Unsere Outfits der Woche // Von ersten Eiskaffees, einem Kurztrip nach Kopenhagen & dem pulsierenden Puls vor Panels

04.03.2020 Mode, Outfit

In unserer Serie „Unsere Woche in Outfits“ präsentieren wir euch nicht nur ein paar Looks, in denen wir die Woche bestritten haben, sondern erzählen euch auch, was uns in den vergangenen Tagen so durch den Kopf ging.

– Dieser Beitrag enthält affiliate Links & wurde teilweise durch Produkt Samples unterstützt. Mehr Infos dazu findet ihr hier –

Julia 

Vergangenes Wochenende machte ich doch tatsächlich so etwas wie einen ersten Frühlingsputz (und meinen ersten Eiskaffee des Jahres), stellte dabei bei lauter Musik die Wohnung auf den Kopf und rückte noch dazu fleißig Möbel, nur um festzustellen, dass nach einem Jahr noch immer an jeglichen Stellen etwas fehlt. Das ist gar nicht weiter schlimm, denn eigentlich gibt es ja gar keinen Richtwert, an den man sich halten muss, wenn es darum geht, die Wohnung einzurichten. So langsam aber habe ich das Bedürfnis, mich endlich darum zu kümmern, ein paar schöne Stücke zu finden und alles etwas wohnlicher zu gestalten. Heißt: In den kommenden Wochen werde ich mich auf Flohmärkten, in Geschäften und auf Ebay Kleinanzeigen herumtreiben, um den ein oder anderen Schatz ausfindig zu machen.

Mantel: American Vintage (Menswear), Hose: H&M Trend (alt), Schuhe Dr. Martens, T-Shirt: Metallica Bandshirt (alt)

Blazer: Weekday (Menswear), Rock: MM6 Maison Margiela, Schuhe: Dr. Martens (älter)

Sarah

Entschuldige, aber kann mal jemand bitte die Stopp-Taste drücken? Ich habe das Gefühl, dieses Jahr ist schon jetzt nur so an mir vorbeigerauscht und lässt sich nicht mal ansatzweise einfangen. Ich meine: Es ist März. Mein Baby ist vier Monate alt und draußen duftet es bereits nach Frühling. War ich nicht gestern noch schwanger, steckte im grauen Berliner Winter und wartete auf Weihnachten? Nein. Ganz offensichtlich nicht. Dass die ein oder andere Verabredung bereits für den Juni dingfest gemacht wurde und ein paar Hochzeitstermine bereits ebenfalls in die Zeit fallen, befeuert dieses Tempo irgendwie zusätzlich. Ist doch verrückt. Aber lassen wir das. Da hilft nämlich eines: Regelmäßig ganz bewusst anhalten und genießen – oder zumindest verdauen! Das Leben bleibt ein ewiges stehen bleiben, Zurückschauen und nach vorne Blicken – vielleicht suchen wir uns einfach je nach Stimmung aus, welcher Blickwinkel uns am allerliebsten gerade beliebt, was meint ihr? Weil ich mich an dieser Stelle gar nicht entscheiden kann, nehme ich doch das ganze Bild mit mit Fokus auf die Gegenwart. Trotzdem kann ich natürlich nicht anders, als in die Zukunft zu blinzeln, schließlich wartet da nicht nur ein neuer Haarschnitt (jaja, er wird kommen, ihr seid einfach die Tollsten!), sondern auch ein lang ersehntes Wochenende in Kopenhagen mit meinem liebsten Berliner Ehepaar. Ein Hausboot soll es fürs Wochenende werden, huiuiui! Ich kann es kaum erwarten.

Jacke: Barbour, Hose: Closed, Schuhe: New Balance, Kappe: 2605 EU

 

Blazer: & Other Stories, Rolli: Stine Goya, Hose: Closed 

Pulli: Closed, Sonnenbrille. & Other Stories

Bluse: Baum & Pferdgarten, Pulli: lala Berlin, Jeans: Closed, Tasche: Mansur Gavriel

