Editorial // Jane Wayne x mytheresa.com – „Silent Days“

03.06.2019 Mode, Outfit, Shopping

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Ich könnte euch jetzt von diesem Shooting für einen meiner liebsten Onlinestores mytheresa.com erzählen, zum Beispiel davon, wie ich grazil über den trockenen Boden schlurfend an einem Baumstamm hängen blieb, mit dem kleinen Zeh, der jetzt ganz groß ist, aber:

Wer einmal „Walden“ von Henry David Thoreau gelesen hat, kann womöglich kaum anders, als zwischen Ästen und Blättern und Moos an dieses Buch zurück zu denken, das man eigentlich gar nicht aufschlagen will; weil es so schrecklich alt und furchtbar dick ist. Nun ist es heute aber tatsächlich nicht weniger bedeutsam als damals im Jahr seiner Erscheinung, nämlich 1854, als noch niemand ahnen konnte, dass Thoreau mit „Life in the Woods“ und seinem hellwachen Bewusstsein eine literarische Muse geschaffen hatte, die irgendwann einer ganzen Bewegung als Quell der Inspiration dienen würde. Und so lesen sie ihn noch immer und auch immer wieder, die Alternativen, Grünen und Freigeister, aber auch jene, die gelegentlich einfach vergessen, weshalb sie tun, was sie tun oder wollen, was sie wollen. Wer es also noch nicht probiert hat, das Innehalten und Justieren mit Thoreau meine ich, dem schlage ich vor, es ganz rasch nachzuholen. Vor 150 Jahren fragte  und sagte Waldens Autor nämlich schon: „Warum leben wir in solcher Eile, solcher Lebensverschwendung? Wir sind entschlossen zu verhungern, ehe wir hungrig sind.“

Ich finde, das sitzt. Immer wieder. Weshalb ich am Sonntag zum ersten Mal in diesem Sommer meine faulen Füße in den See-Sand gesteckt und dank meiner Erinnerungen an „Walden“ außerdem wieder kapiert habe, dass absolut alles auf die eigene Art und Weise am besten geht:

„Ich wollte nicht das leben, was nicht Leben war; das Leben ist so kostbar. Auch wollte ich keine Entsagung üben, außer es wurde unumgänglich notwendig. Ich wollte tief leben, alles Mark des Lebens aussaugen. (…) Ich wünsche mir, dass es so viel verschiedene Menschen wie möglich in der Welt geben möge; ich möchte nur, dass jeder recht sorgfältig trachtete, seinen eigenen Weg zu finden und nicht statt dessen den seines Vaters, seiner Mutter oder seines Nachbarn.“ – Danke, Henry. Wir suchen weiter, versprochen. Ich persönlich etwa, mit Sonnenhut von Ganni im Gepäck und neu entdeckter Acne Studios-Safarijackenliebe:

 

– Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Mehr Infos dazu findet ihr hier –

 

Sonnenhut: Ganni

Jacke: Acne Studios

Bluse: Vintage Miu Miu 

Shorts: Prada 

Badelatschen: Privat

Kleid: Ganni

Schuhe: Castañer 

– Entstanden in freundlicher Zusammenarbeit mit MyTheresa –
 Fotos: Christian Kirberg

7 Kommentare

  1. Käthe

    Ich schleiche schon so lange um das Kleid herum und jetzt ist es ausverkauft.. neeeeein! Dafür brauche ich jetzt glaube ich den Hut für meinen Urlaub in Kroatien 🙂

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  2. Marie

    Liebe Nike,
    Soo schöne Bilder! Weißt du noch, in welcher Größe du die Prada shorts getragen hast?
    Liebe Grüße!

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    1. Nike Jane Artikelautor

      Das ist eine S, bzw. 36, liebe Marie! Sie fällt aber rieisig aus und ist sehr bollerig. Ich mag das ja schrecklich gern, kann mir aber gut vorstellen, dass viele es lieber ein bisschen schmeichelnder, bzw. eng anliegender hätten <3

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      1. Marie

        Vielen Dank. Ich habe mich so schock-verliebt ..vor allem wie du die shorts mit dem Vintage top kombiniert hast <3

        Antworten
  3. Anna

    soso cool <3 Den wunderschönen Hut wollte ich mir grad als kleine Belohnung für viel getane Arbeit und ein paar Schrunden auf der Seele kaufen, aber leider nicht mehr in meiner Größe (S/M) da. Leider nur exklusiv, oder gibt es den evtl noch irgendwo anders, Nike? Vielleicht weißt du ja was, würd mich freuen.

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