Stine Goya A/W 2013 – „Le Voyage Dans La Lune“

19.02.2013 Allgemein, Mode


Ferne Planeten und Galaxien, unendliche Weiten, unerforschte Mysterien – mit ihrer Kollektion „Le Voayage Dans La Lune“ entführt uns die dänische Designerin Stine Goya in eine Welt zwischen Realität und Fiktion, sie sucht nach Antworten auf ungelöste Rätsel und verwandelt Traumsequenzen in greifbare Stoffmärchen. Futuristische Prints, die an R2-D2 erinnern, tragbare Uniformen im Stil der Star-Trek-Gang, architektonische Schnitte und Kreationen, wie wir sie gern bei der Besiedlung des Mondes tragen würden und trotzdem bleibt Stines Stil zu jeder Zeit tragbar und jedes einzelne Stück begehrenswert. Mond-Taschen, Regenjacken, Zweiteiler – im Grunde könnten wir guten Gewissens schon jetzt all unser Geld sparen, um es im kommenden Herbst im Stine Goya Online-Shop zu verprassen. 

Als Inspirationsquelle diente passend zum Kollektions-Titel der gleichnamige Film „Le Voyage Dans La Lune“ („Die Reise zum Mond“) vom französischen Illusionisten und Regisseur Georges Méliès. Sein Werk aus dem Jahr 1902 gilt noch heute als eines der ersten und wichtigsten der Filmgeschichte. Science-Fiktion wurde geboren und damit ungeahnte Möglichkeiten: Pyro-Technik, Doppel-Belichtungen, Split-Screens und Stop-Motion – Méliès als nebenbei als Zauberer tätig war, beflügelte ihn offensichtlich zu damals neuartigen Methoden – und Stine Goya zu einer der schönsten Kollektionen ihrer Karriere, wenn man mich fragt:

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Besonders angetan hat es mit der graphisch gemusterte Oversize-Pullover samt voluminöser Ärmel, jeder einzelne Wintermantel, sowie der rosafarbene Wind Breaker und so gut wie jede Blusen-Hosen-Kombi. Neu im Sortiment: Daunenjacken, die gar nicht mal so übel ausschauen und es vermögen, sich von jeder Proll- oder Spießer-Assoziation zu distanzieren.

Das neue Layering: Rollkragen, Kleid, Hose – große Liebe: 

Weitere Eindrücke der Präsentation:

Für den etwas kleineren Geldbeutel gibt es derzeit übrigens eine Kollektion in Zusammenarbeit mit Weekday: FADE TO W (feat. Stine Goya) nennt sich das Ganze. HIER LANG!

CREDITS:
Make up: Anne Staunsager for L’oreal Paris Hair: Marianne Jensen for Kevin Murphy Scenography: Petruska Miehe-Renard Choreography: Toniah Pedersen Music: Djuna Barnes Jewellery: Sophie Bille Brahe Graphics: Dyhr.Hagen

2 Kommentare

  1. Sarah

    Schon spannend zu beobachten wie Méliès filmisches Schaffen momentan allerorts gewürdigt wird seit ihn Scorsese mit dem Film „Hugo Cabret“ wieder aus der Versenkung geholt hat.

    Superschöne Kollektion auf jeden Fall!

    Antworten

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