Podcast #28 // Übers Freunde finden, das ewige Vergleichen und schlappe Beckenböden

13.07.2018 Podcast

Wie findet man eigentlich Freunde, wenn man längst groß ist? Wieso hacken die Medien so gern auf Frauen herum? Wann ist endlich Schluss mit Diäten auf Tirelseiten? Was können wir gegen das ewige Vergleichen mit anderen, vor allem auf sämtlichen Social Media Kanälen, tun? Wie überlebt man Trennungen? Was müssen wir verlernen? Was sollten wir dazulernen? Brauchen wir eine neue Gesprächskultur? All das und wie wir schlappe Beckenböden retten können, fragen wie uns im Podcast #28.

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P.S.: Hier entlang geht’s zum Interview mit Elvie-Gründerin Tania Boler.

15 Kommentare

  1. Anne

    Liebe Beide,

    apropos Trennung: könnt ihr mal darüber reden, wie ihr zu scheißsauer kommt? Wie geht ihr mit der Wut um, die man auch bei so einer Trennung hat? Ich finde Wut gerade eine schwere Emotion, die ja auch irgendwo gesellschaftlich nicht anerkannt ist, weil sie Schwäche vermittelt. Ich merke bei mir zB, dass ich zwar wütend werde, aber mir extrem unsicher bin, ob meine Wut berechtigt ist. Das führt dazu, dass ich sie fast nie auch mal rauslasse aka zeige, wie sehr ich verletzt bin. Zudem komme ich mir im Nachhinein, wenn ich sie dann doch mal rausgelassen habe (in Maßen hoch 10) zumeist schlecht vor. Auch weil ich immer meine, ich hätte meine Würde verletzt und hätte es auch doch aushalten können. Wie ihr merkt, ich habe gerade etliche Fragen im Kopf, die ich gar nicht sortiert bekomme. Mir würde es schon helfen, wenn ihr einfach mal eure Erfahrungen damit teilt: gesteht ihr euch Wut zu, wie lasst ihr sie raus, kommt ihr euch im Nachhinein befreit/beschämt/etc vor?

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      1. Jul

        Vor allem gegen das von dir beschrieben Sich-Schlechtfühlen und unsicher sein,nachdem man beherzt und eigentlich gerechtfertigterweise für sich selbst eingestanden ist. Schwierig schwierig!

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  2. Pat

    Ihr Lieben, ich muss euch sagen, euer Podcast hat mich regelrecht zu Tränen gerührt. Und ihr könnt so froh sein, dass ihr befreundet miteinander seid und so wohlwollend über solche Themen diskutieren könnt. Das ist so viel wert! Danke! Liebste Grüße, Pat

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  3. Aelly

    Könntet ihr bzw. du Nike vielleicht mal was zur Selbsttäuschung machen bzw. wie & wann man merkt, dass man sich selbst was vormacht? Finde, das zu Erkennen ist eine der größten und schwierigsten Herausforderungen der Selbsterkenntnis überhaupt. Folge eurem Podcast seit der ersten Folge und finde ihn wirklich toll, somit ist mir aber auch aufgefallen, wie schwankend du vor der Trennung warst (also dieser Bruch von „wir heiraten auf jeden Fall, auch wenn es schwer ist zwischen uns, aber wir wollen uns nicht mehr verlieren, weil wir einfach zusammengehören“ und einer Akzeptanz von auch (so wie es sich anhört) eig (für dich) absolut unakzeptablen zu „es ist vorbei, ich will das nicht mehr“ und der ehrlichen und unverblendeten Einsicht, dass dir die Beziehung nicht gut tut und schließlich zu nem „ich habe wieder jemanden kennengelernt“ in sehr kurzer Zeit? Tipps, wie man rausfindet, ob das Leben was man lebt, wirklich „sein“ Leben ist, was einen erfüllt oder ob das einfach nur dieses Bild ist, was man sich gemacht und in das man sich so verliebt hat, schon längst nichts mehr mit der Realität zu tun hat?

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  4. Elli

    Kleiner Input zum super interessanten podcast:
    Mich persönlich interessiert es bei 5 Frauen leider gar nicht, was jemand scheinbar makelloses an sich auszusetzen hat- gab es doch schon 1000 mal. Viel spannender könnten doch diejenigen sein, die schon über Makel- im herkömmlichen Sinn- verfügen.
    Was finden die gut bzw blöd an sich? Ich zb habe alopecia areata – störend finde ich aber ganz andere Dinge. Ihr wisst hoffentlich was ich meine. Wie geht es Magersüchtigen, Muttermal-geplagten, akne-vernarbten Menschen? Ist ja nix Besonderes, aber erfordert besonderen Umgang mit sich selbst. Hoffe ich trete da niemandem auf die Füße. Nur plakativ gedacht!

