Nachgefragt: Alice M. Huynh über Identitätskrisen, Buchempfehlungen & ihre Interior-Schätze

02.09.2019 Menschen, box2, Interview

In unserer „Nachgefragt“-Interviewreihe widmen wir uns Personen, die wir besonders spannend und inspirierend finden. Dieses Mal hat sich Bloggerin Alice M. Huynh unseren neugierigen Fragen gestellt.

Seit einigen Jahren bloggt Alice nun bereits auf I Heart Alice. Dort teilt sie neben Outfits auch ihre Reiseerfahrungen- und eindrücke, legt die Schwerpunkte auf andere Kulturen und gutes Essen, das für die ein oder andere durchaus als experimentierfreudig durchgehen dürfte. Neben Bildern von ihren Reisen teilt die studierte Modedesignerin auch immer wieder Gedanken rund um Rassismus und Stereotype, insbesondere gegenüber Asiatinnen. Vor einigen Monaten sprach sie so auf Zeit Online darüber, weshalb sie die Frage nach der Herkunft als problematisch empfindet und äußerte sich auf ihrem Blog über die Sexualisierung asiatischer Frauen. Mit uns hat Alice über Identitätskrisen, Buchempfehlungen und ihre Ängste geredet.

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Welche Bücher konntest du nicht mehr aus der Hand legen?

Ich habe mich für diese drei Bücher entschieden, da sie mich am meisten bewegt haben.

Haruki Murakami, vor allem Kafka On The Shore (zu dt.: „Kafka am Strand“) ist wohl eines meiner liebsten Bücher der letzten Jahre. Ich liebe die detaillierten Beschreibungen von ganz alltäglichen Dingen in Murakami’s Erzählungen. Es fühlt sich etwas langatmig an, aber dadurch habe ich gelernt, auch mal langsam zu machen und Dinge näher zu betrachten. Es geht um einen 15-jährigen Jungen namens Kafka, der versucht, den dunklen Prophezeiungen seines Vaters zu entfliehen. Parallel verlaufen weitere Geschichten unterschiedlichster Charaktere, die so tief miteinander verbunden sind, während Fische vom Himmel fallen und mysteriöse Morde im Gange sind. Die hypnotischen Details in Kafka On The Shore projizieren Bilder und Gefühle in mein Unterbewusstsein, sodass ich manchmal sogar davon Träume. Die Spannung hat mich einfach mitgerissen und bevor jemand denkt, es wäre ein surreales Fantasybuch – das ist es nicht und doch zugleich schon.

Jorge Bucay’s Komm Ich Erzähle Dir Eine Geschichte liebe ich vor allem, wenn ich unterwegs bin. Seit ein paar Jahren versuche ich, mir abzugewöhnen, die ganze Zeit am Smartphone zu sein. Durch die wunderbaren Kurzgeschichten des argentinischen Psychoanalytikers Jorge Burcay, habe ich die perfekte „Ablenkung“ gefunden. In diesem Buch geht es um einen neugierigen jungen Mann namens Damien. Jede Geschichte handelt davon, wie er zu Bucay’s Therapiesitzungen geht und Antworten auf seine Fragen sucht. Dieser erzählt ihm aber jedes Mal eine Geschichte – seien es Erzählungen, Sagen oder Mythen aus der ganzen Welt. Sie sind leicht, witzig und herzerwärmend. Nach jeder Geschichte halte ich gerne inne und denke über die Anekdote oder Moral nach. Auf dem hinteren Buchcover steht: „Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen − Erwachsenen, damit sie aufwachen“; und genau das sind diese Geschichten für mich.