Nike

Ich bin dieser Tage von Kopf bis Fuß aufgeregt, ständig, wirklich einfach immer. Mal wegen eines Panel Talks (es standen, bzw. stehen innerhalb einer Woche gleich zwei an und ich kann mich an den Puls kurz vorher einfach nicht gewöhnen), mal vor lauter Wut (auf Europa und weil keiner  (in der Politik) kapiert, dass wir die Sache mit der Entnazifizierung ernst nehmen sollten), und dann wieder, weil ich umziehe, nächste Woche schon. Ich grüble und weine außerdem viel, aus persönlicher Überforderung und auch, weil ich mich ohnmächtig fühle, wann immer ich die Zeitungen aufschlage. Dann wieder reiße ich mich zusammen, weil ich weiß bin und scheiß privilegiert und frage ich mich dennoch zeitgleich, wie wir es schaffen können, mit dem Alltag weiter zu machen, mit diesen Outfit Posts hier zum Beispiel, ohne aber all das, was gerade geschieht wieder aus unseren Gesprächen und dem Bewusstsein zu verdrängen, wie wir eben auch nach dem rassistischen Terror von Hanau das Richtige tun können, ohne uns selbst als Opfer zu deklarieren. Denn das war kein Angriff auf alle, sondern auf die Schutzlosen und Marginalisierten. Fabienne hat längst die passenden Worte gefunden, also bin ich jetzt erstmal still und entschuldige mich an dieser Stelle auch gleich für das wirre Vermischen von Themen. 

Pullover: Lala Berlin, Hose & Longsleeve: Baum und Pferdgarten, Schuhe: Dr. Martens, Puzzle Bag von Loewe, z.B. über Vestiaire Collective

 

Kleid: Ganni, Strumpfhose: Kunert, Schuhe: Nike P-6000

Hemd: Paloma Wool

Ohrringe: Jane Kønig, Jeans: Esprit Sustainable, Socken: Hysteria

31 Kommentare

  1. Teresa

    Nike, ich warte sehnlichst auf dein »Haar-Tutorial« <3! Damit mein Frisör-Termin auch alsbald vereinbart werden kann 🙂

    Antworten
  2. Lisa

    Ich will auch wissen, wie du das mit den Haaren gedeichselt hast, Nike. Bald tragen wir alle Nike uff m Kopp…

    Antworten
    1. Nike Jane

      Huhu ihr, ich muss fast lachen über eure lieben Kommentare zu meinem Haar, weil ich die Begeisterung kaum teilen kann! Auf dem Bild mit dem Ganni Kleid etwa, da habe ich nicht geduscht und mit Haargummi geschlafen, daher kommt diese vermeintliche Welle, die eigentlich ein Knick ist. Aber ja, ich kann mich mal ein Tutorial setzen und verspreche: Es wird kurz und leicht. (:

      Antworten
      1. Nike Jane

        Liebe Michaela, ich hoffe inständig, dass deine Anspielung auf die Silvesternacht 2015 kein rassistischer Akt war. Falls nicht, ist der Vergleich gefährlich, denn wer eins und eins zusammenzählen kann, kann kaum zu einer anderen Erkenntnis kommen.

        Antworten
        1. Michaela

          Liebe Nike,
          die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht anzusprechen, ist KEIN rassistischer Akt.
          Wieder einmal siehst du überall Rassisten.
          Aber schau doch mal wirklich ganz genau hin:
          Zu glauben, dass Rassismus und Frauenhass einzig in der Gestalt alter weißer Männer daherkommt, DAS ist Rassismus.

          Antworten
      1. Anna

        Sauguter Kommentar von dir 🙂 Ich hoffe sehr, dass sie (irgendwann) grübelt… Da ist soviel Böses in der Nachricht: Der gehässige Ton, das Grenzüberschreitende und Übergriffige und das zutiefst undifferenzierte und menschenverachtende Gedankengut. Eigentlich möchte sie wohl einfach nur rassistisches Gift versprühen. Deswegen hoffe ich sehr, dass es irgendwann bei ihr Klick macht, die (Selbst-)Reflexion einsetzt, der Anstand und die Demut zurückkommen und differenzierte, konstruktive Auseinandersetzung mit ihr selbst und der Gesellschaft beginnen kann.

        Antworten
  3. Michaela

    Liebe Anna,
    „grenzüberschreitend und übergriffig“ war nicht mein Kommentar, sondern waren die Silvester-Übergriffe auf Frauen.
    Ihnen lag ein „zutiefst menschenverachtendes Gedankengut“ zu Grunde.
    Schön, wie du das verstehst.
    Hat es bei dir schon Klick gemacht?