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    1. Wiebke

      Ich würde mir auch wünschen, dass ihr für eure 5 Frauen – Reihe auch mal Menschen zeigt, die eh nicht schon überall zu sehen sind. Dünne Menschen mit vermeintlichen Markeln hat man wirklich schon genug gesehen. Was ist mit denen, die wirklich stigmatisiert werden? Wie geht’s denen?

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  5. Julia

    Liebe Nike,
    ich finde es toll und richtig, wie erwachsen du mit der Trennung umgehst!
    Vor allem auch eure Botschaft, dass man sich bewusst werden muss, wer die Kontrolle über das eigene Leben hat, hat mich inspiriert!
    Macht unbedingt weiter so! <3

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  6. Laura

    Bei mir erscheint die Podcast Folge bei Spotify leider gar nicht. Hat sonst jemand dieses Problem? Ist nur bei der Folge so…

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  7. Anna

    @Anne: Wut ist eine der 5 Basisemotionen und es ist also vollkommen normal, gesund und wichtig sie zu empfinden, wahrzunehmen und auch auszuleben. Sie sagt dir e z. B. dass dir etwas nicht gut tut oder deinen Werten entgegensteht und kann dir Energie geben, etwas dagegen zu tun. Natürlich kommt es immer auf die konkrete Situation und die Vorgeschichte an, wie man dieser Emotion ‚Luft machen‘ sollte oder könnte. Tief durchatmen kann erstmal die Spannung (auch im Körper) etwas reduzieren und die Gedanken ordnen: ‚ist das ein Grund wütend zu sein, ist es das wert, meinem Körper Stress auszusetzen und wenn ja, was tue ich jetzt damit?‘.Vielleicht ist die Tochter der Kassiererin krank und sie ist deswegen in Sorge und gestresst und ‚unfreundlich‘ oder wurde der Kellner gerade von seiner Freundin verlassen und bringt deswegen alles durcheinander usw… Was ich sagen will: Wut ist an sich normal und du darfst sie empfinden (und es ist sogar gut, dass du den Zugang nicht ganz verloren hast) und auch zeigen, es kommt auf das wann und wie an.
    Liebe Grüße Anna

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    1. Anne

      Liebe Anna,

      danke für deine Antwort. Die Fakten zur Wut habe ich vor Kurzem direkt gegoogelt, aber geholfen hat mir das Wissen darüber dann doch nicht. Ich habe mit ein paar Freundinnen gesprochen und fand es sehr interessant, wie unterschiedlich die Einstellungen zur und der Umgang mit Wut sind (von „nehme ich nie wahr“ zu „lasse ich halt komplett raus. Nach mir die Sintflut“). Und wie gesagt, ich finde vor allem die Stigmatisierung des Themas interessant, vor allem auch in Kombi mit dem Stereotyp Frau=irrational/zickig – ein ganz schöner Balanceakt für sich selbst einzustehen.

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  8. Julia

    Ihr Lieben,
    vielen Dank für Eure tollen und ehrlichen Worte. Ich höre Euch immer gerne zu! Könntest du, Nike, evtl. verraten wie die „Klinik“ oder Einrichtung heißt, bei der du das einwöchige Heilfasten machen wirst? Vermutlich möchtest du das nicht preisgeben aber ich suche in der Hinsicht schon länger mal eine Empfehlung. Vielen Dank, Julia

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  9. Katja

    Boah, hömma, näää! Ihr lieben beide, ich versuche immer mal wieder, ganz unauffällig so nebenher Eurem Podcast zu lauschen. Daran scheitere ich kläglich, also am unauffällig, weil ich jedes Mal wieder so laut aufgackern, kreischen und prusten muss, dass ich böse auffalle und mich Kollegen und Trammitreisende angucken, als wär ich eine ausgebrochene Verrückte. „Von Frittenbude zu Geisterschloss“ (das ist schon ein paar Podcasts her…) oder „Bifi in die Turnhalle werfen“ – ich kann nicht anders, als immer wieder aus vollem Herzen zu gröhlen. Herrlich, oder wie wir Rheinländer sagen würden, herrlisch, Liebelein, dat is ja janz jrossartig. Danke!

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