Schließlich kommen wir zu einer der wohl schönsten Bücher dieses Jahres: On Earth We Are Briefly Gorgeous (zu dt.: Auf Erden Sind Wir Kurz Grandios) von Ocean Vuong. Ich hatte nicht einmal 15 Seiten gelesen, da flossen die Tränen schon hinunter. On Earth We Are Briefly Gorgeous ist ein Brief von einem Sohn an seine analphabetische Mutter. Es geht um Tradition, Familie sowie die Last der vergangenen Generationen und wie sie uns bis in die Gegenwart verfolgt bzw. ein Teil von uns wird. Die Geschichte handelt von Selbstfindung, Akzeptanz und Schmerz, aber auch Freude, ohne dabei zu urteilen. All dies hat Ocean Vuong in einer poetischen, eleganten und bildreichen Erzählung verpackt, die mich manchmal sogar selbst an meine eigene Geschichte erinnert hat. Der erste Roman eines aufstrebenden, jungen Autors mit vietnamesischen Wurzeln — eine Bereicherung in jedem Bücherregal.

Was fasziniert dich am Reisen?

Reisen gehört einfach zu mir dazu, das bin ich und vor allem ist es das, was ich suche. Ich war schon immer fasziniert von Kulturen, Menschen & Ländern, die ich nur aus Büchern und Geschichten kannte. Auf Reisen fühle ich mich am lebendigsten, vor allem wenn ich überfordert von den Eindrücken einer Stadt, Kultur oder eines Landes bin. Ich liebe es, mich in den Straßen der Welt zu verlieren, wenn Hunderte Menschen an mir vorbeilaufen und nicht zu wissen, welche Sprache sie sprechen. Ich entdecke gerne neue Geschmäcker und bin auf eine Weise wie ein neugieriges Kind, das die Umgebung so hinnimmt, wie sie ist und versucht, sie aufzusaugen.

 
 
 
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An welchem Ort fühlst du dich am meisten wie du selbst?

Bei mir zu Hause. Hier lernt man die „wahre“ Alice kennen. Hier verstecke ich mich nicht und hier muss ich mich auch nicht verstecken.

Welche Orte möchtest du unbedingt besuchen?

Momentan bin ich in den Vorbereitungen für eine große Asienreise. Es geht nach Korea, Japan, Vietnam und Taiwan. Doch meine Liste ist lang und ich habe eigentlich noch soooo viele Orte, die ich gerne sehen und erleben möchte. Ich würde gerne in den Iran, nach Südafrika, Buthan, Mexiko, Peru, Papua-Neuguinea und in den Libanon reisen. Wenn man nur einmal in einem Land oder in einer Stadt war, hat man noch längst nicht alles gesehen.

Und an welchen Ort würdest du immer wieder zurückkehren?

Das ist recht einfach: Ich würde immer wieder nach Hause zurückkehren. Momentan ist es Berlin. Manchmal ist es aber auch der Ort, in dem ich aufgewachsen bin und in dem meine Eltern noch wohnen. Ab und zu ist es aber auch Tokyo oder Mexico City, obwohl ich in beiden Städten noch nie gewohnt habe.

Welche Reise hat dich die größte Überwindung gekostet?

Saigon, Vietnam im letzten Jahr (2018). Das war mein zweites Mal in Vietnam, nachdem das letzte Mal zehn Jahren her war. Zwar spreche ich vietnamesisch und kenne die Kultur, das Essen und habe auch noch teils Familie dort, dennoch hatte ich „Angst“, wie es wohl für mich werden würde, nach so einer langen Zeit wieder in das Land meiner Wurzeln zu fahren. Wie werden die Leute mich aufnehmen? Meine Onkel und Tanten, die mich das letzte Mal als Teenie erlebt habe? Wie werde ich das Land aufnehmen? Die Konfrontation sowie die Angst, nicht dazu zugehören, war schon immer ein großes Thema bei mir. Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen und trage nicht nur eine vietnamesische, sondern auch eine chinesische Herkunft in mir. Diese drei Kulturen in einen Körper zu vereinen, empfand ich lange Zeit als eine Last. Eine Art Identitätskrise schwingt also immer mit, aber als ich dann in Saigon angekommen war und mich einfach getraut habe, waren die Sorgen sehr schnell verflogen. Seither bin ich sehr oft in Vietnam.

 
 
 
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Wie fängt für dich ein guter Morgen an?

