#BLACKLIVESMATTER – Was weiße Menschen jetzt tun müssen

31.05.2020 Gesellschaft, box3, Politik

White Privilege. Postkolonialismus, Euro-Zentrismus und Critical Whiteness. Racial Profiling. Kulturelle Aneignung. White Savior Complex. Vielfalts-Image. Die Liste endlos. Es ist okay, nicht zu wissen, was all das bedeutet. Aber es ist nicht okay, nichts daran zu ändern.

Triggerwarnung für BIPOC: Rassistische Sprache & Gewalt

Am Montagabend wurde der Afroamerikaner George Floyd von einem weißen Polizisten ermordet. Drei weitere anwesende Kollegen in Uniform bleiben während der gesamten Dauer des grausamen Gewaltakts vor Ort, sie sehen zu, schlendern umher, unternehmen nichts. Sie sind Mittäter. Denn George Floyd wurde in Minneapolis Opfer brutaler und rassistischer Polizeigewalt. 

Er liegt wehrlos mit dem Kopf auf dem Boden, als ein weißer Polizist minutenlang auf seinem Hals kniet. „Please, please, please, I can’t breathe”, fleht Floyd, “My stomach hurts. My neck hurts. Please, please. I cant breathe.” Passant*innen mischen sich ein, rufen den Cops zu. Floyd kann nichts tun, fällt in Ohnmacht. Doch der Mann lässt nicht von Floyd ab. Acht lange Minuten später trifft ein Krankenwagen ein. Floyd scheint leblos, wird auf einer Barre abtransportiert. Dann die Nachricht: Der 46-Jährige stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Das FBI hat die Ermittlungen aufgenommen – keine Selbstverständlichkeit.

„I can’t breathe.” – ein Satz, der längst Ausdruck einer Protestkultur geworden ist: Bereits 2014 wurde Eric Garner durch den Würgegriff eines weißes Polizisten ermordet. Auch Garners letzte Worte waren: „Ich kann nicht atmen“. Erst 2019 wurde der Täter vom Dienst entlassen – und bis heute nicht strafrechtlich belangt. Was muss passieren, damit rassistische Polizeigewalt endlich aufhört? Wie viele Opfer soll es noch geben? #SayTheirNames. Michael Brown, Ahmaud Arbery, Atatiana Jefferson, Stephon Clarke und so viele mehr.

“Schwarz sein sollte kein Todesurteil sein”, sagte Minneapolis’ Bürgermeister Jacob Frey nach dem Mord an George Floyd. Ist es aber. Viel zu oft.

Und wieder wird sich nichts ändern – wenn wir uns nicht ändern.

Wir haben ein massives Rassismus-Problem. Ein ganz grundsätzliches, tief verwurzeltes, alltägliches. Wir haben ein Problem mir institutionellem und strukturellem Rassismus. Wir haben ein Problem mit Islamophobie. Mit Antisemitismus. Mit so vielen Rassismen. Aber wir haben eben auch ein Problem mit anti-Schwarzem Rassismus. Er existiert keineswegs nur „dort drüben“, irgendwo in der Vereinigten Staaten –  in Deutschland gehört er ebenso zum Alltag Schwarzer Menschen. Wegsehen ist keine Option. Hinsehen und aufbegehren hingegen ist unsere Pflicht – gegen Rassismus, der tötet.

Was weiße Menschen tun müssen:

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von mimi zhu ଘ(੭*ˊᵕˋ)੭* ̀ˋ (@mimizhuxiyuan) am

  • Antirassismus ist kein Hobby. Es ist Arbeit. Bilde dich. Immer wieder, immer weiter. Und erwarte nicht, dass Schwarze Menschen dir die Aufklärungsarbeit abnehmen.

  • Hör zu. Betroffenen. Schwarzen Menschen. Allen, die ohne Weiße Privilegien aufgewachsen sind.

  • Halt die Klappe. Es geht nich um dich und deine Befindlichkeiten. Und nein, Rassismus gegen Weiße existiert nicht. 

  • Wenn du etwas noch nicht verstanden hast, zum Beispiel, weshalb die Frage „Woher kommst du?“ in vielen Fällen unangebracht und rassistisch ist, dann hör so lange zu, bis es Klick gemacht hat.

  • Setz dich mit deiner Geschichte auseinander. Mit deinem Weißen Privileg. Mit deiner rassistischen Sozialisation. Und dem System von White Supremacy, von dem du profitierst. 

  • Mach andere darauf aufmerksam, wann immer sie rassistische Dinge sagen oder Ausrücke verwenden. „Ich bin aber kein Rassist“ ist keine akzeptable Ausrede – auch nicht, wenn es sich um Familienmitglieder handelt. Lerne, zu streiten.

