The Big Move: Richtig tief schlafen ohne Firlefanz

26.03.2020 Wohnen, box2, Interior

Unser Schlafzimmer ist der kleinste Raum der Wohnung, eine Mäusekammer sozusagen; gerade einmal knapp zwei Meter breit, dafür aber so lang wie eine Dauerwurst – und trotzdem kommen mir hier keine weiteren Möbel in die Tüte (schon gar kein Kleiderschrank), das habe ich mir geschworen. Ein Bett, eine Lampe, ein Stuhl – mehr nicht. Das war nämlich mein fast größter Traum: Eine Eltern-Höhle ganz in schwarze Farbe getaucht, mit hohen Wänden und Platz zum Träumen im selbstgebauten Bett. Adieu Ablenkung. Bonjour Tiefschlaf!

Ich sage euch jetzt mal wie es ist, also hinsichtlich des Schwarztons: So ein Umzug kostet sowas von schweineviel Geld, dass ich mich diesmal außerdem stur geweigert habe, in teure Farbe zu investieren. Stattdessen fand ich im Baumarkt ums Eck einen Topf „New Black“ von Schöner Wohnen. Und es ist, ja schau mal einer an, einfach ein gutes Schwarz geworden, vielleicht auch, weil ich gar nicht weiß, wie ein besseres, kostspieligeres Schwarz denn eigentlich so aussieht. Was noch fehlt: Eine Nachttischlampe. Bisher vergnügen wir uns mit unserem Sternenhimmel-Projektor, dem ich wirklich jedem und jeder ans Herz legen kann, der oder die zuweilen Probleme damit hat, abends die Augen zu schließen. Macht mit der südlichen Hemisphäre im Blick nämlich gar nichts mehr aus. Irgendwann wird man da automatisch sehr müde, aber auch sehr selig. 

Und nun zum Bett: Das haben unsere lieben und begabten Raketen-Freunde Lieven und Fritz uns in ihrer Freizeit gezimmert, weil keines von der Stange ganz genau passen wollte. Ein mittelhohes Podest hatten wir uns herbei gewünscht, um das hohe Fenster liebevoll in den Fokus zu rücken und trotzdem erachteten wir eine kleine Rückenlehne als essenziell – zum Anlehnen während des (Vor-)Lesens. Das gab es alles nicht, nirgends. Außer in unseren Köpfen. Erst wurde also alles penibel aufgezeichnet, dann besorgten wir gemeinsam das Eichenholz und ließen es auf die exakten Maße sägen. Eine höllische Arbeit war das Zusammenbauen und Ausjustieren, fast zwei Tage lang wurde gewerkelt. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich (über die besten Freunde der Welt) bin. Am Ende fehlte nur noch: Eine Matratze. 

Auf dem Schlauch stand ich da zunächst, das könnt ihr mir glauben. So viel Auswahl und noch mehr Meinungen. Also hörte ich auf eine Bekannte, die einen ähnlich lädierten Rücken vorzuweisen hat wie ich selbst. Ein paar gute Lattenroste von Ikea, schlug sie vor, und eine Matratze von Bruno Bett. Gesagt, getan. Zwar schlafen wir nun erst seit zwei Wochen auf ebenjener, aber ich meine sogar schon jetzt zu merken, wie viel schmerzfreier ich am Morgen aufwache. Was mich persönlich überrascht hat, denn eigentlich war ich stets der Ansicht, ein knallhartes Bett zu benötigen. Bruno meint aber: Nix da. Deshalb gibt es nur eine einzige Matratze im Sortiment, die sich quasi jedem Körper individuell anpasst. Auch beim Nebeneinanderschlafen. Hier mal ein paar (unbezahlte!) Infos:

 
 
 
 
 
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Die Matratze ist in sieben Zonen unterteilt und mit einer Kernhöhe von 20 cm für Personen zwischen 50 kg und 110 kg geeignet. Verschiedene Härtegrade gibt es nicht – Bruno passt sich dank einer ausgetüftelten Gewichtsverteilungsformel angeblich optimal an unser Körpergewicht an. Ob wir dabei auf dem Bauch, Rücken oder auf der Seite schlafen, ist wurscht – Bruno hält die Wirbelsäule gerade und bietet Unterstützung. Ich kann nach zwei Wochen nur sagen: Könnte hinkommen. Meinem Rücken geht es, abgesehen von den üblichen Wehwechen, genau so prima wie dem Schlaf.

Mehr Infos zur Matratze findet ihr hier

Buch: „Dad“ von Nora Gantenbrink.

Viel mehr gibt es von der Schlafzimmer-Front leider noch nicht zu berichten. Zwar liegen da noch ein paar Pläne für kleine Regale an den Wänden (auf denen viele, viele grüne Pflanzen wohnen könnten) in meiner Schublade, aber an der Muße zur Umsetzung mangelt es mir in diesen irren Zeiten gerade doch noch sehr. Sollte sich das irgendwann ändern, sage ich natürlich Bescheid. Was ich euch aber noch schnell empfehlen mag: Das „Baby“ Spray von The Laundress. Ach, und Deep Sleep! Ab auf’s Kissen damit. Ich kann kaum mehr ohne.

– Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Mehr Infos dazu findet ihr hier –
 

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