10 Minuten länger im Bett und einen Tee, um langsam aufzuwachen, während die ersten Sonnenstrahlen durch die Vorhänge schauen.

Wie fühlst du dich dabei, älter zu werden?

Ich freue mich! Abgesehen von den Gelenk- und Rückenschmerzen! Um ehrlich zu sein, kann ich es kaum erwarten irgendwann 35 zu werden und zurückzublicken. Ich hoffe ja, dass ich bis dahin einiges erreicht habe und auch danach noch einiges erreichen werde. Alter ist nur eine Zahl und zudem: „Asian don’t Raisin“, haha.

Wovor hast du Angst?

Einsamkeit (was etwas anderes ist, als allein zu sein)

Wann bist du so richtig entspannt?

Wenn ich an Orten bin, an denen ich weder Handyempfang noch Wifi habe.

Auf welche Beauty-Produkte möchtest du nicht mehr verzichten?

Da ich nicht nur in meinem Kleiderschrank nach dem Motto „weniger ist mehr“ vorgehe, sieht es in meinem Beautyschrank nicht anders aus. Mein All-time Duftfavorit Wonderwood von Comme des Garcons besitze ich seit über 5 Jahren – er ist gar nicht mehr wegzudenken. Der Duft besteht, wie der Name schon verrät, aus unterschiedlichen Holznoten, die eine gewisse Eleganz und der/dem Träger*in etwas Mysteriöses verleiht.

Seit meines letzten Trips nach New York bin ich ebenfalls ein großer Fan der Glossier-Produkte geworden. Vor allem haben mich aber das Augenbrauengel sowie der Concealer überzeugt, die ich seither tagtäglich trage.

Ansonsten trage ich meistens nur noch Wimperntusche. Mit meiner Wimpernzange von Shu Uemura bekomme ich jedes einzelne Haar richtig hoch. Und weil man auch nicht jünger wird, sorge ich schon mit einigen Anti-Aging Produkten vor. Mein liebstes Serum aber ist das Anti-Age Serum von MUTI.

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Was bedeutet für dich Schönheit?

Ein gutes Herz strahlt weiter und wärmer als alles, was man sehen kann.

Was tust du, wenn du dich absolut nicht motivieren kannst?

Staubsaugen oder Essen gehen. Beides nicht so schlecht, oder?

Du sprichst Rassismus, vor allem gegenüber Asiat*Innen, offen an – gab es für dich persönlich jemals eine Hemmschwelle, darüber zu sprechen?

Als ich jünger war, war ich sehr schüchtern. Ich wollte nicht auffallen, vor allem weil mein Aussehen im Allgäu schon sehr viele Blicke auf sich gezogen hat. Hänseleien waren an der Tagesordnung und ich wollte am liebsten nur verschwinden. Seit ich aber mich damit beschäftigt habe, um die Welt komme und auch in Großstädten wohne, empfinde ich meine Herkunft eher als Vorteil. Ich traf Gleichgesinnte, Women of Color und POC’s die selbst Alltagsrassismus erlebt haben und immer noch erleben. Wir reden über Culture Clashes, wie es ist, mit verschiedenen Kulturen aufzuwachsen und nicht zu wissen „wohin man denn gehört“. In den Geschichten und Erlebnissen fanden wir Parallelen und Gleichgesinnte.

 
 
 
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Vor allem in der heutigen Zeit ist es wichtig, darüber zu sprechen, denn nur so erreicht man andere Menschen, kann Denkanstöße weitergeben und den Leuten zeigen, dass es nicht falsch ist „anders“ zu sein. Ich bekomme auch sehr oft zu hören, dass manche gar nicht wussten, dass es Rassismus gegenüber Asiat*innen gibt. Das schockiert mich wahrlich immer wieder, denn viele denken, dass es Rassismus nur gegen Afrikanisch-Stämmige oder dunkelhäutige Menschen gehen würde. — ein Grund mehr, darüber zu sprechen. Da ich eine große Audience habe, möchte ich diese auch nutzen.