  • Auseinandersetzung bedeutet auch, dass du dich unwohl fühlen wirst. Das gehört dazu.

  • Trau dich, positioniere dich. Du wirst Fehler machen. Aber das ist ok.

  • Auch Feminismus kennt Rassismus. Setz dich damit auseinander und mach es besser: #intersektionalerFeminismus

  • Wenn du Gegenwehr verspürst oder in die Verteidigungshaltung verfällst, hinterfrage deine Gefühle. Halte sie aus.

  • Du musst nicht alles verstehen. Das kannst du ja auch gar nicht, weil du weiß bist. Aber du solltest die (Diskriminierungs-)Erfahrungen und Gefühle nicht-weißer Menschen respektieren. 

  • Mach dich nicht zum Subjekt von Rassismus-Debatten. Es geht nicht um dich.

  • Lies Bücher Schwarzer Autor*innen. 

  • Solidarisiere dich. Auch in den Sozialen Medien. 

  • Geh auf die Straße und nimm an Demos teil.

  • Fordere #Representation. Und mach Medien wie Magazine auf fehlende Diversität aufmerksam.

  • Schreib Betroffenen nicht vor, wie sie zu „protestieren“, zu „handeln“ oder zu „fühlen“ haben.

  • Spende, wenn du etwas Geld übrig hast.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Black Power Movement (@blackpowergermany) am

„Ich sage lieber nichts, bevor ich etwas Falsches von mir gebe“ – übrigens ein Satz, den man gerade immer wieder hört. Den auch ich in der Vergangenheit schon oft hinter vorgehaltener Hand geflüstert habe. Aber vor was bitte haben wir denn Angst? Davor, korrigiert zu werden? Und dazuzulernen? Davor, dass uns mal jemand „richtig beschissen“ findet? Dann ist das eben der lächerliche Preis, den wir im schlimmsten Fall zahlen (müssen).

Wir sind nämlich nicht diejenigen, die permanent Angst haben, die sich jeden Tag erklären müssen. Wir sind diejenigen, die mit jedem Stillschweigen toxische, gefährliche, rechte und rassistische Stimmen gewähren lassen. Schluss damit, bitte. Lasst uns laut sein und es ernst meinen. Lasst und da sein. Lasst uns Platz machen. Und endlich etwas ändern.

Hört zu, verlernt, macht Fehler, lernt dazu und informiert euch, nicht nur ein Mal, sondern immer (wieder).

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Mir (@mireillecharper) am

Gesammelte Artikel von
Fabienne @fffabae:

Im Gespräch mit Autorin Alice Hasters – Klick.

Wenn ich mein Privileg erkenne, hinterfragst du dann auch deins? – Klick.

Hanau war kein Angriff auf uns alle. Sondern auf die Schutzlosen und Marginalisierten – Klick.

#NotMyArielle – Wie die kleine Meerjungfrau rassistische Machtstrukturen offenlegt – Klick.

Wir haben ein „Wir haben es nicht so gemeint“-Problem – Klick.

Digital Blackface: „Worauf muss ich eigentlich noch Acht geben?“ – Klick.

Instagram und der Black Savior Complex – Klick.

Rechtsextremismus in Deutschland: Was bleibt, wenn der Schock geht? – Klick.

18 Pflichtlektüren & Doku-Tipps gegen rassistische Machtstrukturen – Klick.

#BLACKLIVESMATTER – warum eigentlich nicht #AllLivesMatter?

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von BILLIE EILISH (@billieeilish) am

(Die folgenden Auflistungen wurden vor allem dank der Recherche und oben verlinkten Artikel von Fabienne Sand zusammen getragen. Alles, was ich bisher über Rassismus und White Privilege weiß, habe ich von ihr und all den anderen großartigen Frauen gelernt, die in diesem Artikel erwähnt, bzw. verlinkt werden.)

Edukative Instagram Channel:

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Tupoka Ogette (@tupoka.o) am

„TW: Rassistisches Trauma, Gewalt: Ich habe gestern schlecht geschlafen. In einem halb Traum halb Wachsein-Delirium sah ich vor meinem inneren Auge immer wieder Ausschnitte aus dem Video, in dem George Floyd brutal ermordet wird. Der weiße Polizist, der in wissender Überlegenheit auf sadistische Art und Weise genüsslich sein Knie auf den Hals des wimmernden sterbenden Mannes drückt. Die hilflose Menge drum herum, die nichts anderes tun kann, als den demütigenden grausamen Tod des Mannes zu filmen. Ich möchte weinen und schreien. Aber etwas hält mir den Mund zu, schnürt mir die Kehle zu. Vor das Gesicht von George Floyd schieben sich Gesichter meiner geliebten Brüder, meines Mannes, meiner Söhne. Immer wieder meine Söhne.