    Antworten
    1. Anna

      Ja, bei mir macht es sogar ganz oft am Tag „klick“ — toll, ne?
      Nike vorzuwerfen, sie sei undifferenziert ist mehr als rich, wenn ich mir deine Kommentare so anschaue (Zitat: „Im Job werde ich von alten weißen Männern belästigt und auf der Straße von jungen Migranten.“). Was möchtest du denn eigentlich mit deinen Kommentaren bezwecken? So gestaltet man doch sprachlich keinen Dialog, oder? Egal, wie viele Türen dir Nike in ihrem Kommentar geöffnet hat – du siehst sie nicht oder willst sie nicht annehmen. Beides ist schade. Ich schließe aus deinen Kommentaren (das heißt nicht, dass ich es weiß, ja, ich schließe daraus, aus der Art, wie du Sprache benutzt und in den hier stattfindenden Diskurs trittst), dass du pöbeln und haten willst. Aber ist dieser Blog der richtige Ort? Die Kommentarfunktion ist dafür da, um einen Beitrag zu kommentieren (d.h. auch evtl. mit der Verfasserin in einen Dialog zu treten oder ein Anliegen zu kommunizieren). Was hast du mit deiner ersten Frage kommuniziert? War das ein fruchtbarer Start für einen konstruktiven Diskurs? I don’t think so!

      Antworten
      1. Michaela

        Unattraktive Frauen können mit Kommentaren von betroffenen Frauen über alltägliche Belästigung im Job und auf der Straße nicht viel anfangen – weil sie das Problem nicht kennen. Gut für dich.
        Aber wie wäre es denn mal mit #believewomen und Frauensolidarität?

        Antworten
    1. Nike Jane

      Liebe Michaela, ich habe nicht vor, mich nun in Whataboutism zu suhlen. Viel eher bin ich der Meinung, dass wir an dieser Stelle kurz eine klare Grenze zwischen rassistischem Terror und Gewalt gegen Frauen ziehen müssen. Das eine in dem von dir angesprochenen Kontext gegen das andere auszuspielen ist schlichtweg fahrlässig. Ein Instrument menschenverachtender Hassrede. Die BILD macht das bekanntlich ja ganz gut. Ich hingegen verbiete es mir, diese beiden schwerwiegenden Probleme, die sich in unserer Gesellschaft manifestiert haben, gegeneinander aufzuwiegen. Weißt du, was nicht boulevardmediengemacht, sondern Realität ist? Dass in Deutschland an jedem dritten Tag eine Frau von ihrem Partner umgebracht wird. Google bitte „Femizide“. Und dann kommst du mir mit einer Silvesternacht von 2015, kurz nach der Tragödie von Hanau. Nichts auf der Welt kann das Leid der betroffenen Frauen aus der Nacht von 2015 mildern. Auch nicht das zwanghafte Suchen nach „fremden“ und „unerwünschten“ Schuldigen. Nichts ändert etwas daran, dass wir mir schuldig sind an dem rassistischen Terror von Hanau, weil wir zu lange weg gesehen haben. Aber wir können versuchen, zukünftige Taten des Hasses, welcher Natur auch immer, zu verhindern. Indem wir z.B. klarsehen und uns nicht von Hetze und Panikmache unser Herz amputieren lassen. Und bitte, bitte. Google auch nochmal „Rassismus“. Es kann niemals Rassismus gegen einen weißen Menschen geben. Und „alter weißer Mann“ ist ein politischer Begriff, das musst du, glaube ich, auch nochmal nachholen. Damit sind nicht alle alten Männer weißer Hautfarbe per se gemeint. Aber eben viele – zu diesem Thema empfiehlt sich etwa das Buch „Wenn Männer mir die Welt erklären“ von Rebecca Solnit.

      Antworten
      1. Michaela

        Wie schön, dass DU mir jetzt die Welt erklären willst. Überlass Mansplaining doch den Männern.

        Im Job werde ich von alten weißen Männern belästigt und auf der Straße von jungen Migranten. Das eine macht das andere nicht besser. Es sind einfach zwei unerfreuliche Tatsachen.

        Du verdrehst was ich geschrieben habe.
        In Bezug auf Silvester muss niemand zwanghaft nach Schuldigen suchen. Es ist doch längst erwiesener Fakt, wer die Täter waren, auch wenn sich die Realität hier nicht mit deiner politischen Gesinnung deckt.

        Und selbstverständlich kann es Rassismus auch gegen weiße Menschen geben. In einer weißen Mehrheitsgesellschaft gibt es natürlich keinen strukturellen Rassismus gegen Weiße. Struktureller Rassismus ist aber nur eine Facette von Rassismus und keine umfassende Definition.
        Google doch mal.

        Antworten
    2. Michaela

      „Corina“,
      zu viele, denn jeder sexuelle Übergriff ist einer zu viel – unabhängig davon, von wem oder an wem er verübt wurde.
      Aber was nützt dein Hinweis auf weiße deutsche Täter einer Frau wie mir und hunderten anderen, die an Silvester 2015 den Übergriffen durch Täter mit muslimischem Hintergrund ausgesetzt waren?
      Man muss sich verschiedene Tätergruppen schon genau anschauen und benennen (dürfen), ohne dass die, in deren Weltbild es nicht passt, dass Täter eben nicht alle weiß oder aus unserem Kulturkreis sind, gleich Rassismus schreien.