Was muss die Gesellschaft deiner Meinung nach noch lernen?

Toleranz. Wir sind zwar auf dem besten Weg, aber es gibt noch viel zu lernen.

Wann warst du zuletzt traurig?

Gestern.

Was liegt/steht auf deinem Nachttisch?

Informationen zu dem Land Taiwan, Ocean Vuong’s Poetry Collection Night Sky With Exit Wounds und mein Tagebuch

Die beste Doku?

Streetfood auf Netflix oder Jiro Dreams Of Sushi.

 
 
 
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Wer oder was ist deine größte modische Inspirationsquelle?

Ich lasse mich gerne von den Menschen um mich herum, aber auch von meinen Reisen inspirieren. Manchmal bekommt man neue Denkanstöße, vor allem wenn man in einem anderen Land ist und dort dann die unterschiedlichen Stile im Vergleich zu z.B. Deutschland / Europa sieht.

Welches sind deine liebsten Modemarken?

Issey Miyake und Yohji Yamamoto

In welchem Outfit fühlst du dich am wohlsten?

In meinem hellblau-weiß gestreiften Pyjama, denn in Schwarz schlafe ich nie.

Was tust du für deinen Körper?

Ich liebe ihn, so wie er kommt.

Auf welches Rezept greifst du immer wieder zurück, wenn du zu Hause bist?

Kamillentee, egal wie heiß es draußen ist.

Was hat dir in letzter Zeit richtig gute Laune bereitet?

Die Vorfreude auf meine nächste große Reise!

Was steht zurzeit auf deiner Wunschliste?

Wenn es um Mode geht, die LOEWE Puzzle Bag in Schwarz mit silberner Hardware. Ansonsten
einen Wasserkocher von ALESSI.

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Zeigst du uns deine Interior-Schätze?

Ich komme recht viel in der Welt herum und habe zusätzlich leider einen Hang zur Sammelleidenschaft. Da ist es wohl nicht verwunderlich, dass meine Interieur-Schätze aus der ganzen Welt kommen. Da wäre einmal ein handverarbeiteter Teller aus Suzhou, China; dann wieder eine skurri-le Tonvase mit einem Gesicht aus Mexico City oder eine eiserne Hand aus Berlin. Meine neusten Entdeckungen waren neben dem Spiegeltablett aus Seoul, Korea auch noch die mit Pailletten besetzten Früchte aus New York − wahre Hingucker, die ein wenig kitschig wirken, aber eigentlich genau meins sind. Die Geschichten hinter diesen Dingen sind eher meine Erlebnisse sowie Erinnerungen an die Momente, in denen ich durch die unterschiedlichsten Länder und Städte wandere, um nur die Dinge mit nach Hause zu nehmen, die mir entweder ins Auge gefallen sind, oder aber Erinnerungen erwecken.

Wie verbringst du deinen Samstagabend am liebsten?

Mit Freunden in der Karaoke-Bar & meiner ellenlangen Liste an Liebesliedern.

Und was hilft dir beim Einschlafen?

Tagebuch schreiben.

Was würdest du tun, wenn du Königin von Deutschland wärst?

Um ehrlich zu sein, würde ich sofort wieder zurücktreten. Ich möchte mir die Verantwortung nicht antun und ich denke, dass es da bessere Frauen gibt, die dieses Land gerechter und gütiger regieren können.

Zu welchem Schmuck greifst du immer wieder?

Ich konnte mich nicht entscheiden, weshalb es ein paar Teile mehr geworden sind. Meine absoluten Lieblingsschuhe sind meine Leder-Sandalen von ARKET, sie sind bequem und sehen einfach mit jedem Look toll aus. Für besondere Anlässe packe ich gerne auch mal meine Carven Mini Full Joy Ledertasche aus, die jedes Outfit aufwertet.

Sonnenbrillen sind für mich immer ein Must-Have. Meistens greife ich auf mein Modell aus der VIU x Saskia Diez Kollektion zurück. Die Form sowie das Material passen sich perfekt an mein Gesicht an und ich bekomme ständig Kompliment, wenn ich sie trage.