Meine Augen füllen sich mit Tränen, ich will zu ihnen hin laufen, sie halten. Ihnen zurufen, bloss ruhig zu bleiben. Dann wird alles gut….Wird es das?

Ich sehe meine Schwestern, meine Geschwister rufend, bettelnd, wütend werdend, seit Jahrhunderten kämpfend immer kämpfend. Ihre verzweifelten Gesichter. Lasst uns atmen. Let us breathe. Ich bekomme immer noch keine Luft. Eine unsichtbare Hand drückt meine Kehle zu. Ich will ihnen zurufen: Seht Ihr nicht, dass wir Menschen sind, dass wir um unsere Kinder trauern, so wie ihr? Dass wir lachen wollen, leben wollen. Sein wollen? Seht Ihr nicht, was dieses System – white supremacy – mit Euch gemacht hat? Was sagt es über Euch, wenn Ihr uns anschaut und keine Menschen seht?

Mein Magen dreht sich, mir wird schwindelig, die Knie sinken in sich ein. Ich will atmen. Let me breathe, denke ich. Doch die Hand drückt weiter zu.

Ich schrecke hoch, Schweiss gebadet, fasse mir an den Hals, nehme mehrere tiefe Atemzüge. Was für ein Albtraum denkst Du? Unser Leben, sage ich. #blacklivesmatter #georgefloyd #saytheirnames“ – Tupoka Ogette

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Pretty Decent Internet Café (@prettydecent) am

Text JUSTICE to 55156. — 5/8 Edit: In page #3, I wrote that “white people are the ones that need to see” the graphic video of Ahmaud Arbery’s murder. After some discussion in the comments it’s become clear to me that this was a mistake — an empathetic blind spot as a result of my privilege. We shouldn’t need video proof to understand the severity of systemic racism in this country. It’s dehumanizing. Thank you for calling this out and holding me accountable. “Anti-racism is the active process of identifying and eliminating racism by changing systems, organizational structures, policies and practices and attitudes, so that power is redistributed and shared equitably.” – NAC International Perspectives: Women and Global Solidarity ⁣

In reading about the murder of #AhmaudArbery, I felt called to write something specifically for other white people to help facilitate open discussions about racism, anti-Blackness and white supremacy. What’s missing from this piece, I think, are the actual, tangible ways we can contribute and make a difference. What comes to mind is supporting Black-owned businesses, donating to anti-racist organizations and, yes, arguing with our family members…but what else?

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Fabienne Sand (@ffabae) am

 
 
 
 
 
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Hört zu:

Podcasts & Hörbücher:

Noch mehr Podcasts gegen Rechts findet ihr hier:

IG-TV:

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Tupoka Ogette (@tupoka.o) am

Bücher zum Einstieg in Antirassistische Denkweisen:

Reni Eddo-LodgeWarum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche

Noah Sow – Deutschland Schwarz Weiß

Tupoka Ogette – Exit Racism

Alice Hasters – Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen: aber wissen sollten

Ibram X. Kendi – How To Be An Antiracist

Kübra Gümüşay – Sprache und Sein

Carolin Emcke – Gegen den Hass

Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah – Eure Heimat ist unser Albtraum 

Robin DiAngelo – White Fragilty 

 

Aber bitte lest noch viel mehr als nur das von von nicht-Weißen Autor*innen:

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Jess (@jessreadit) am

Zum Beispiel:

Akwaeke Emezi – Süßwasser

Bernardine Evaristo – Girl, Woman, Other

Fran Ross – Oreo

Teju Cole – Open City

Brit Bennetts  – The Mothers

Angie Thomas – The Hate U Give

Chimamanda Ngozi Adichie  – Americanah

Colson Whitehead – Underground Railroad

Roxanne Gay – Hunger

 Youtube Channels:

Dokus und Filme:

For those who don’t believe white privilege exists. Here is what you can do that others couldn’t:

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Colin Hanks (@colinhanks) am

Petitionen:

Rechtliche Anerkennung, dass das N-Wort
rassistisch ist – hier.

#JusticeforFloyd: Demand the officers who killed George Floyd are charged with murder – hier.

Gerechtigkeit für George Floyd – hier.

 

#BlackLivesMatter

#GeorgeFloyd

#Justice4GeorgeFloyd

#SayTheirNames

#DecolonizingDeutschland

#Afrozensus

Die Kommentarleiste freut sich über noch mehr Anregungen, Gedanken und Tipps.

11 Kommentare

  1. Pingback: Montags-Update #260: Der Alltag kehrt zurück - Josie Loves

  2. Sara

    Danke. Danke besonders an Fabienne – die unermüdlich Aufklärungsarbeit leistet! Das an sich ist schon traurig. Wir alle müssten es uns selbst anlesen. Denn das ist unsere Pflicht.
    Ich habe mein eigenes Denken und Handeln hinterfragt. Auch ich habe vor ein paar Monaten noch im Sinne der White Fragility reagiert. Mittlerweile hab ichs kapiert.

