Outfits der Woche: Von Frühlingsgefühlen, Placebo & einem Privatleben, das verloren ging

21.04.2021 Mode, Outfit

In unserer Serie „Unsere Woche in Outfits“ präsentieren wir euch nicht nur ein paar Looks, in denen wir die Woche bestritten haben, sondern erzählen euch auch, was uns in den vergangenen Tagen so durch den Kopf ging.

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Fabienne 

Für niemanden etwas Neues: Die Sonne gibt mir einen Kick sondergleichen. Was habe ich den einkehrenden Frühling unterschätzt. Beglückt, ja regelrecht albern bin ich in den letzten Tagen durch die Stadt gefahren und habe mir dank meines neuen Radels (hier habe ich darüber berichtet) wieder ein Stück Freiheit und Mobilität zurückgeholt. Der beste Kauf seit Langem. Ansonsten gibt es viel Unmut und Frust aufgrund von ihr wisst schon was und den festen Plan, vielleicht den ganzen Mai freizunehmen, um so richtig aufzutanken. Wie das gehen soll und wie viel Vorlauf dies braucht, habe ich bislang noch nicht so richtig durchdacht. Allerdings soll es eine Reise zu meiner Familie, viel Zeit auf meinem Balkon und für diesen Frühjahrsputz, von dem ich nun seit drei Monaten hier schreibe, geben. 

Rock: Vinted, ähnlich hier, Bluse: Via Vinted, ähnlich hier, Clocks: Sanita

Cargohose: Shein via Vinted (ähnlich hier)
Fleece: Vintage, (ähnlich hier)
Schuhe: New Balance 530
Tasche: Rebekka Minkhoff, ähnlich hier

Ourania

Bei einem meiner Stylingjobs diese Woche wurde eine Kollegin bei einem Corona-Schnelltest positiv getestet. Ihr müsst euch das so vorstellen: Bevor man ein Fotostudio betreten darf, gibt es draußen eine Corona-Test-Station, die man durchlaufen muss. Es wird ein Test gemacht, alle Daten werden aufgenommen, es wird Fieber gemessen und so weiter. Dann muss man draußen mit Abstand warten, bis die Luft rein ist und man das Testergebnis hat. Erst dann darf man den Raum betreten. Die Kollegin war übrigens am Ende doch negativ, das Testergebnis war nicht korrekt. Der PCR-Test war negativ. Sie hatte angegeben, die letzten sieben Tage keinen Kontakt zu anderen Menschen gehabt zu haben. Und in dem Moment dachte ich so: Wow! Das ist ja traurig. Wer trifft denn sieben Tage lang keinen anderen Menschen zum Spazieren gehen, sondern nur die getesteten Kollegen*innen?! Tja, es stellt sich raus, dass ich dieser Mensch auch bin! Ein Privatleben hatte ich diese Woche so gar nicht. Ich habe niemanden getroffen und auch mit niemandem länger telefoniert. Ich habe gearbeitet, gegessen, geschlafen und es fühlt sich total okay an. 

Blazer: Vintage ähnlich hier, Leggings: H&M, Schuhe: Asics

Pullover: Gildan, Creolen: Galeria, Ring (gold): Missoma

Pullover: Acne Studios älter ähnlich hier, Hose: Filippa K, Schuhe: Nike

Julia

Zuletzt hörte ich oft Placebo und The Brian Jonestown Massacre und musste ein bisschen an früher denken, irgendwann dann aber auch an all das, was noch kommen wird. So ein wenig Träumerei macht oftmals ja auch irgendwie Mut und davon können wir ganz sicher alle ein wenig mehr gebrauchen. Für schöne Hintergrundmusik empfehle ich heute: Nevertheless (The Brian Jonestown Massacre), Easy (Son Lux), Anything (Tops) und The Bitter End (Placebo).

Jeansjacke: Acne Studios
Kleid: Raey (ähnlich hier)
Schuhe: Dr. Martens
Kappe: Acne Studios

Blazer: Maison Margiela (ähnlich hier)
Kleid: Raey (ähnlich hier)
Schuhe: Eytys
Tasche: Medea

Sarah

Ich bin aktuell so müde, dass ich sogar während des Tippens einfach auf meiner Tastatur einschlafen könnte und mein Bett eine absurde Anziehungskraft auf mich ausübt. Dabei schlafe ich meistens ab 23 Uhr für gute sieben Stunden. Es liegt also keinesfalls am Schlafmangel, viel eher an der Überforderung des Seins, an der Redundanz des Alltags und an einem Leben in nicht enden wollenden Slots zwischen Kinderbetreuung, Arbeit, alltäglichen To-Dos und kleinen Spaziergängen. Was für eine Dauerwurst. Ach, aber wem erzähle ich das.

Aber keine Sorge, lebendig fühlte ich mich in der vergangenen Woche natürlich trotzdem zwischendurch: Zum Beispiel, als die Sonne gestern zum ersten Mal in diesem Jahre meine nackten Arme wärmte, ich eine köstliche Tüte Pommes auf der Insel der Jugend verspeiste und danach gleich eine zweite Portion orderte. Oder, als ich Mirna Funks Hansaviertel-Tipp nachging und aus dem Staunen nicht mehr herauskam. War ich hier wirklich und wahrhaftig eine halbe Ewigkeit nicht mehr? Nein, war ich nicht. Im Tiergarten übrigens auch nicht. Dort könnt ihr, im Café am neuen See, übrigens gerade wieder leckeren Apfelkuchen verspeisen und Weinschorle von meinen Freund*innen der Familie Allendorf schlürfen. Allein deswegen lohnt sich der Besuch, na klar. Nächstes Wochenende stehen übrigens die Gärten der Welt mal wieder auf unserer Liste und ein Besuch bei Wilmas und Ottos geimpften Großeltern. Mal sehen, wohin es uns sonst so treibt. Habt ihr Tipps?

Sweater: Closed

Shirt: Lacoste (älter), Weste: Wood Wood, Hose: Closed, Schuhe: Aeyde

Shirt: Closed
Hose: & Other Stories (älter)
Socken: Esprit
Schuhe: Gucci via Vestiaire Collective

(Anzeige im Rahmen unserer Instagram-Kooperation)
Kleid: Ganni, Strickjacke: Wood Wood, Schuhe: Palladium

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