Zuletzt wäre da noch die Vintage Gianni Versace Krawatte, die ich gerne als Gürtel um meine Taille verwende, wenn ich meinen Looks den gewissen Farbklecks geben möchte. Ich liebe es ja auch, Dinge anders zu tragen oder die eigentliche Funktion zu überdenken und hier kreativ zu werden. Bei all-black habe ich wenig Freiraum, weshalb man sich hier manchmal einfach neu erfinden muss.

Was würdest du immer wieder tun?

Auf mein Herz und auf meinen Bauch hören.

Und was hättest du lieber anders gemacht?

Nichts. Alles hatte schon seinen Grund – sonst wäre ich nicht dort, wo ich jetzt bin.

Was ist dein Beitrag zu einer besseren Gesellschaft?

Nächstenliebe, Toleranz und Hilfsbereitschaft.

Welches Lied läuft bei dir auf Repeat?

Momentan King Princess – Talia

Welche drei Teile aus deinem Kleiderschrank möchtest du nicht mehr missen?

Eigentlich ist es nicht verwunderlich, dass zwei von drei Stücken Jacken sind, denn ohne Jacke fühle ich mich manchmal ganz und gar nackt, als würde etwas fehlen. Eines meiner Lieblingsteile ist der Uniqlo U Männer-Blazer, den ich letztes Jahr gefunden habe. Er ist nicht nur perfekt geschnitten („Boyfriend Blazer“), sondern ist zudem auch noch ganz schön praktisch. Die meisten Kleidungsstücke für Männer haben vor allem eines, was Frauen ebenfalls wollen: Taschen. Egal ob es versteckte Innentaschen oder doch einfach nur Jackentaschen sind, sie sind allesamt dekorativ und praktisch zugleich.

Ein weiteres Lieblingsteil in meinem Kleiderschrank ist der Yohji Yamamoto Noir+ Männer Dustcoat, den ich mir vor einigen Jahren in Japan gekauft habe. Ich liebe den Schnitt sowie die Details und die Variabilität dieser Jacke.

Das letzte Teil fiel mir ebenfalls nicht schwer, denn meine Issey Miyake Pleats Please Hose mit geradem Bein ist seit vielen Jahren ein treuer Begleiter in meinem Alltag. Der Meister des Plissees lässt mich hier niemals im Stich. Da wird aus einer Basic-Hose ein Wardrobe-Staple.

Lieblings-Snack?

Reiswaffeln mit dunkler Schokolade.

Wo shoppst du am liebsten für Interior?

Auf Flohmärkten!

Mit welchem Schmuck behängst du dich am liebsten?

Einerseits gibt es hier gar nicht so viel zu sehen, andererseits aber schon: Ich besitze nur einige wenige Ohrringe, weil ich erstens selten Schmuck trage, und zweites nicht einmal Ohrlöcher habe. Ich muss also immer auf Ohrclips ausweichen. Diese hier sind die allerersten Ohrringe, die ich jemals besessen habe. Sie waren ein Geschenk einer lieben Freundin und stammen aus ihrem Shop „Forth Dimension“ in München. Sie sind wirk-lich sehr auffällig, aber ich liebe diesen Kontrast zu meinen simplen all-black Looks. Ein besonderes Schmuckstück eben, das ich mich noch mit 90 Jahren tragen sehe.

4 Kommentare

  1. Bara

    „Ich freue mich! Abgesehen von den Gelenk- und Rückenschmerzen! Um ehrlich zu sein, kann ich es kaum erwarten irgendwann 35 zu werden und zurückzublicken“

    … wow!

    Antworten
      1. Bettina

        Wir alle blicken doch stetig zurück. Eine 18-Jährige auf ihre Kindheit, jemand um die 30 auf seine Studienzeit oder meine Mutter, die bald 60 wird, auf ihre 40er. Denke nicht, dass Alice das „offending“ gemeint hat, ist nur „the next big thing“ auf ihrer Reise 🙂

        Antworten

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