Outfits der Woche // Von abstehenden Ohren, Neujahrsresümees & Furchtlosigkeit

22.01.2020 Mode, Outfit, box1

In unserer Serie „Unsere Woche in Outfits“ präsentieren wir euch nicht nur ein paar Looks, in denen wir die Woche bestritten haben, sondern erzählen euch auch, was uns in den vergangenen Tagen so durch den Kopf ging.

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Sarah

Irgendwie habe ich dieser Tage das Gefühl, die Uhr dreht sich so schwindelerregend schnell, dass ich ganz und gar nicht mehr hinterherkomme und mich ganz bewusst dazu zwingen muss, all die wunderbaren Dinge um mich herum auch mitzukriegen. Ich meine, der Januar ist auch schon irgendwie wieder vorbei, mein Baby wird schon unfassbare drei Monate alt und auch der Frühling scheint zum Greifen nah – gar so, als würden wir schon mittendrin stecken. Ist doch verrückt, oder nicht?

Mein erstes, vorsichtiges Neujahrsresümee? Erste Resolutionen wurden bereits in die Tat umgesetzt, check! Denn: Ein heimliches Riesenwunschprojekt wurde gepitcht (Daumen drücken!), mein neuer Yoga-Kurs wurde gestern absolviert (jaha!) und auch das Projekt „Finanzen“ rückt greifbarer in meine Nähe. Hach, gibt es etwas schöneres, als das Gefühl, dass alles so richtig rund läuft? Genießen und gut festhalten, lautet die Devise.

Fashion Week Tag 1
Mantel: Acne Studios via Vestiaire Collective, Tasche: Chanel via Vestiaire Collective, Jeans: & other Stories, Schuhe: Aeyde

Fashion Week Tag 2:
Bluse: & Other Stories, Hose: Nobi Talai, Boots: Aeyde, Blazer: & Other Stories

Oldie but: Der Cardigan ist aufgetaucht! (weil so viele von euch fragten!). Hier und hier gibt es ihn außerdem mit kleinen Dinos.

Pulli & Rock: Acne Studios (alt), Schuhe: Aeyde, Kette: WALD Berlin, Mütze: Hess Natur | Partner in Crime: Bugaboo Fox.

Nike:

Ich fühle mich plötzlich so furchtlos, was nicht selbstverständlich ist, denn normalerweise rechne ich quasi alle paar Wochen mit dem Schlimmsten, vollkommen grundlos wohlbemerkt.

Es könnte ja aber durchaus sein, dass das Internet demnächst aufgrund eines Cyber Wars einfach abgestellt wird, dass all meine Freunde mir nichts, dir nichts auf’s Land ziehen und mich hier allein zurücklassen oder dass meine Steuerberaterin sich ganz fürchterlich verrechnet hat. Juckt mich aber nicht mehr. Möglich, dass ich also endlich verinnerlicht habe, was mir mein Mann seit Ewigkeiten mithilfe seiner eigenen unerschütterlichen Gelassenheit beizubringen versucht: Sich erst dann zu sorgen, wenn wirklich etwas im Argen ist. Vorsorglich schonmal in Panik zu geraten, nur für den Fall der Fälle, hilft schließlich niemandem weiter. Hurra, ich kapiere es langsam. Und genieße sogar zum ersten Mal seit Beginn des neuen Jahres das Arbeiten. Man könnte also sagen: Ich bin zurück. Zum Glück – dachte nämlich kurz, dass ich es niemals bis zur Rente schaffen werde.

Longsleeve: Ganni, Hose: Acne Studios, Loafer: Ganni, Haarspange: Dalood

Blazer: Closed, Shirt: Paloma Wool, Jeans: Asos (alt), Tasche: Ganni

Kleid: Ganni, Tasche: Fendi via Vestiaire Collective 

Boots: Acne Studios

Pullover: Edited x Blanca Miro, Schuhe: Nike Blazer

Halstuch: Steffi Bauer, Pullover: Hades Wool, Jeans: Arket, Schuhe: Aeyde

Jacke: Wood Wood (alt), Hose: Arket, Sneaker: Nike P6000,
Schal: Ganni, Brille: Miu Miu

Ourania


Lederjacke: Secondhand (ähnlich hier), Hose: 7 for all Mankind Set, Top: abgeschnitten von Weekday (Fotocredit: Søren Jepsen für Vogue) 

Letzte Woche war Fashionweek in Berlin und es ging drunter und drüber. Ich raste, bei diesen Temperaturen leider ohne meinen Roller, von Termin zu Termin und ließ mich von den neuen Kollektionen inspirieren. Aber ich mag die Fashionweek nicht nur wegen den tollen neuen Kollektion, sondern auch weil man viele nette Menschen trifft. Man kann sich austauschen und hier und da einen schnellen Kaffee zusammen trinken. Leider war ich an Tag zwei etwas zu luftig angezogen und litt dann die folgenden Tage etwas unter einer Erkältung. Die Grippe griff aber auch um sich in Berlin und irgendwie waren alle krank. Umso mehr hab ich mich dann auf das Wochenende gefreut, wo ich die meiste Zeit auf dem Sofa lag, Tee getrunken und Serien geschaut habe. Die zweite Staffel von Sex Education kam mir da sehr gelegen und ich habe sie quasi in einem durchgeschaut.

Die Geschichte ist zwar etwas anderes, aber trotzdem erinnert mich die Serie an das Buch Normal People von Sally Rooney. Teenager, die sich immer wieder fragen „Bin ich normal?“. Und was ist normal? Und das ändert sich mit dem Älterwerden auch nicht wirklich. Das schöne an Beiden (Buch und Serie) ist das Fazit: Ja, wir sind alle normal!!

Blazer: Seconhd Hand (ähnlich hier), Gürtel: Vintage (ähnlich hier), Tasche: Arket

Tuch: BAM, Top: Chanel Vintage

Julia

Die vergangene Woche habe ich meine Abende damit verbracht, die Menswear-Schauen zu verfolgen, weil es dort wirklich eine ganze Menge zu sehen gab, die mir in Berlin gefehlt hat. Besonders angetan haben es mir etwa Marni, Gucci und Acne Studios (wobei mich hier vor allem die präsentierte Womenswear-Kollektion umgehauen hat). Neben den besagten Schauen zählte außerdem ein ganz bestimmter Beauty-Look, den ich #EarMoment taufte, zu meinen Favoriten: Die Ohren liegen zwischen Haarsträhnen frei und wären früher mein absoluter Graus gewesen, was vielmehr an meinem schlechten Verhältnis zu meinen Ohren, als am tatsächlichen Look, lag. Heute aber mag ich sie, auch wenn sie oben ein klein wenig abstehen, weshalb sie während meiner Schulzeit auch häufig als „Feen-Ohren“ bezeichnet wurden. Über all die Ohr-Momente bei Marni, Acne Studios und Ann Demeulemeester habe ich mich jedenfalls sehr gefreut.

Blazer von H&M Trend (alt), Rock von MM6 Maison Margiela (Outlet), geripptes Top von Weekday (alt, ähnlich hier), Schuhe von Dr. Martens (ausverkauft), Tasche von Loeil via Vestiaire Collective

Trenchcoat von Pushbutton (alt), Mini-Bag von Ganni, weiße Tasche von Loeil via Vestiaire Collective

Trenchcoat von Pushbutton (alt), Sonnenrbille von Marc Jacobs

2 Kommentare

  1. Silvia

    Hej Nike, wo ist denn die tolle Jeans auf dem Bild mit dem Edited x Blanca Miro-Pulli her? Schnieke Frise auch btw. 🙂 Danke dir!

    Antworten

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