      Antworten
      1. Nike Jane

        Hurra, eine AfD-Argumentationskette. Was da passiert ist, ist Dreck, es ist scheiße, es ist grausam, es hätte niemandem passieren dürfen, jede Frau sollte sicher sein. Darüber brauchen wir nicht reden. Es bringt nur wirklich niemandem etwas, „muslimisch sein“ nun als Motiv gelten zu lassen. Das ist einfach fucking Rassismus. Logischer wäre ja noch das bloße Mannsein als Motiv anzuerkennen. Aber nö. Dabei haben die Medien es in Anbetracht von unterschiedlichsten Tatbeständen im Falle von Gewaltverbrechen stets sehr eilig, ein Motiv zu finden. Zum Beispiel Glaube/Religion oder Eifersucht. „Die Pandemie der Gewalt“, schreibt Solnit deshalb in ihrer Essay-Sammlung „Wenn Männer mir die Welt erklären“, „wird ständig mit allem Möglichen erklärt, außer mit dem Geschlecht, außer mit dem, was das umfassendste Erklärungsmuster zu sein scheint.“ Denk mal drüber nach.

        Antworten
        1. Michaela

          Ihr zitierte alle ständig die immer gleichen Texte und dreht euch in eurer Blase im Kreis.
          Versucht es doch mal mit eigenständigem Denken.

          Dann würdest du vielleicht merken, dass du tatsächlich dafür plädierst, alle Männer unter Generalverdacht zu stellen!

          „Mannsein als Erklärungsmuster“ – das ist eine längst überkommene These des Second Wave Feminism, welche so schon seit 50 Jahren nicht mehr ernsthaft geäußert wird.

          Antworten
          1. Lu

            Und zum Thema Männer unter Generalverdacht: Naja, laut STATISTIK gehen sexuelle Gewalttaten zu 99% von Männern aus. Da ist es sogar wichtig, dass Männer sich grundsätzlich im Klaren darüber werden, das von ihnen eine Gefahr ausgehen KANN. Nur so werden Männer zu Alleys und stehen auf, wenn Frauen belästigt werden, trinken vielleicht bewusst weniger Alkohol, weil sie sich im Klaren darüber sind, dass sie, theoretisch, zu Tätern werden könnten, es aber nicht werden (wollen). Das hat sich Nike ja nicht ausgedacht und das ist auch keine Theorie des 2nd Wave Feminismus. Das geht schon seit Menschen gedenken so, schon allein wegen der meist vorhandenen körperlichen Überlegenheit. Deshalb reden wir ja darüber, dass Sprache in diesem Kontext zu passiv ist. Wir sagen zum Beispiel „Frauen werden vergewaltigt“, statt „Männer vergewaltigen“. Es geht doch gar nicht darum, dass alle Männer scheiße oder gefährlich sind. Aber sie müssen sich natürlich ihrer Privilegien bewusst sein.

  4. Sina

    Ich finds daneben ein wichtiges Thema wie Hanau mit einem Outfit-Post zu vermengen.
    Der Artikel heißt „Outfits der Woche“ und genau das erwarte ich als Leserin.
    Stattdessen: „Hanau macht mich so betroffen, aber schau mal hier, mein Ganni-Outfit, und hier der Affiliate-Link …“
    Was soll das?
    Kommerz und Politik sollte man nicht vermengen, sonst kann man euch das politische Engagement nicht abnehmen.
    War ja kürzlich bei dem Artikel über die Nike—Colab auch schon Thema und wurde von vielen kritisiert.

    Antworten
    1. Lu

      Und genau solche Leute wie du Sina rufen dann beim nächsten Artikel wieder „und jetzt gehen wieder alle einfach über Hanau hinweg“. Die Outfits der Woche werden hier seit eh und je in einen persönlichen Kontext gestellt, indem die Autorinnen von ihren eigenen, persönlichen Gedanken über die vergangene Woche reden. Die Janes engagieren sich seit zehn Jahren schon allein durch diese Plattformen, klären auf Instagram auf und nehmen an Panel Diskussionen teil. Wieso meinen die Leute immer, dass das eine das andere ausschließt? Das musst du mal genauer erklären. Trägst du keine Kleidung während du nachdenkst? Hier wird laut nachgedacht. Das ist besser als schweigen und die ganze Zeit nur von geilen Kleidern zu reden. Nike wusste bestimmt, dass Kommentare wie deine kommen werden, dazu ist zu lange im Geschäft. Trotzdem hat sie sich dafür entschieden, weil sie es für richtig hält. Wie ich übrigens auch. Ich finde es ziemlich anmaßend, solchen Personen zu unterstellen, sie würden ihr Engagement nicht wirklich meinen. Das hat bloß zur Folge, dass sich bald niemand mehr engagiert, der so eine Reichweite hat. Super. Ich kotze so krass über die Menschheit ab, die vor lauter Privilegien nichts besseres zu tun hat als sich im Nichtstun besser oder erhaben zu fühlen, während das Tun anderer nieder geredet wird.

