad backen (ebenso mit Wasserschälchen drin) dann den Ofen kurz aufmachen, die Schwaden abziehen lassen, runterschalten auf 200 Grad und dann weitere 45 Miuten backen. Gibt die beste Kruste ever!!! Das mit dem Rosmarin oben drauf muss ich mal testen …!! Achja und leicht gesalzene Butter dazu! G Ö T T L I C H

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    1. Anni Jane Artikelautor

      Liebe Nina,
      oh je ist das peinlich, der Plan war ein anderer. Nur der Supermarkt hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht, wird sofort korrigiert!
      Liebe Grüße,
      Anni

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  5. Katharina

    So lecker und mit so viel Liebe gebacken, bebildert und geschrieben. Kompliment und guten Appetit!

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