Unsere Woche in Outfits // Zwischen Freudentränen, Glücksgriffen & Hexen-Fieber

15.10.2019 Mode, Outfit

In unserer Serie „Unsere Woche in Outfits“ kredenzen wir euch nicht nur ein paar Outfits, die uns durch die Woche begleitet haben, sondern erzählen euch auch, was uns in den vergangenen Tagen so durch den Kopf ging. So bewegten wir uns in der letzten Woche zwischen Freudentränen, Glücksgriffen und Hexen-Fieber.

 

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Julia

Ich liebe den Oktober, was einerseits daran liegt, dass ich ohnehin ein großer Herbst-Fan bin, andererseits aber auch an meiner Vorliebe für Hexenfilme, die in diesem Monat natürlich besonders aufkeimt. In meiner Oktober-Liste habe ich euch bereits meine Favoriten verraten und so dürfte es keine allzu große Überraschung sein, dass auf meinem Fernseher derzeit vor allem „The Chilling Adventures of Sabrina“ läuft. Nebenbei durchstöbere ich Etsy und Ebay Kleinanzeigen, um vielleicht auf den ein oder anderen unverhofften Interior-Schatz zu stoßen, denn nach über einem halben Jahr darf es in der Wohnung dann doch gerne ein wenig vorangehen.

Trenchcoat von Pushbutton (alt), Kleid von Shushu Tong (alt), Schuhe von Dr. Martens, Haarreif von Henriette von Gruenberg

Kleid von Shrimps (alt), Tasche von Loeil via Vestiaire Collective, Pullover von H&M Trend (alt), Schuhe von Dr. Martens, Haarreif von Henriette von Gruenberg

Hemd aus veganem Leder von Pixiemarket, Kleid von MCQ by Alexander McQueen (alt)

Fabienne

Ich lebe zurzeit aus dem Koffer und hoffe, dass mensch es meiner Garderobe nicht ansieht. Meine neue Wohnung wird gerade renoviert und es kann sich nur noch um Wochen handeln. Perfekt. Derweil übe ich mich darin, die eingepackten Klassiker Tag für Tag gut zu finden und mir neue Kombinationen aus dem Ärmel zu schütteln. Klappt so halb. Meine Steppjacke ist Vintage und ein Mitbringsel aus einem Mailand Urlaub. Ich liebe sie abgöttisch und bin heilfroh, dass ich sie nicht in die Umzugs-Kellerkisten verbannt habe. So langsam komme auch ich im neuen Büro an und bin hellauf begeistert. Ich sehe das Team viel öfter, habe Gesellschaft in den Mittagspausen und kann mich vor allem in drohenden Selbstständigkeit Unsicherheiten immer wieder beraten lassen. Wahnsinn ist das.

Vintage Jacke, Hose von Esprit

Vintage Strick, Brille von Ray Ban, die Hose ist aus einem Geschäft für Berufsbekleidung aus dem letzten Spanienurlaub und aus einem festen Baumwollstoff. Ein absoluter Glücksfund.

Auch wenn ich das mit den Selfies noch immer üben muss, bemühe ich mich aber dieser Woche um mehr Partizipation am Closed Diary. Das spannendsten an diesem Bild ist wahrscheinlich die bunte Initialkette, die ich gleich nach Julias Bastelanleitung ganz eifrig in Eigenregie geknüpft habe. Stolz wie Bolle trage ich sie seit dem fast jeden Tag und habe mir auch das Ketten Knüpfen für ruhige Sonntage beibehalten. Bastelstunden im Herbst.

Ourania

Was könnte ich euch Interessantes über meine Woche erzählen? Ich war letztes Wochenende in München und bei dem Kaiserwetter von 24 Grad und Sonnenschein haben wir die meiste Zeit Eis schleckend und Kaffee schlürfend im Englischen Garten verbracht. Danach schön zum Italiener um die Ecke. Alles ganz gemütlich. Das mag ich besonders gerne an München: die Gemütlichkeit. Vielleicht liegt es aber auch an meinen Freunden dort, am Wochenende leben sie in den Tag hinein und lassen sich treiben. Keine Verpflichtungen und so wenig Pläne wie möglich. Das macht Spaß! Meinen nächsten Trip plane ich übrigens nach Frankfurt. Nachdem ich die erste Staffel von Skylines auf Netflix aufgesaugt habe, möchte ich unbedingt die Orte sehen und die Frankfurter Rapperszene..

Pullover vom Flohmarkt, Longsleeve von Schiesser, Hose von Mango (alt, ähnlich hier), Sneaker von Nike, Brille von Ace&Tate, Ohrringe von Jukserei

Ohrringe von Jukserei, Haarspange aus Griechenland (Hondos Center)

Männer-Samtjacke im Westernstil von Asos (ähnlich hier)

Sarah

Ich bin dieser Tage und so kurz vor meinem errechneten Termin tatsächlich mehr denn je „High on Emotions“, weine bei jeder Kleinigkeit los und kann selbst eine Millisekunde nach lautem Lachen in bitterliche Heulerei umschwenken. Kurzum: Ein Tag ohne dicke Krokodilstränen ist irgendwie gerade nicht machbar. Glücklicherweise sprechen wir an dieser Stelle aber meistens von den ultimativen Freudentränen, wie zum Beispiel vergangenen Sonntag, als zwei Hände voll Lieblingsmenschen uns auf der Terrasse überraschten und ich meine erste kleine Babyshower bekam, die glücklicherweise nicht mit Breiverkostung, sondern mit ganz viel Herz, Kuchen und Quality Time gefüllt wurde. Ihr Tollsten, danke für alles:  Für so viel Arbeit, weite Wege, künstlerische Meisterleistungen und vor allem: Fürs an uns denken. 

Bucket Hat: & Other Stories, Ohrringe: Aeyde, Pullover: Closed (als Kleid hier)

Dann aber folgen auch Tage, an denen die Überforderung über mich hereinbricht, selbst die kleinsten Kleinigkeiten die größten Ungerechtigkeiten darstellen und ich schon wieder dort sitze – und Tränen vergieße. Keine Sorge, grundsätzlich geht es mir nicht schlecht, bloß scheint sich in dieser Schwangerschaft ein wohltuendes Ventil zu öffnen, das innerhalb weniger Minuten rasch für Besserung sorgt. Vielleicht sollten wir alle einfach öfter mal weinen, um wenig später schon wieder freudestrahlend das Leben zu lieben. Tut gut. 

Hut: Burberry x Gosha Rubchinskiy,
Jeanskleid: Closed, Rock: Topshop (uralt), Schuhe: Aeyde

Mantel: Norse Project (alt), Männerpulli: Sandro (alt),
braune Hose: Edited, Schuhe: Aeyde

Rollkragen: Wolford, Rock: Topshop (uralt),
Strumpfhose: H&M Mama, Schuhe: Aeyde

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