      Antworten
    2. Michaela

      Alkohol macht nicht aus jedem Mann einen Täter. Da haste zu viele schlechte Filme gesehen.
      Theoretisch kann jeder jedem alles mögliche antun. Die Betonung liegt auf theoretisch. Deswegen sind wir alle noch lange keine potentiellen Täter. Jeder hat doch die Wahl eine Handlung zu begehen oder nicht.
      Einen Mann unter Generalverdacht zu stellen, weil er ein Mann ist, ihn also auf Grund seines Geschlechts vorzuverurteilen oder per se für potentiell schuldig zu halten, ist Biologismus und auch nicht besser als Rassismus.
      Und Männer die man so behandelt, macht man leider nicht zu den Alleys, die wir dringend brauchen.
      Jemandem zum Verbündeten zu machen und jemanden vorzuverurteilen wird sich in den meisten Fällen gegenseitig ausschließen.

      Antworten
  5. Michaela

    Liebe Lu
    erschrecken was du hier von Dir gibst. Du bezeichnest die männliche Fähigkeit zu vergewaltigen als „Privileg“.
    Da fällt einem nichts mehr zu ein ..

    Antworten
  6. Nike Jane

    Liebe Michaela, liebe Sina, liebe allebeide, weil ihr ja die gleiche Person seid. Schon wieder. Dein Verweis auf den Nike Collab-Artikel, den habe ich einfach mal so hingenommen, auch wenn er dich am Ende verraten hat, aber wir können hier nicht dulden, dass irgendjemand Menschen muslimischen Glaubens an den Pranger stellt. Deshalb muss ich jetzt wieder, wie vor wenigen Wochen schon, darauf verweisen, dass du eine IP-Adresse hast, die dir eindeutig zugewiesen kann. Wir können also nachvollziehen, dass du immer wieder dieselbe bist, die in den Kommentaren mit Stöckchen schmeißt, bloß unter geändertem Namen. Das Spielchen spielen wir meinetwegen mit, aber es gibt Grenzen. Zu Beginn hast du sogar unter der Mail-Adresse deines Arbeitgebers/ deiner Arbeitgeberin kommentiert. Das ist für alle Beteiligten massiv unangenehm. Bitte kommentiere weiterhin konstruktiv und unter EINEM Namen und bitte auch nicht schon wieder als „Nike Jane“. Danke.

    Antworten
  7. Elsa

    Liebe Michaela,

    dass Seltsame ist doch, dass (und wie) Du die Sache mit der Silvesternacht hier in diesem Kontext von Hanau anspricht. Und ich verstehe nicht, warum.

    Warum machst du es denn?

    Man kann doch die Sexualverbrechen der Silvesternacht damals genauso beweint haben, wie den Terror in Hanau jetzt?

    Antworten
  8. Rike

    Danke Nike, dass du versuchst Worte zu finden für dieses Gefühl, irgendwie in seinen Alltag zurückzufinden, wo es doch gar keinen Alltag mehr geben darf. Danke, dass Fabienne dazu schon so einen guten Text geschrieben hat. Danke, dass ihr eine Plattform bietet, die Raum gibt für rassismuskritische (und feministische) Themen, zwischen ein paar Momenten Leichtigkeit. Damit man danach weitermachen kann.

    Antworten
  9. Anna

    Wow! Nazitrolle…ich muss schon sagen, Michaela oder wer auch immer du im wahren Leben bist, Deine „Argumentation“ könnte ein*e Medienwissenschaftler*in sofort Deiner Szene zuordnen. Vielleicht braucht’s nicht mal eine*e Expert*in…
    Es ist ja auch nicht von ungefähr, warum Du hier auftauchst und mit der Silvesternacht argumentierst….Übrigens ist deine rassistische Phrasen-Drescherei deswegen hohl, weil sie jeder Statistik spricht, ob von Polizei, Einrichtungen oder Universitäten…aber Troll weiter!

    Antworten
  10. hirndiva

    ……keinen Kommentar im Netz zu veröffentlichen, den man nicht auch am Küchentisch oder Kneipentresen äußern würde….könnte eine Hilfe sein.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr von

Related