All Eyes On // 5 kleine Accessoire-Labels, die wir uns jetzt merken sollten

17.06.2019 Mode

Auch wenn Accessoires von großen Designerlabels oftmals angeboten werden, um den Umsatz zu steigern, sind sie nicht minder relevant, denn sie komplettieren ein Outfit, machen es einzigartig oder verleihen ihm ein völlig neues Äußeres. Ja, mit Gürteln, Hüten, Taschen & Co. lässt sich so einiges zu aussagen und unterstreichen – da ist es wenig verwunderlich, dass Schmuckstücke wie Statementketten und -ohrringe in den vergangenen Jahren große Erfolge feierten und nie so ganz von der Bildfläche verschwanden. Und wenn man denn glaubt, sich an allem sattgesehen zu haben, weil irgendwie eben doch schon alles da war, greift man ganz einfach zu härteren Mitteln, wie Gucci während der viel diskutierten Fall 2018 Schau eindrucksvoll bewies und Alessandro Michele seine Models etwa mit Miniaturdrachen und einzelnen Köpfen über den Laufsteg schickte. Weil das aber natürlich eine Ausnahmesituation war und gängige Accessoires ja doch viel zu schade wären, um sie fortan zu ignorieren, habe ich heute gleich fünf kleinere Labels für euch, derer man ganz sicher nicht überdrüssig wird.

 
 
 
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1. Timeless Pearly

Inspiriert von Vintage-Stücken, präsentiert das Pariser Label „Timeless Pearly“ Kollektionen, die sich in Opulenz wiegen. So ist der Schmuck von Perlen, breiten Goldfassungen und farbigen Details durchzogen, die mal in Form von Ohrringen, mal in Form von Ketten daherkommen. Die Kreationen sind bewusst kitschig, setzen vielmehr Statements, als sich in Zurückhaltung zu üben.
Gegründet wurde die Brand von der französischen Designerin Leslie Chetrit, die sich bereits in ihrer Kindheit von Collagen und Fotografien inspirieren ließ – schon damals setzte sie sich das Ziel, einmal Schmuck zu kreieren und erzählt mit ihren handgefertigten Kollektionen heute Geschichten.

 
 
 
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2. Coa NYC

Inspiriert von ihrer Kindheit und karierten Textilien, die sie während einer Reise nach Sri Lanka im Jahr 2017 entdeckte, gründete Amanda Lurie das Label COA. Seither designt sie Taschen und Hüte, die von schillerndem Seidentaft überzogen werden und zumeist mit Gingham-Mustern in verschiedenen Farben verziert sind. Hinter dem Akronym COA verbirgt sich der Begriff „Coming of Age“ und spiegelt einerseits Amandas persönliche Entwicklung, anderseits ihre ganz eigene Vorstellung vom Erwachsenwerden wider. In einem Interview erzählte sie so, dass alle Personen aller Altersklassen ihre Kreationen tragen können – ganz egal, ob es nun eine ältere Frau oder ein junges Mädchen sei. Die ausgewählten Stoffe bezieht die Amerikanerin, die zuvor für Sandy Liang und Coach designte, aus dem New Yorker Garment District. Sind die Kollektionen bisher noch auf Taschen und Fischerhüte begrenzt, möchte Amanda ihr Angebot künftig auf weitere Accessoires, wie etwa Gürtel, ausweiten.

 
 
 
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3. Vacare

Das junge Taschenlabel Vacare wurde von der Fotografin Anabel und der Designerin Verónica gegründet und verfolgt den Wunsch nach hochwertiger Handwerksarbeit. So wird jede Tasche in erfahrenen, familiengeführten Produktionsfirmen entgegen der heutigen Massenproduktion hergestellt. Auf diese Weise verknüpfen die gebürtigen Spanierinnen, die mittlerweile in London leben, ihren gemeinsamen Traum von hochwertigen Accessoires mit ihrer Liebe zu ihrem Heimatland. Derzeit konzentriert sich das Label auf das Kernmodell „Aina“, das durch eine abgerundete Trapezform, die in verschiedenen Farben wie etwa Weiß, Flieder und Gelb angeboten wird, besticht.

 
 
 
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4. Seymoure

Sonnenbrillenlabels scheint es unbegrenzt zu geben und doch weiß das deutsche Independentlabel Seymoure neue Sichtweisen der Brillenmode einzubringen. Etwa mit einem Hauch Minimalismus, stets leicht transparenten Gläsern und spannenden Formen. Gegründet wurde die junge Brand von einem Kollektiv, das in München und Berlin stationiert ist und sich der Kreation von handgefertigten Unisex-Modellen verschrieben hat. Die Kampagnenbilder stammen von Jakob Landvik, der Freunde in und um Paris fotografierte und so die Geschichte eines endlosen Sommers erzählt.

 
 
 
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5. Henriette von Grünberg

Die Mode von Henriette von Grünberg ist zart und erinnert ein wenig an Gia Coppollas fotografische Interpretationen von Gucci aus dem Jahr 2017. Im Vordergrund stehen seidene Stoffe, die Haarreifen und Haarschleifen umhüllen oder zu Kleidern verarbeitet werden. Mittlerweile bietet das in London und Berlin ansässige Label auch verträumten Schmuck aus Süßwasserperlen und Goldfarben an, die sich mal in Form von Fußketten, mal in Form von Ohrringen und Halsketten präsentieren.

 
 
 
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