    Antworten
  3. Pingback: #BLACKLIVESMATTER – Was weiße Menschen jetzt tun müssen — Where you are is home

  4. Diane

    Ich finde es gut, dass nicht Fabienne die Arbeit machen und die ganzen Infos zusammenstellen musste (obwohl ich natürlich nicht genau wissen kann, wer im Hintergrund mitarbeitet). Sie hat schon mehr als genug geleistet und verdient einen Bonus oder doppelte Bezahlung für die anstrengende Bildungsarbeit (meine ich ernst, hallo Nike und Sarah). Manchmal frage ich mich, ob Schwarze Personen in den Medien überhaupt über Rassismus schreiben/podcasten usw. wollen oder ob sie, wenn sie den Luxus hätten nur auf ihre intrinsische Motivation hören zu können, viel lieber über andere Dinge sprechen würden. Fabienne steht jedenfalls das Thema Kochen (u.A.) gut. Fabienne ist so unendlich toll und klug und ehrlich gesagt ist sie der Grund, warum ich überhaupt auf diesen Blog komme. Die Realität auf dem Wohnungsmarkt, solche Dinge… was Fabienne so schreibt – das will ich lesen. Eure Luxuswohnungen im Luxuskiez, Luxusküchen, Luxusmöbel – die schau ich mir zwar an, aber sie machen mich deprimiert und wütend.
    Fabienne verleiht diesem Blog inhaltliche Relevanz, das ist meine Meinung. Mich würde schon interessieren, ob sich das auch in ihrer Bezahlung abbildet.

    Antworten
    1. Nike Jane Artikelautor

      Ich freue mich sehr über deine lieben Worte über Fabienne. Nur eines: Jeder Mensch, der hier arbeitet und schreibt, hat für unser Medium Relevanz, liebe Diane. Schreib über mich gern, was auch immer du magst, aber bitte bleib den anderen Autorinnen gegenüber respektvoll.
      Ich respektiere deine Meinung und deine Gefühle.
      Mich persönlich machen gerade aber ehrlich gesagt ganz andere Dinge als Luxusmöbel, die sich irgendwer erarbeitet hat, wütend. Ganz grundsätzlich müssen alle weißen Menschen dringend ihr Handeln und Denken hinterfragen, immer wieder. Wir auch.

      Antworten
      1. Diane

        Du meinst, alle weißen Menschen müssen sich hinterfragen, oder?

        Ich habe überhaupt nichts gegen die anderen Autorinnen, die ihr beschäftigt. (Auf sie war auch der Seitenhieb mit den Luxusmöbeln nicht abgezielt.) Aber ich bezweifle, dass ihre Artikel sie dermaßen Anstrengung und Konfrontation mit Traumata und Gewalt kosten. Alice Hasters hat das, glaube ich, in der „Wut“-Folge von Feuer&Brot gesagt, dass das Schreiben über Rassismus für sie als Betroffene so wahnsinnig aufwühlend und anstrengend ist. Das ist mir sehr in Erinnerung geblieben.

        Ich finde eben schon, dass ich Fabiennes Arbeit hier mal hervorheben kann. Und manchmal hat mir ehrlich gesagt die Solidarität von euch als weiße Arbeitgeberinnen gefehlt. Als die ignoranten Kommentare kamen, da hättet ihr intervenieren müssen (Ich denke jetzt an den Arielle-Artikel). Das ist es ja, was auch ich als weiße Person gerade (wieder-)lerne, dass ich die betroffenen Personen mit der unangenehmen Bildungsarbeit nicht alleine lassen darf.

        Antworten
        1. Nike Jane Artikelautor

          Liebe Diane, es ist sogar wichtig, dass du Fabiennes Arbeit hier hervor hebst. Ich finde es noch besser, dass du auf die Bezahlung zu sprechen kommst – das sollten wir bei eigentlich bei sämtlichen Unternehmen einfordern, die wir kennen. Ich möchte Fabiennes Bezahlung dennoch nur ungern öffentlich diskutieren. Etwas anderes wäre es, würde sie hier selbst für sich sprechen. <3
          Auch zum Thema Solidarisierung: Danke für den Hinweis, er ist bei mir angekommen.
          Es ist nicht okay, wenn mir so etwas durch die Lappen geht.
          Mir ist Jane Wayne als Safe Space nämlich wirklich wichtig - für Fabienne und alle anderen.
          https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/02/06/das-hier-soll-ein-safe-space-sein-oder-kein-platz-fuer-verletzungen/

          Antworten
  5. Pingback: Presse-Pott am 8.06.2020 - frauenseiten.bremen

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